<?xml version="1.0"?>
<?xml-stylesheet type="text/css" href="http://www.gospeltranslations.org/w/skins/common/feed.css?239"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="en">
		<id>http://www.gospeltranslations.org/w/index.php?feed=atom&amp;target=Ggabriel&amp;title=Special%3AContributions%2FGgabriel</id>
		<title>Gospel Translations - User contributions [en]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.gospeltranslations.org/w/index.php?feed=atom&amp;target=Ggabriel&amp;title=Special%3AContributions%2FGgabriel"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/Special:Contributions/Ggabriel"/>
		<updated>2026-04-22T13:39:43Z</updated>
		<subtitle>From Gospel Translations</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.16alpha</generator>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/To_You!/de</id>
		<title>All of Grace/To You!/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/To_You!/de"/>
				<updated>2009-03-08T17:24:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Ein persönliches Wort}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Anliegen dieses Buches'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Buch geht es um die Errettung des Lesers. Der Verfasser wäre sehr enttäuscht, wenn es nicht viele zum Herrn Jesus führte. Er lässt das Buch hinausgehen im kindlichen Vertrauen auf Gottes Macht, den Heiligen Geist, dass er es gebraucht zur Bekehrung von Millionen, wenn es ihm gefällt. Sicher werden viele arme und einfache Männer und Frauen nach diesem Büchlein greifen, und der Herr wird sie in Gnaden heimsuchen. Darum bemüht sich der Verfasser um eine möglichst klare Sprache und um gebräuchliche Ausdrücke. Sollten aber wohlhabende und hochstehende Persönlichkeiten einen Blick hineinwerfen, so kann der Heilige Geist auch sie beeindrucken. Denn, was der schlichte Mensch versteht, ist deshalb nicht uninteressant für den Gebildeten. Möchten einige, die das Buch lesen, einmal große Seelengewinner werden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Frieden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß, wie viele Leser den Weg zum Frieden finden? Aber wichtiger ist die Frage, lieber Leser: Wirst du zu ihnen gehören? Jemand errichtete einen Röhrenbrunnen am Wege und befestigte daran mit einer Kette einen Becher. Nach einiger Zeit kam ihm zu Ohren, ein berühmter Kunstkritiker habe allerlei an der künstlerischen Ausführung des Brunnens auszusetzen gehabt. „Aber“, so fragte der Brunnenbauer, „trinken viele Durstige davon?“ Da berichtete man ihm, dass Tausende von einfachen Menschen — Männer, Frauen und Kinder — ihren Durst an dem Brunnen löschten. Der Brunnenbauer lächelte und erklärte, ihn störe die Kritik des Kunstsachverständigen wenig. Er hoffe nur, dass der Kritiker an einem schwülen Sommertag selbst den Becher füllen und erfrischt den Namen des Herrn preisen möchte. Hier ist mein Brunnen, und hier ist mein Becher. Kritisiere nur, wenn du magst, aber trinke von dem Wasser des Lebens. Nur darauf kommt es mir an. Lieber möchte ich dem ärmsten Straßenkehrer oder Lumpensammler zum Segen werden, als einem Adligen gefallen, den ich am Ende doch nicht zu Gott bekehren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meinst du es ernst?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Leser, ist es dir ernst mit diesem Buch? Wenn ja, dann sind wir uns schon einig. Aber es geht um nichts Geringeres als darum, dass du Christus und den Himmel findest. Wollen wir nicht miteinander auf die Suche gehen? Ich tue es, indem ich dir das Büchlein mit Gebet widme. Willst du nicht mit mir zu Gott aufschauen und ihn bitten, dass er dich segne, während du liest? Es ist bestimmt kein Zufall, dass dir dieses Buch in die Hände gelangt; du hast ein wenig Zeit übrig zum Lesen, und du bist bereit, ihm deine Aufmerksamkeit zu schenken. Das sind gute Zeichen! Wer weiß, ob nicht der Augenblick gekommen ist, dass du gesegnet werden sollst. Jedenfalls sagt der Heilige Geist: „Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“ (Hebräer 3, 15). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fragen zum Studium: Kapitel 1:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen stammen nicht von Spurgeon sondern sind vom Herausgeber zum Nutzen des Lesers hinzugefügt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Anliegen dieses Buches''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was ist das Anliegen bzw. der Zweck dieses Buches? Wie denkst du über dieses Anliegen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Weg zum Frieden''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Worin liegt der Kern der Geschichte vom Kunstkritiker und dem erfrischenden Brunnen in Bezug auf deine Errettung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meinst du es ernst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Spurgeon fragt &amp;quot;Willst du nicht mit mir zu Gott aufschauen und ihn bitten, dass er dich segne, während du liest?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist deine Antwort darauf? Suchst du ernsthaft nach Wahrheit in diesem Studium?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Close/de</id>
		<title>All of Grace/Close/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Close/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:06:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Triff mich im Himmel wieder!''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Leser mir nicht Schritt für Schritt gefolgt ist, während er Blatt um Blatt las, so tut es mir Leid. Bücher lesen hat wenig Wert, wenn man die Wahrheiten, die an einem vorüberziehen, nicht ergreift, sich aneignet und zur Richtschnur des Handelns macht. Es ist, als ob jemand eine Fülle von Lebensmitteln in einem Laden ausgebreitet sieht und doch hungrig bleibt, weil er nicht davon ißt. Wir sind uns vergebens begegnet, lieber Leser, wenn du meinen Herrn, Jesus Christus, nicht wirklich ergriffen hast. Ich hatte keinen anderen Wunsch als dir nützlich zu sein, und ich tat dazu, was ich konnte. Es schmerzt mich, wenn ich dir zu nichts nütze war. Ich hätte zu gerne dieses Vorrecht gehabt. Ich habe an dich gedacht, als ich diese Seite schrieb, ich legte meine Feder nieder, beugte meine Knie und betete für jeden, der sie lesen würde. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine große Zahl von Lesern Segen davon haben wird, selbst wenn du dich dagegen sperrst, zu ihnen zu gehören. Aber warum solltest du dich weigern? Wenn du den besonderen Segen nicht wünschst, den ich dir bringen wollte, so lass mir wenigstens Gerechtigkeit widerfahren und gib zu, dass ich nicht schuld bin, wenn Gott dich schließlich verurteilen wird. Wenn wir beide vor dem großen, weißen Thron einander begegnen werden, so wirst du mich nicht anklagen können, dass ich deine Aufmerksamkeit, die du mir beim Lesen meines kleinen Buches schenktest, auf unnütze Dinge gelenkt habe. Gott weiß, dass ich jede Zeile im Hinblick auf dein ewiges Wohl schrieb. Ich nehme dich nun im Geist bei der Hand und fasse sie fest. Fühlst du den brüderlichen Druck? Meine Augen füllen sich mit Tränen, während ich dich anblicke und dich frage: Warum willst du sterben? Willst du nicht deinem Seelenheil auch einmal einen Gedanken widmen? Willst du umkommen aus purer Gleichgültigkeit? Bitte, tue es nicht, sondern wäge die Gedanken ab, die ich dir vorgetragen habe, und mache alles sicher und fest für die Ewigkeit! Weise nicht Jesus, seine Liebe, sein Blut, Seine Rettung von dir! Warum solltest du auch? Bist du dazu überhaupt in der Lage? Ich bitte dich: Kehre deinem Erlöser nicht den Rücken zu! Wenn aber meine Gebete erhört sind und du, lieber Leser, dahin geführt bist, dem Herrn Jesus zu vertrauen und von ihm die Errettung aus Gnaden zu empfangen, dann halte stets fest an dieser Botschaft und an dieser Lebensweise! Lass dir Jesus alles in allem sein, und lass die freie Gnade das eine sein, in dem du lebst und dich bewegst. Es geht nichts über ein Leben in der Gunst und Gnade Gottes. Alles aus freier Gnade empfangen zu haben, das bewahrt uns vor Selbstgerechtigkeit und Stolz, vor Selbstanklage und Verzweiflung. Unser Herz füllt sich mit Dankbarkeit und Liebe und ist darum für Gott viel annehmbarer als irgend etwas, das aus sklavischer Furcht entspringt. Die errettet zu werden hoffen, indem sie ihr Bestes zu tun versuchen, haben keine Ahnung von dem heiligen Eifer, der inneren Gelassenheit und der tiefen Freude, die Gott uns mit der Errettung aus freier Gnade schenkt. Der sklavische Geist der Selbsterrettung ist nicht zu vergleichen mit dem freudigen Geist der Kindschaft. Es liegt mehr Kraft in der kleinsten Regung des Glaubens als in dem Zerren und Ziehen gesetzlicher Sklaven oder in dem ermüdenden Aufwand jener Frommen, die über die zahllosen Stufen der Zeremonien zum Himmel hinaufklettern möchten. Der Glaube ist geistlich, darum liebt ihn Gott, der Geist ist. Jahrelanges Aufsagen von Gebeten, In-die Kirche-Gehen, Besuchen von Versammlungen, Pflegen von Zeremonien und religiösen Handlungen sind vielleicht ein Gräuel in den Augen Gottes, der Geist ist; aber ein Blick mit den Augen des wahren Glaubens ist geistlich und Gott darum teuer. „Der Vater will haben, die ihn also anbeten“ (Johannes 4, 23). Achte zuerst auf den inneren Menschen und auf die geistlichen Belange der Frömmigkeit, so wird alles andere zu seiner Zeit folgen. Wenn du schon errettet bist, dann sorge dich um die Errettung anderer. Du wirst nicht geistlich wachsen können, wenn du nicht ein starkes Verlangen in dir trägst, deinen Mitmenschen zum Segen zu werden. Deine Seele lebt vom Glauben, und sie bleibt gesund durch die Liebe. Wer nicht den Drang spürt, andere Menschen zu Jesus zu führen, hat selber niemals unter dem Bann der Liebe gestanden. Geh an das Werk des Herrn, das ein Werk der Liebe ist. Fange zu Hause an! Besuche dann deine Nachbarn! Bringe Licht in das Dorf oder in die Straße, in der du wohnst! Streue den Samen des Wortes Gottes aus, so weit deine Hand reicht! Wenn alle, die bekehrt sind, wieder andere für Jesus gewinnen, wer weiß, was dieses kleine Buch dann noch ausrichten kann. Schon fange ich an, Gott für die Bekehrungen zu preisen, die er durch das Buch wirken wird und durch die Menschen, welche es zu Jesus führt. Wahrscheinlich wird die meiste Frucht erst offenbar werden, nachdem die Hand, die diese Seiten geschrieben hat, im Tode erstarrt ist. Lieber Leser, triff mich im Himmel wieder! Gehe nicht hinunter zur Hölle! Von dort gibt es keine Rückkehr. Warum willst du den Weg des Todes gehen, wenn dir das Tor des Himmels weit offen steht? Weise die freie Gnade, das volle Heil nicht ab, das Jesus allen anbietet, die ihm vertrauen. Zögere nicht und schiebe es nicht auf! Du hast genug Entschlüsse gefasst, handle endlich! Glaube jetzt an Jesus, triff eine volle und sofortige Entscheidung. Nimm Worte (der Reue) mit dir und komm zu deinem Herrn noch heute (vgl.&amp;amp;nbsp;»Nehmt Worte der Reue mit euch und kehrt um zu dem Herrn! Sprecht zu ihm: Alle Schuld wollest du vergeben, dass wir Gutes empfangen und die Frucht unsrer Lippen darbringen«&amp;amp;nbsp;Hosea 14, 2). Denke daran, lieber Freund, vielleicht ist es deine letzte Gelegenheit. Jetzt oder nie — lass es ein Jetzt sein! Es wäre schrecklich, wenn es ein Nie wäre. Lebe wohl! Noch einmal bitte ich dich dringend: Triff mich im Himmel wieder!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Why_Saints_Persevere/de</id>
		<title>All of Grace/Why Saints Persevere/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Why_Saints_Persevere/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:05:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Warum die Heiligen durchhalten''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung, die Paulus für seine Brüder in Korinth hegte, ist, wie wir schon gesehen haben, ein Trost für solche, die befürchten, nicht durchhalten zu können. Aber worauf gründet sich die Annahme des Paulus, dass seine Brüder bis ans Ende festhalten werden? Paulus nennt seine Gründe ausdrücklich: „Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi“ (1. Korinther 1, 9). Der Apostel sagt nicht: „Ihr seid treu.“ Leider ist die Treue der Menschen wenig zuverlässig; man kann nicht darauf bauen. Paulus sagt auch nicht: „Ihr habt treue Prediger, die euch führen und leiten, und deshalb hoffe ich, dass ihr bewahrt werdet.“ Nein, wenn Menschen uns behüten, dann sind wir schlecht behütet. Paulus sagt vielmehr: „Gott ist getreu.“ Wenn wir treu erfunden werden, so deshalb, weil Gott treu ist. Das ganze Gewicht unseres Heiles ruht auf der Treue unseres Bundesgottes. Alles hängt ab von dieser herrlichen Eigenschaft Gottes. Wir sind veränderlich wie der Wind, so leicht zu zerstören wie ein Spinnengewebe und nachgiebig wie Wasser. Es ist kein Verlass auf unsere natürlichen Qualitäten oder auf unsere geistlichen Vorzüge; aber Gott bleibt treu. Er ist treu in seiner Liebe, er kennt keine Veränderung, nicht eine Andeutung des Schwankens. Er ist seinem Vorsatz treu, er beginnt kein Werk, das er dann unvollendet liegen lasst. Er ist in allen Verhältnissen treu; als der Vater wird er seine Kinder nicht verstoßen, als der Freund wird er seine Freunde nicht verleugnen, als der Schöpfer wird er das Werk seiner Hände nicht aufgeben. Er ist seinen Verheißungen treu und wird keine von ihnen auch nur an einem einzigen Gläubigen unerfüllt lassen. Er ist seinem Bunde treu, den er mit uns in Jesus Christus geschlossen und mit dem Blut seines Opfers bestätigt hat. Er ist seinem Sohn treu und wird nicht zulassen, dass sein kostbares Blut vergeblich geflossen ist. Er ist seinem Volk treu, dem er das ewige Leben verheißen hat und von dem er sich nicht abwenden wird. Die Treue und Zuverlässigkeit Gottes sind die Grundlage und der Eckstein für unsere Hoffnung auf Bewahrung bis zum Ende. Die Heiligen sollen aushalten in der Heiligkeit, weil Gott festhält an seiner Gnade. Gott hört nicht auf zu segnen, darum hören die Gläubigen nicht auf, gesegnet zu werden. Gott fährt fort, die Seinen zu bewahren, deshalb halten sie unermüdlich seine Gebote. Das ist ein gutes, solides Fundament, worauf man bauen kann. So lautet auch der Titel dieses kleinen Buches: „Ganz aus Gnaden.“ So sind es die freie Gnade und uneingeschränkte Barmherzigkeit, die im Morgenrot des Heils erklingen. Und dieselben frohmachenden Glocken ertönen während des ganzen Gnadentages. Alle Gründe für die Hoffnung, dass wir bis ans Ende festhalten und zuletzt unsträflich erfunden werden, finden sich allein in unserem Gott. Es sind zahlreiche Gründe. Sie liegen zunächst in dem, was Gott getan hat. Er ist so weit gegangen, uns zu segnen, so dass er nun nicht mehr zurück kann. Paulus erinnert uns daran, dass Gott uns „berufen hat zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus“ (1. Korinther 1, 9). Hat er uns einmal berufen, so kann die Berufung nicht mehr zurückgenommen werden, denn „Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“ (Römer 11, 29). Der Herr nimmt eine einmal wirksam gewordene Berufung aus Gnaden niemals zurück. „Welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch herrlich gemacht“ (Römer 8, 30). Das ist eine feststehende Regel, an die Gott sich hält. Es gibt eine allgemeine Berufung nach den Worten: „Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“ (Matthäus 20, 16). Aber die Berufung, an die wir jetzt denken, ist das Zeichen besonderer Liebe und führt notwendig zu dem Ziel, zu dem wir berufen sind. In einem solchen Fall ergeht es dem Berufenen wie dem Samen (den Kindern) Abrahams, von dem der Herr sagte: „Ich habe dich berufen von der Welt Ende her und sprach zu dir: Du sollst mein Knecht sein; denn ich erwähle dich und verwerfe dich nicht.“ Starke Gründe für unsere Bewahrung und zukünftige Herrlichkeit liegen in dem, was der Herr getan hat: Er hat uns zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus berufen. Das bedeutet Partnerschaft mit Jesus Christus, und ich bitte dich, sorgfältig zu überlegen, was das heißt. Wenn du tatsächlich berufen bist durch die göttliche Gnade, so bist du in die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus eingetreten und infolgedessen Miteigentümer in jeder Beziehung. Fortan bist du eins mit ihm in den Augen des Höchsten. Der Herr Jesus hat deine Sünden an seinem Leibe auf das Kreuz getragen, wo er um deinetwegen verflucht war, und zu gleicher Zeit ist er deine Gerechtigkeit geworden, so dass du in ihm gerechtfertigt bist. Du gehörst Christus, und Christus gehört dir. Wie Adam stellvertretend dasteht für alle seine Nachkommen, so tritt Jesus stellvertretend ein für alle, die in ihm sind. So wie Eheleute eins sind, so ist Jesus eins mit denen, die durch Glauben mit ihm vereinigt sind; eins geworden durch ein Ehebündnis, das niemals gebrochen werden kann. Mehr noch: Die Gläubigen sind Glieder des Leibes Christi und darum mit ihm eins durch eine liebevolle, lebendige und dauernde Verbindung. Gott hat uns zu dieser Verbindung, zu dieser Gemeinschaft und zu dieser Partnerschaft berufen. Damit hat er uns ein Zeichen und ein Pfand gegeben, dass wir bis ans Ende bewahrt werden sollen. Von Christus getrennt, waren wir arme, vergängliche Wesen, die bald dem Untergang preisgegeben sein würden. Aber eins mit Christus, sind wir seiner Natur teilhaftig geworden und angetan mit seinem unsterblichen Leben. Unser Schicksal ist mit dem unseres Herrn verknüpft, und solange er nicht vernichtet werden kann, können auch wir nicht umkommen. Denke häufig nach über die Partnerschaft mit dem Sohn Gottes, zu der du berufen bist; denn darauf beruht deine ganze Hoffnung! Du kannst niemals arm sein, solange Jesus reich ist, weil du derselben Firma angehörst. Du kannst keinen Mangel haben, weil du Partner dessen bist, der Himmel und Erde besitzt. Du kannst niemals zahlungsunfähig werden; denn ob auch der eine Teilhaber der Firma so arm ist wie einen Kirchenmaus und ein Bankrotteur, der nicht einmal 2 Prozent seiner Riesenschuld abzahlen kann, so ist doch der andere Teilhaber unvorstellbar und unerschöpflich reich. In solcher Partnerschaft bist du sicher vor Zeiten wirtschaftlicher Not, vor Wechselfällen des Lebens und vor dem Schrecken beim Ende aller Dinge. Der Herr, hat dich in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus berufen und dich dadurch an einen Ort gestellt, wo du sicher und geschützt bist. Wenn du wirklich ein Glaubender bist, so bist du eins mit Jesus und deshalb sicher. Siehst du nicht ein, dass daran kein Zweifel bestehen kann? Es kann gar nicht anders sein, als dass du bis ans Ende bewahrt wirst, wenn du wirklich durch eine unwiderrufliche Tat Gottes eins gemacht bist mit Jesus. Christus und der gläubige Sünder sind in demselben Boot; wenn Jesus nicht sinkt, wird der Gläubige niemals ertrinken. Jesus hat seine Erlösten so sehr mit sich verbunden, dass er selbst erst geschlagen, überwunden und entehrt werden muss, bevor der Geringste derer, die er sich erworben hat, Schaden nehmen kann. Er hat den Vorsitz in der Firma, und solange er seine Ehre nicht verliert, sind wir sicher vor dem Bankrott. Solange brauchen wir nichts zu fürchten. So wollen wir nun, für immer mit Jesus verbunden, mit großer Zuversicht der unbekannten Zukunft entgegengehen. Wenn die Menschen dieser Welt fragen sollten: „Wer ist die, die heraufsteigt von der Wüste und lehnt sich auf ihren Freund?“ (Hoheslied 8, 5), so wollen wir freudig bekennen, dass wir uns an Jesus lehnen und dass wir es immer stärker tun wollen. Unser treuer Gott ist eine unversiegbare Quelle der Freude, und unsere Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes ist ein wasserreicher Strom der Freude. Wir können nicht den Mut sinken lassen, wenn wir all diese herrlichen Dinge kennen; nein, wir stimmen mit dem Apostel ein: „Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserem Herrn?“ (vgl. Römer 8, 35. 39).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Confirmation/de</id>
		<title>All of Grace/Confirmation/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Confirmation/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:04:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Bewahrt werden im Glauben''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte, welche Sicherheit Paulus zuversichtlich für alle Heiligen erwartet. Er schreibt: „Welcher auch wird euch fest erhalten bis ans Ende, dass ihr unsträflich seid auf den Tag unseres Herrn Jesus Christus“ (1. Korinther 1, 8). Das ist eine Sicherheit, die vor allen anderen Dingen zu wünschen ist. Wie du siehst, geht Paulus davon aus, dass die betreffenden Personen fest erhalten, d. h. rechtschaffen sind und in der Rechtschaffenheit bewahrt werden. Es wäre unverantwortlich, einen Menschen „festzuhalten“ oder zu bestärken in seiner Sünde und in seinem Irrtum. Denke an die, die der Trunksucht, dem Stehlen und dem Lügen verfallen sind. Jemand, der im Unglauben oder in der Gottlosigkeit bestärkt wird, ist wirklich beklagenswert. Nur der kann in den Genuss göttlicher Festigung gelangen, der die Gnade Gottes schon erfahren hat. Sie ist das Werk des Heiligen Geistes. Er, der den Glauben schenkt, stärkt ihn auch und macht ihn fest; er, der die Liebe in uns entzündet, bewahrt sie auch und vermehrt ihre Flamme. Was Gott uns offenbart hat in seinem Evangelium, das lässt uns der Heilige Geist immer klarer und immer gewisser erkennen durch fortgesetzte Belehrung. Heilige Handlungen werden gefestigt, bis sie Brauch werden; heilige Gefühle und Empfindungen werden gefestigt, bis sie zu bleibenden Bedingungen unseres Verhaltens und Handelns werden. Erfahrung und Übung bestärken unsere Überzeugungen und Entschlüsse. Beides, unsere Freuden und Leiden, unsere Erfolge und Misserfolge, werden zu demselben Zweck geheiligt, wie der Baum fester gewurzelt wird einmal durch sanfte Schauer und ein andermal durch rauhe Winde. Unser Verstand wird geschult, und mit wachsender Erkenntnis erscheint es ihm immer notwendiger, auf dem guten Weg zu beharren. Das Herz wird getröstet und hält sich darum immer enger an die tröstliche Wahrheit. Der Griff wird fester, der Schritt entschlossener, der ganze Mensch wird gefestigter und wesentlicher. Das ist nicht nur ein natürlicher Wachstumsvorgang, sondern ebenso sehr ein typisches Werk des Heiligen Geistes wie die Bekehrung. Der Herr wird die festigen und stärken, die ihm für alle Ewigkeit vertrauen. Indem er an unserem inneren Menschen arbeitet, macht er uns frei davon, „unbeständig wie Wasser“ zu sein, und macht uns festgewurzelt und gegründet. Es gehört zu der Errettung, dass Gott uns in das Bild Jesus Christi hineinwachsen und darin bleiben läßt. Lieber Leser, das darfst du täglich erwarten, und du wirst nicht enttäuscht werden. Gott, dem du vertraust, wird dich machen wie einen Baum, gepflanzt an Wasserbächen, dessen Blätter nicht welken (vgl. Psalm 1,3). Was bedeutet doch ein gefestigter Christ für eine Gemeinde! Er ist den Traurigen ein Trost und den Schwachen eine Hilfe. Möchtest du nicht auch ein solcher sein? Gläubige, die gefestigt sind, sind Pfeiler im Hause unseres Gottes. Sie werden nicht schwankend und unsicher durch allerlei Lehrmeinungen und lassen sich nicht umwerfen durch plötzliche Versuchungen. Sie sind eine Stütze für andere und wirken in unruhiger Zeit wie Anker. Du, der du erst am Anfang des heiligen Lebens stehst, wagst kaum zu hoffen, dass du ihnen einmal gleichst. Aber du brauchst dich nicht zu fürchten; der gütige Herr wird in dir ebenso wirken wie in ihnen. Eines Tages wirst du, der du jetzt ein Kindlein in Christus bist, ein Vater in der Gemeinde sein. Erhoffe Großes, aber erhoffe es als eine Gnadengabe und nicht als Lohn für Werke oder als ein Ergebnis eigener Anstrengungen! Der vom Heiligen Geist inspirierte Apostel Paulus sagt von solchen Menschen, dass sie festgehalten werden sollen bis ans Ende. Er erwartet, dass Gottes Gnade sie bewahrt bis ans Ende ihres Lebens, oder auch bis der Herr Jesus wiederkommt. Ja, er rechnet damit, dass die ganze Gemeinde Gottes an jedem Ort und zu jeder Zeit bewahrt bleibt bis zum Ende unseres Zeitalters, wenn der Herr Jesus als der Bräutigam kommen wird, um die Hochzeit mit seiner für ihn geschmückten Braut zu feiern. Alle, die in Christus sind, werden auch in ihm gefestigt werden bis auf diesen herrlichen Tag. Hat Christus nicht gesagt: „Denn ich lebe, und ihr sollt auch leben?“ (Johannes 14, 19). An anderer Stelle spricht er: „Ich gebe ihnen (meinen Schafen) das ewige Leben; und sie werden nimmer mehr um kommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen“ (Johannes 10, 28). Der in euch ein gutes Werk angefangen hat, wird es vollenden bis auf den Tag Christi (vgl. Philipper 1, 6). Das Gnadenwerk an der Seele ist keine oberflächliche Verbesserung. Das mit der neuen Geburt eingepflanzte Leben wächst aus einem lebendigen und unvergänglichen Samen hervor, der da lebt und ewiglich bleibt. Und die den Gläubigen gegebenen Verheißungen sind nicht vorübergehender Art. Zu ihrer Erfüllung muss der Gläubige auf seinem Wege beharren, bis er in die Herrlichkeit gelangt, der keine Grenzen gesetzt sind. Durch den Glauben bewahrt uns Gottes Macht für die Seligkeit „Der Gerechte wird seinen Weg behalten“ (Hiob 17, 9). Nicht auf Grund von eigenem Verdienst und eignen Fähigkeiten, sondern geschenkweise und aus Gnaden werden die Glaubenden bewahrt in Christus Jesus. Jesus will kein Schaf seiner Herde verlieren. Kein Glied seines Leibes soll sterben. Kein Kleinod aus seinem Schatz soll fehlen an dem Tag, wo er seine Juwelen zählen wird (Maleachi 3, 17). Lieber Leser, die Errettung, die wir im Glauben empfangen, ist nicht nur eine Sache für Monate und Jahre; denn unser Herr Jesus hat „eine ewige Erlösung für uns erfunden“ (Hebräer 9, 12), und das, was ewig ist, kann auch kein Ende finden. Außerdem spricht Paulus die Erwartung aus, dass die Heiligen zu Korinth fest erhalten werden „bis ans Ende unsträflich“ (1. Korinther 1, 8). Diese Unsträflichkeit ist ein besonders kostbarer Teil unserer Bewahrung. Heilig oder unsträflich bewahrt werden ist besser als bloß sicher aufbewahrt werden. Es tut einem weh, wenn fromme Leute von einem Fehler in den anderen fallen. Sie wagen nicht zu glauben, dass unser Herr sie unsträflich machen kann. Das Leben mancher, die bekennen, Christen zu sein, ist ein fortgesetztes Stolpern; niemals liegen sie ganz darnieder, aber sie stehen auch selten richtig auf den Füßen. Das paßt nicht für einen Gläubigen! Er ist aufgefordert, mit Gott Fortschritte zu machen; und durch den Glauben kann er Stetigkeit und Ausdauer in der Heiligkeit erreichen. So sollte es sein! Der Herr kann uns nicht nur vor der Hölle bewahren, sondern auch vor dem Fallen. Wir brauchen der Versuchung nicht nachzugeben. Steht nicht geschrieben: „Die Sünde wird nicht herrschen können über euch?“ (Römer 6, 14). Der Herr kann die Füße seiner Heiligen bewahren; und er will es tun, wenn wir ihm vertrauen. Wir brauchen unsere Kleider nicht zu verunreinigen; wir können sie durch die Gnade unbefleckt erhalten von der Welt. Wir sind verpflichtet, es zu tun, denn ohne Heiligung kann niemand den Herrn sehen (vgl. Hebräer 12,14). Der Apostel verhieß den Gläubigen zu Korinth das, wonach sie streben sollten — dass wir bewahrt bleiben mögen „unsträflich auf den Tag unseres Herrn Jesus Christus“. Andere Übersetzungen lesen statt „unsträflich“ zum Beispiel „frei von Tadel“; möglicherweise aber wird dieses Wort noch besser wiedergegeben mit „unanfechtbar“ oder „unverklagbar“. Gott schenke es uns, dass wir an jenem letzten, großen Tag frei von aller Anklage dastehen mögen, so dass niemand in aller Welt es wagen kann, uns abzusprechen, dass wir Erlöste des Herrn sind. Wir haben Sünden und Schwachheit zu beklagen, aber sie können nicht beweisen, dass wir nicht in Christus sind. Aber wir sollen frei sein von Heuchelei, Betrug, Hass und Lust zur Sünde; denn das wären Anklagen, die uns ins Verderben brächten. Trotz unserer Mängel kann der Heilige Geist in uns so wirken, das wir vor Menschen fleckenlos sind, so dass wir wie Daniel keinen Grund zur Anklage geben außer in Fragen des Glaubens. Viele gottesfürchtige Männer und Frauen haben ein so ungetrübtes, mit ihrem Bekenntnis übereinstimmendes Leben geführt, dass niemand etwas gegen sie vorbringen konnte. Der Herr wird von manchem Gläubigen sagen können wie von Hiob: „Hast du (Satan) nicht acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse“ (Hiob 1, 8). Das ist es, wonach du streben und was du von der Hand des Herrn erwarten musst. Das ist der Triumph der Heiligen: Stets dem Lamme nachzufolgen, wohin es auch geht, und Reinheit und Lauterkeit vor dem lebendigen Gott zu bewahren. Mögen wir niemals ausbrechen, auf krummen Wegen gehen und Ursache zu berechtigten Vorwürfen geben! Von dem wahren Gläubigen heißt es: „Er bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten“ (vgl. 1. Johannes 5,18). Möge das auch von uns gelten! Lieber Freund, der du am Anfang des göttlichen Lebens stehst, der Herr kann dich untadelig machen. Selbst wenn du dich bisher zu weit eingelassen hast mit der Sünde, kann der Herr dich ganz und gar von der Macht früherer Gewohnheiten befreien und dich zu einem Beispiel für andere machen. Er kann dich nicht nur sittlich gut machen, sondern dir auch Abscheu einflößen vor jedem falschen Weg und dich dazu bringen, dass du allem folgst, was heilig ist. Zweifle nicht daran! Der größte Sünder braucht nicht zurück zustehen hinter dem reinsten Heiligen. Glaube es nur, und dir wird geschehen nach deinem Glauben. Was für Freude wird es sein, wenn wir am Tage des Gerichtes unsträflich erfunden werden! Dann werden wir wohl singen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid; damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für eine Seligkeit wird es sein, angesichts des Weltenrichters, wenn Himmel und Erde fliehen werden, solchen unerschütterlichen Mut zu haben! Diese Seligkeit wird jedem geschenkt, der allein auf die Gnade Gottes in Jesus Christus vertraut und es wagt, in dieser heiligen Kraft sich ständig mit der Sünde auseinander zusetzen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/The_Fear_Of_Final_Falling/de</id>
		<title>All of Grace/The Fear Of Final Falling/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/The_Fear_Of_Final_Falling/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:04:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Furcht, wieder abzufallen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen, die zu Christus kommen, leben beständig in der Furcht davor, dass sie nicht bis ans Ende durchhalten. Ich habe einen Suchenden sagen hören: „Wenn ich mich auch Jesus ganz anvertraue, vielleicht werde ich trotzdem wieder ins Verderben zurückgezogen. Ich habe auch früher schon unter guten Einflüssen gestanden, aber sie setzten sich nicht durch. Das Gute in mir war wie eine Wolke am Morgenhimmel und wie der Frühtau. Plötzlich kam es über mich, dauerte für eine Weile, war vielversprechend und dann schon wieder verschwunden.“ Lieber Leser, ich glaube, dass die Furcht oftmals Schuld daran ist, dass die Befürchtungen auch tatsächlich eintreffen. Ich glaube, dass manche, die davor zurückschreckten, sich Christus für alle Zeit und für alle Ewigkeit anzuvertrauen, versagten, weil sie nur einen Glauben auf Zeit hatten, der niemals ausreicht, um sie zu erretten. Sie fingen an, Jesus bis zu einem gewissen Grade zu vertrauen, aber sie erwarteten Ausdauer und Beharrlichkeit auf dem Wege zum Himmel von sich selber. Sie hatten also einen falschen Start und kehrten, wie es nicht anders zu erwarten war, nach kurzer Zeit wieder um. Wenn wir unser Vertrauen auf uns selber setzen, werden wir nicht durchhalten. Selbst dann, wenn wir einen Teil unseres Heils von Jesus erwarten, werden wir versagen, solange wir uns irgend etwas selber zutrauen. Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied. Ist Jesus unsere Hoffnung in allen Stücken, abgesehen von einem, so wird uns alles misslingen, weil wir an diesem einen Punkt scheitern werden. Für mich besteht kein Zweifel daran, dass die falsche Einschätzung der Ausdauer der Heiligen viele verhindert hat durchzuhalten, die einst „fein liefen“ (Galater 5, 7). Was hinderte sie, den Lauf fortzusetzen? Sie setzten ihr Vertrauen auf sich selber und hielten deshalb nicht, durch. Hüte dich davor, auch nur ein wenig von deinem Ich in den Mörtel zu mischen, mit dem du baust, sonst wird es loser Sand werden, der die Steine nicht bindet! Wenn du zu Beginn auf Christus vertraust, so hüte dich davor, am Ende dir selber zu vertrauen! Er ist das A, sieh zu, dass du ihn auch zum O machst (vgl. Offenbarung 22, 13)! Wenn du im Geist begonnen hast, so glaube nicht, es im Fleisch vollenden zu können. Beginne so, wie du weitergehen willst, und gehe weiter, wie du begonnen hast, und lass den Herrn alles in allem sein! dass doch Gott, der Heilige Geist, uns ganz klare Vorstellungen davon geben möge, woher die Kraft kommen muss, die uns bewahrt bis auf den Tag der Erscheinung unseres Herrn! Lies, was Paulus einst darüber sagte, als er an die Korinther schrieb: Unser Herr Jesus Christus „wird euch festhalten bis ans Ende, dass ihr unsträflich seid auf den Tag unseres Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unseres Herrn“ (1. Korinther 1, 8 f.). Mit diesen Worten setzt Paulus stillschweigend eine große Not voraus, indem er uns sagt, wie dafür gesorgt wird. Immer, wenn der Herr eine Vorkehrung trifft, dürfen wir sicher sein, dass auch eine Notwendigkeit vorliegt, da der Bund der Gnade nicht durch Überflüssiges beschwert wird. In den Höfen Salomons hingen goldene Schilde, die niemals gebraucht wurden; so etwas gibt es nicht in der Rüstkammer Gottes. Was Gott vorgesehen hat, das werden wir sicherlich auch brauchen. Zwischen dieser Stunde und der Vollendung aller Dinge wird sich jede Verheißung Gottes und jede Vorkehrung des Bundes der Gnade als notwendig erweisen. Was dem Gläubigen dringend Not tut, ist Festigung, Ausdauer, Beharrlichkeit, Bewahrung bis ans Ende. Das alles haben auch die fortgeschrittensten Gläubigen außerordentlich nötig, denn Paulus schrieb an die Heiligen zu Korinth, an Menschen von hohem geistlichem Rang, von denen er sagen konnte: „Ich danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Jesus Christus“ (1. Korinther 1, 4). Gerade solche Menschen wissen, dass sie täglich neuer Gnade bedürfen, wenn sie durchhalten, aushalten und schließlich als Sieger ans Ziel gelangen wollen. Wenn du kein Heiliger wärst, so hättest du keine Gnade und würdest die Notwendigkeit vermehrter Gnade nicht spüren; aber weil du ein Mann Gottes bist, sind dir die täglichen Erfordernisse des geistlichen Lebens bewusst. Eine Marmorstatue kommt ohne Nahrung aus; aber ein lebendiger Mensch hungert, dürstet und freut sich, dass ihm sein Brot und Wasser gewiß sind; sonst würde er sicherlich auf der Strecke bleiben. Die persönlichen Bedürfnisse zwingen den Gläubigen dazu, täglich aus dem großen Vorrat zu schöpfen. Was sollte er tun, wenn er nicht Zuflucht nehmen könnte bei Gott? Das trifft auch auf die begabtesten Heiligen zu — auf jene Korinther, die reich waren an Ausdrucksmöglichkeiten und Erkenntnis. Sie mussten bis ans Ende festgehalten werden, sonst hätten sich ihre Gaben und Vorzüge als ihr Verderben erwiesen. Wenn wir Menschen- und Engelszungen hätten, aber nicht immer aufs neue Gnade empfingen, wo wären wir dann? Wenn wir alle Erfahrung besäßen, bis wir Väter und Älteste in der Gemeinde wären; wenn wir von Gott selber gelehrt wären, so dass wir alle Geheimnisse verstünden — dennoch könnten wir nicht einen einzigen Tag leben ohne das göttliche Leben, das uns vom Haupt des Bundes zuströmt. Wie könnten wir eine einzige Stunde, geschweige denn ein Leben lang, hoffen durchzuhalten, wenn der Herr uns nicht festhielte? Er, der das gute Werk in uns angefangen hat, muss es auch in uns vollenden bis auf den Tag Christi, oder es wird ein schmerzlicher Fehlschlag daraus. Diese große Notwendigkeit entsteht zum großen Teil in uns selber. Manche fürchten mit Schmerzen, dass sie nicht in der Gnade beharren, weil sie ihre Wankelmütigkeit kennen. Manche Menschen sind von Natur aus schwankend. Andere sind von Natur aus konservativ, um nicht zu sagen hartnäckig; andere sind charakterlich schwankend und unbeständig. Gleich Schmetterlingen flattern sie von Blume zu Blume und suchen alle Schönheiten des Gartens auf, ohne sich endgültig niederzulassen. Sie bleiben niemals lange genug an einer Stelle, um etwas Gutes auszurichten; weder in ihrem Beruf noch in ihren geistigen Bestrebungen. Solche Menschen können mit Recht befürchten, dass zehn, zwanzig, dreißig, vierzig und vielleicht fünfzig Jahre beständiger religiöser Wachsamkeit eine Überforderung für sie sind. Wir kennen Leute, die sich erst der einen Gemeinde und dann der anderen anschließen, bis sie schließlich die Richtung verloren haben und resignieren. Sie probieren alles aus und halten niemals durch. Sie haben es doppelt nötig, zu beten, dass Gott sie festigt und nicht nur standhaft, sondern unbeweglich macht, wenn von ihnen gelten soll, dass sie „immer zunehmen in dem Werk des Herrn“ (1. Korinther 15, 58). Wir alle, selbst wenn wir nicht von Natur aus anfällig sind für Flatterhaftigkeit, fühlen notwendigerweise unsere Schwäche, wenn wir wirklich lebendig gemacht worden sind von Gott. Lieber Leser, bringt dir nicht jeder einzelne Tag genug, worüber du zu Fall kommst? Du, der du, wie ich hoffe, in vollkommener Heiligkeit leben möchtest; du, der du dir einen hohen Maßstab für das gewählt hast, was ein Christ sein soll — findest du nicht, dass du, noch ehe das Frühstück vom Tisch abgeräumt ist, genug Torheit bewiesen hast, um dich über dich selbst zu schämen? Wenn wir uns in der einsamen Zelle eines Einsiedlers verschlössen, —— die Versuchung würde uns dorthin folgen; denn solange wir uns nicht selber entrinnen können, werden wir auch den Reizen der Sünde nicht entfliehen. Es ist etwas in unserem Herzen, das uns wachsam und demütig vor Gott machen sollte. Wenn er uns nicht festigt, sind wir so schwach, dass wir straucheln und fallen werden, nicht durch einen Feind, sondern durch unsere eigne Sorglosigkeit. Herr, sei du unsere Stärke; wir sind die Schwachheit selber! Außerdem ist da die Müdigkeit, die von einem langen Leben herrührt. Wenn wir unseren Christenlauf beginnen, fahren wir auf mit Flügeln wie ein Adler; später laufen wir ohne Ermüdung; in unseren besten Tagen wandeln wir, ohne kraftlos zu werden. Unser Schritt scheint langsamer zu sein, aber er ist fester und anderen mehr zu Diensten. Ich bitte Gott, dass uns die Energie unserer Jugend erhalten bleibt, soweit es sich um die Energie des Geistes handelt und nicht nur um menschliche Unternehmungslust. Wer schon lange auf dem Weg zum Himmel ist, findet, dass ihm mit gutem Grund verheißen ist, dass seine „Schuhe aus Eisen und Erz“ sein sollen; denn der Weg ist rauh. Er hat entdeckt, dass es „Hügel der Schwierigkeiten“ und „Täler der Demütigung“ gibt, dass ein „Tal des Todesschattens“ da ist, und noch schlimmer, ein „Markt der Eitelkeit“ — und durch all das muß er hindurch. „Wenn Berge der Ergötzung“ da sind (und, Gott sei Dank, es gibt sie), so sind auch „Schlösser der Verzweiflung“ vorhanden, die der Pilger nur allzu oft von innen gesehen hat. Wenn man all das bedenkt, kommt man zu dem Schluss: Die auf dem Weg der Heiligung bis zum Ende durchhalten, werden Menschen sein, über die man staunt. (Die Anspielungen in diesem Absatz beziehen sich auf J. Bunyans „Pilgerreise“.) „O Welt der Wunder, ich kann nicht weniger sagen!“ Den Tagen eines Christenlebens entsprechen ebenso viele Diamanten der Gnade, die auf die goldene Schnur göttlicher Treue gezogen sind. Im Himmel werden wir den Engeln, Fürstentümern und Gewalten die unerforschlichen Reichtümer Christi erzählen, die uns verliehen wurden und die wir genossen haben, während wir auf Erden waren. Am Rande des Todes sind wir am Leben erhalten worden. Unser geistliches Leben ist wie eine Flamme gewesen, die mitten auf dem Ozean brannte, wie ein Stein, der in der Luft schwebend gehalten wurde. Das Universum wird staunend sehen, wie wir am Tage unseres Herrn Jesus Christus unsträflich durch das Perlentor eingehen werden. Wir sollten staunen und dankbar sein, wenn wir auch nur eine Stunde lang bewahrt bleiben; und ich hoffe, wir sind es. Wenn dies alles wäre, so wäre immer noch genug Ursache zur Besorgnis da; aber es ist viel mehr vorhanden. Wir sollten daran denken, an was für einem Ort wir leben. Für viele unter dem Volk Gottes ist die Welt eine Wüste, in der die Schakale heulen. Einigen von uns ist es nach Gottes Fügung gut gegangen, aber andere haben einen schweren Kampf. Wir beginnen unseren Tag mit Gebet, und wir hören oft fromme Choräle in unseren Häusern. Aber wie viele fromme Menschen stehen am Morgen kaum von ihrem Gebet auf, da werden sie schon mit Lästerungen und Spott begrüßt. Sie gehen an die Arbeit und werden den ganzen Tag über mit schmutzigen Gesprächen belästigt wie der gerechte Lot in Sodom (vgl. 1. Mose 19). Können wir heute die Straße passieren, ohne dass böse Stimmen an unser Ohr klingen oder ohne dass unsere Augen beleidigt werden? Die Welt ist kein Freund der Gnade. Das Beste, was wir in dieser Welt tun können, ist, so schnell wie möglich hindurch zugehen, denn wir wohnen in Feindesland. Hinter jedem Busch lauert ein Räuber. Überall müssen wir mit gezogenem Schwert in der Hand wandern oder wenigstens die Waffe, die „stetes Gebet“ genannt wird, beständig an unserer Seite tragen, denn wir haben um jeden Zollbreit unseres Weges zu kämpfen Täusche dich darüber nicht, sonst wirst du sehr rauh aus deiner sanften Träumen aufgeschreckt werden! O Gott, hilf uns und halte uns fest bis ans Ende! Wie können wir sonst bestehen? Wahrer Glaube ist übernatürlich zu Beginn, übernatürlich in seinem Fortgang und übernatürlich am Schluss. Er ist ganz und gar Gottes Werk. Es ist sehr notwendig, dass die Hand des Herrn immer noch ausgestreckt ist. Sicher spürst du es, und ich freue mich, dass es dir bewußt ist, denn nun wirst du deine Bewahrung vom Herrn erwarten, der allein uns vor dem Fall bewahren und uns mit seinem Sohn verklären kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/How_Repentance_Is_Given/de</id>
		<title>All of Grace/How Repentance Is Given/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/How_Repentance_Is_Given/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:03:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wie Buße geschenkt wird''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wenden uns wieder unserem Text zu: „Den hat Gott durch seine rechte Hand erhöht zu einem Fürsten und Heiland, zu geben Israel Buße und Vergebung der Sünden“ (Apostelgeschichte 5, 31). Unser Herr Jesus Christus ist zum Himmel aufgefahren, damit Gnade herabkomme. Seine Herrlichkeit dient dazu, seine Gnade in stärkerem Maße zu verbreiten. Der Herr hat keinen Schritt hinauf getan ohne die Absicht, gläubige Sünder mit sich hinaufzuführen. Er ist „erhöht, zu geben Buße“. Das werden wir sehen, wenn wir uns an einige große Wahrheiten erinnern. Das Werk, das unser Herr Jesus vollbrachte, hat Buße möglich, verfügbar und annehmbar gemacht. Das Gesetz erwähnt die Buße nicht, sondern sagt deutlich: „Welche Seele sündigt, die soll sterben“ (Hesekiel 18, 4). Wenn der Herr Jesus nicht gestorben, wieder auferstanden und zum Vater gegangen wäre, was für einen Wert hätte dann unsere Buße? Wir könnten wohl unsere Verfehlungen bedauern und darüber erschrecken, aber wir könnten keine Buße tun und neue Hoffnung gewinnen. Reue, ganz allgemein verstanden, ist jedermanns Pflicht, die kein besonderes Lob verdient. Für gewöhnlich ist sie so stark vermischt mit der selbstsüchtigen Furcht vor Strafe, dass man ihr selbst bei größtem Wohlwollen nicht viel Wert beimessen kann. Wäre nicht Jesus dazwischengetreten mit seinem Reichtum an Verdiensten, die er erworben hat, so bedeuteten unsere Tränen der Reue nicht viel mehr als verspritztes Wasser. Jesus ist erhöht worden, damit unsere Buße kraft seiner Fürbitte einen Platz vor Gott haben möge. Er macht sie annehmbar für Gott, was sie an sich niemals hätte sein können, und in diesem Sinne schenkt er sie uns. Als Jesus erhöht wurde, wurde der Geist Gottes ausgegossen, damit er alle notwendigen Gnaden in uns wirke. Der Heilige Geist schafft die Buße in uns, indem er unsere Natur auf übernatürliche Weise erneuert und das steinerne Herz wegnimmt aus unserem Fleische. Strenge deine Augen gar nicht erst an, um vergebliche Tränen hervorzubringen! Die Buße kommt nicht aus unserer Natur, die doch nur widerstrebt, sondern aus der freien und unumschränkten Gnade. Gehe nicht in dein Zimmer und schlage nicht an deine Brust, um deinem steinernen Herzen Gefühle zu entlocken, die gar nicht da sind! Gehe vielmehr nach Golgatha und sieh, wie Jesus starb! Blicke auf zu den Bergen, von denen deine Hilfe kommt! Der Heilige Geist ist gekommen, um die Geister der Menschen zu überschatten und aus ihnen Buße auszubrüten, wie er einst über dem Chaos brütete und Ordnung hervorbrachte (vgl. 1. Mose 1, 2). Bete: „Heiliger Geist, wohne in mir! Mache mein Herz weich und demütig, damit ich die Sünde hasse und aufrichtig bereue!“ Er wird deinen Ruf hören und dir antworten. Denke auch daran, dass unser Herr Jesus, als er erhöht wurde, uns nicht nur Buße gab durch die Aussendung des Heiligen Geistes, sondern auch dadurch, dass er die Werke der Natur und der göttlichen Vorsehung für das große Ziel unserer Errettung weihte, so dass jedes einzelne uns zur Buße rufen kann, ob es nun kräht wie der Hahn des Petrus oder das Gefängnis erschüttert wie das Erdbeben des Kerkermeisters (vgl. Johannes 18, 27; Apostelgeschichte 16, 26). Sitzend zur Rechten Gottes, regiert unser Herr Jesus alle Dinge hier auf Erden und lässt sie zusammenwirken zur Errettung seiner Erlösten. Er benützt beides, Bitteres und Süßes, Prüfungen und Freuden, um in den Sündern eine bessere Einstellung Gott gegenüber hervorzubringen. Sei dankbar für die Fügung, die dich arm, krank oder traurig gemacht hat; denn durch sie schenkt Jesus dir einen neuen lebendigen Geist und zieht dich zu sich. Die Gnade des Herrn reitet oft auf dem schwarzen Ross der Trübsal vor die Tür unseres Herzens. Jesus benützt den ganzen Bereich unserer Erfahrungen, um uns von der Erde zu entwöhnen und für den Himmel zu gewinnen. Christus hat sich auf den Thron des Himmels und der Erde gesetzt, um unsere harten Herzen durch seine Fürsorge und Vorsehung unter den erweichenden und gnadenreichen Einfluss der Buße zu bringen. Außerdem wirkt er zu dieser Stunde, indem er mit leiser Stimme zu unserem Gewissen spricht: durch sein inspiriertes Buch, durch die unter uns, die das Buch auslegen, durch betende Freunde und fromme Herzen. Er kann dir ein Wort senden, das den Felsen deines Herzens wie mit dem Stab Moses schlägt und Ströme der Buße daraus hervorbrechen lässt. Er kann dir ein Wort der Heiligen Schrift so eindrücklich machen, dass es dich rasch überwindet. Er kann dich auf geheimnisvolle Weise zur Ruhe bringen und dich geistig und innerlich so zubereiten, dass du sein bist, ehe du dich versiehst. Es besteht kein Zweifel daran, dass er, der hinauf gefahren ist zur Herrlichkeit, hoch erhoben zu aller Pracht und Majestät Gottes, unzählige Wege hat, um Buße in den Menschen zu bewirken, denen er Vergebung gewährt. Eben jetzt wartet er darauf, dir Buße zu geben. Bitte ihn sogleich darum! Lass dich durch den Gedanken trösten, dass der Herr Jesus Leuten Buße gibt, von denen man es am allerwenigsten erwartet. Er ist erhöht, Israel Buße zu geben. Jawohl, Israel! Zur Zeit der Apostel war Israel ein Volk, das außerordentlich gesündigt hatte gegen das Licht und die Liebe; das seiner Schuld dadurch die Krone aufgesetzt hatte, dass es den Herrn kreuzigte und zu sprechen wagte: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder“ (Matthäus 27, 25). Sie waren also die Mörder Jesu; und dennoch ist er erhöht, ihnen Buße zu geben. Was für ein Wunder der Gnade! Gib acht! Wenn du im hellsten, christlichen Licht erzogen bist und es verworfen hast, so gibt es doch noch Gnade für dich. Wenn du gegen dein Gewissen, gegen den Heiligen Geist und gegen die Liebe Jesu gesündigt hast, so ist doch noch Gelegenheit zur Buße da. Wenn du auch so hart bist wie das alte, ungläubige Israel, so kannst du doch erweicht werden, da Jesus erhöht und mit schrankenloser Gewalt bekleidet ist. Denn der Herr Jesus ist erhöht worden, um denen Buße und Vergebung der Sünden zu geben, die sich am meisten vergangen und die am schwersten gesündigt haben. Glücklich bin ich, dass ich ein so volles Evangelium verkündigen darf. Glücklich bist du, weil du es hören darfst. Die Herzen der Kinder Israel waren hart wie Diamant geworden. Luther war der Meinung, dass es unmöglich sei, einen Juden zu bekehren. Wir sind weit davon entfernt, ihm zuzustimmen, und doch müssen wir zugeben, dass die Nachkommen Israels in den vergangenen Jahrhunderten außerordentlich hartnäckig gewesen sind in der Verwerfung des Heilands. Mit Recht sagte der Herr: „Israel will meiner nicht.“ „Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Johannes 1, 11). Dennoch ist unser Herr Jesus erhöht, um Israel Buße und Vergebung zu geben. Wahrscheinlich ist mein Leser kein Jude, aber er mag doch ein verschlossenes und verhärtetes Herz haben, das dem Herrn Jesus viele Jahre widerstanden hat. Doch der Herr kann Buße bewirken. Vielleicht fühlst du dich getrieben, so zu schreiben, wie Willram Hone es tat, als er seinen Widerstand gegen die göttliche Liebe aufgab: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stolzeste Herz, das jemals schlug, bezwangst du, Herr, in mir; den wildesten Sinn, der sich gebäumt, voll Haß stets gegen dich geschäumt, den unterwarfst du dir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille, nicht meiner, soll gescheh'n; mein Herz sei ewig dein, und dich bekennend glaubensvoll, mein Gott, mein Herr und Heiland, soll das Kreuz mein Zeichen sein! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr kann denen, die ganz ungeeignet erscheinen, Buße geben, Löwen in Lämmer verwandeln und Raben in Tauben. Wir wollen ihn bitten, dass er diese große Veränderung in uns hervorbringt. Ohne Frage ist die Betrachtung des Todes Christi eine der sichersten und schnellsten Weisen, um zur Buße zu gelangen. Versuche nicht, Buße aus dem vertrockneten Brunnen der verderbten Natur heraufzupumpen! Es ist gegen das Gesetz des Geistes, wenn du glaubst, deine Seele in den Gnadenstand hineinzwingen zu können. Bringe dein Herz im Gebet zu ihm, der das kann, und sprich: „Herr, reinige es! Herr, erneuere es! Herr, wirke Buße darin!“ Je mehr du selbst versuchst, Bußgefühle in dir zu erzeugen, desto mehr wirst du enttäuscht sein. Aber wenn du gläubig an Jesus denkst, der für dich gestorben ist, so wird die Buße von selbst hervorbrechen. Denke darüber nach, wie der Herr sein Herzblut aus Liebe zu dir vergießt. Stelle dir den Todeskampf und den blutigen Schweiß, das Kreuz und die Leiden vor. Während du das tust, wird er, der alle diese Schmerzen ertragen hat, dich anblicken und mit diesem Blick für dich tun, was er für Petrus tat, so dass auch du hingehen und bitterlich weinen kannst (vgl. Lukas 22, 62). Er, der für dich starb, kann dich durch seinen Geist der Gnade der Sünde absterben lassen. Er, der für dich in die Herrlichkeit eingegangen ist, kann dich nach sich ziehen, heraus aus dem Bereich des Bösen, hin zur Heiligkeit. Ich bin zufrieden, wenn dieser eine Gedanke bei dir haften bleibt: Suche nicht unter dem Eis nach Feuer, und suche nicht in deinem natürlichen Herzen nach Buße! Blicke auf den lebendigen Herrn, wenn du leben willst! Schaue auf Jesus und erwarte von ihm alles, was du brauchst zwischen der Pforte der Hölle und der Pforte des Himmels. Suche nichts von dem, was Jesus in seiner Liebe dir mitteilen will, irgendwo anders, sondern denke daran: Christus ist alles!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Repentance_Must_Go_With_Forgiveness/de</id>
		<title>All of Grace/Repentance Must Go With Forgiveness/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Repentance_Must_Go_With_Forgiveness/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:02:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Keine Vergebung ohne Buße''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Apostelgeschichte 5, 30—31 wird deutlich, dass Buße und Vergebung der Sünden zusammengehören. In Apostelgeschichte 5, 31 lesen wir, dass Jesus „erhöht ist, zu geben Buße und Vergebung der Sünden.“ Diese beiden Segnungen kommen aus jener heiligen Hand, die einst ans Kreuz genagelt wurde, aber nun zu Ruhm erhoben ist. Buße und Vergebung sind durch den ewigen Ratschluss Gottes auf das festeste miteinander verknüpft. Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Buße muss mit der Vergebung der Schuld zusammengehen. Du wirst es einsehen, wenn du ein wenig darüber nachdenkst. Es geht einfach nicht an, dass einem unbußfertigen Sünder vergeben wird. Man würde ihn nur auf seinem bösen Wege bestärken und ihn lehren, das Böse leicht zu nehmen. Wenn der Herr sagen würde: „Du liebst die Sünde, lebst darin und steigerst dich in das Böse hinein, aber ich vergebe dir trotzdem“, so bedeutete das, der Ungerechtigkeit freien Lauf zu lassen — zum Schrecken aller. Damit würden die Grundlagen der gesellschaftlichen Ordnung beseitigt; sittliche Anarchie wäre die Folge. Es ist mir nicht möglich aufzuzählen, wie viele Übelstände sich daraus ergäben, wenn man Buße und Vergebung trennen und die Sünde verzeihen würde, während der Sünder ihr weiter so zugetan bliebe wie vorher. Wenn wir an die Heiligkeit Gottes glauben, dann muß es in der Natur der Sache liegen, dass uns nicht vergeben werden kann, solange wir fortfahren zu sündigen und die Sünde nicht bereuen wollen, und dass wir die Konsequenzen unserer Verbohrtheit zu tragen haben. Nach der unbegrenzten Güte Gottes ist uns verheißen, dass Gott treu und gerecht ist, uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von all unserer Ungerechtigkeit (vgl. 1. Johannes 1, 9), wenn wir unseren Sünden den Abschied geben, sie bekennen und im Glauben die Gnade annehmen, die in Jesus Christus bereitsteht. Aber solange Gott lebt, kann es keine Verheißung der Gnade für die geben, die auf ihrem bösen Weg beharren und sich weigern, ihre Untaten zuzugeben. Kein Rebell kann erwarten, dass der König ihm seinen Verrat verzeiht, solange er in offener Empörung bleibt. Niemand kann so töricht sein und sich einbilden, dass der Richter der Welt unsere Sünden hinweg tut, wenn wir selber uns weigern, es zu tun. Ja, es muss so sein wegen der Vollständigkeit der göttlichen Gnade! Eine Gnade, die die Sünde vergibt und den Sünder doch darin weiterleben lässt, wäre eine kärgliche und oberflächliche Gnade; eine ungleiche und mißgestaltete Gnade, mit einem lahmen Fuß und einer verdorrten Hand. Was hältst du für die größere Gnade: die Reinigung von Schuld und Sünde oder die Befreiung von der Macht der Sünde? Ich will nicht versuchen, zwei so unübertreffliche Gnadengaben gegeneinander abzuwägen. Keine von ihnen würde uns zuteil werden ohne das kostbare Blut Jesu. Wenn aber schon ein Vergleich gezogen werden muss, dann scheint mir die Gabe, von der Sünde befreit und heilig und Gott gleich gemacht zu werden, die größere von beiden zu sein. Vergebung zu erlangen, ist eine unermessliche Gunst. Wir geben ihr den ersten Platz in unserem Lobgesang: „der dir alle deine Sünden vergibt“ (Psalm 103, 3). Doch was nützte eine solche Vergebung, wenn uns hernach erlaubt würde, die Sünde zu lieben, uns auszutoben und auszuleben? Wäre sie nicht eine vergiftete Süßigkeit, die unseren Tod herbeiführt? Gewaschen zu werden und doch im Schlamm liegen zu bleiben, für rein erklärt zu werden und doch die Zeichen des Aussatzes an der Stirn tragen zu müssen, das wäre in der Tat eine Verspottung der Gnade. Was hat es für einen Sinn, einen Menschen wieder aus seinem Grab hervorzuholen, wenn er doch tot bleibt? Wir danken Gott, der unsere Sünden vergibt, dass er zugleich auch unsere Gebrechen heilt. Er, der die Flecken der Vergangenheit ab wäscht, hilft uns auch aus dem Schmutz der Gegenwart heraus und bewahrt uns für die Zukunft davor, wieder hineinzufallen. Freudig sollen wir beides annehmen, Buße und Vergebung; sie können nicht getrennt werden. Das Bundeserbe ist unteilbar und kann nicht in Stücke zerlegt werden. Das Werk der Gnade teilen, hieße ein lebendiges Kind in zwei Hälften zerschneiden; und die es zulassen, haben nichts davon (vgl. 1. Samuel 3, 16 ff.). Ich möchte dich fragen, der du den Herrn suchst, ob du dich mit einer der beiden Gaben zufrieden geben würdest. Würde es dir genügen, lieber Leser, wenn Gott dir deine Sünde vergebe und dir dann gestattete, so weltverhaftet und so schlecht wie vorher zu sein? Ganz gewiß nicht! Der von Gott neu belebte Geist fürchtet sich mehr vor der Sünde als vor der Strafe. Der Schrei deines Herzens lautet nicht: „Wer wird mich erlösen von der Strafe?“, sondern: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?“ (Römer 7, 24). Wer macht mich fähig, unbeschadet von Versuchungen zu leben und heilig zu werden, wie Gott heilig ist? Da die Einheit von Buße und Vergebung dem Wunsch derer entspricht, die die Gnade suchen, und da sie notwendig ist für die Vollständigkeit der Errettung und wegen der Heiligkeit, kannst du gewiss sein, dass sie bestehen bleibt. In der Erfahrung aller Gläubigen gehören Buße und Vergebung zusammen. Es hat noch niemand gegeben, der aufrichtig und gläubig Buße tat und nicht Vergebung empfing. Auf der anderen Seite hat noch niemand Vergebung empfangen, der nicht für seine Sünden Buße getan hätte. Ich zögere nicht, zu behaupten, dass es unter dem weiten Himmel keinen einzigen Menschen gegeben hat, gibt oder geben wird, der von seinen Sünden gereinigt wurde, ohne dass gleichzeitig das Herz zur Buße und zum Glauben an Christus geleitet wurde. Abscheu vor der Sünde und Gewissheit der Vergebung begegnen sich in unserem Herzen und bleiben beieinander, solange wir leben. Beide Gaben wirken wechselseitig aufeinander. Der Mensch, der Vergebung empfangen hat, tut Buße, und derjenige, der Buße tut, empfängt ganz gewiß auch Vergebung. Denke zuerst daran, dass die Vergebung zur Buße führt. Wenn wir uns unserer Vergebung gewiß sind, dann verabscheuen wir die Sünde. Wenn der Glaube volle Gewißheit erlangt, so dass wir über jeden Zweifel hinaus gewiß sind, dass Jesu Blut uns weißer als Schnee gewaschen hat, dann erreicht damit auch die Buße ihren Höhepunkt. Die Buße wächst mit dem Glauben. Irre dich nicht darin: Buße ist nicht eine Sache von Tagen und Wochen, ein vorübergehendes Geschäft, das man so schnell wie möglich abwickeln möchte! Nein, sie ist eine Gnade für ein ganzes Leben, so wie der Glaube selber. Die Kindlein Gottes tun Buße, die jungen Männer und die Väter tun es auch. Buße ist die unzertrennliche Gefährtin des Glaubens. Solange wir im Glauben wandeln und noch nicht im Schauen, schimmert die Träne der Buße im Auge des Glaubens. Buße, die nicht aus dem Glauben kommt, ist keine wahre Buße; und Glaube an Jesus, der nicht mit Buße verknüpft ist, ist kein wirklicher Glaube an Jesus. Glaube und Buße sind wie siamesische Zwillinge eng miteinander verwachsen. In demselben Maße, wie wir an die vergebende Liebe Christi glauben, tun wir auch Buße; und in dem Maße, wie wir die Sünde bereuen und das Böse lassen, erfreuen wir uns der vollen Vergebung, die Jesus, der Erhöhte, schenkt. Du wirst die Gnade niemals schätzen lernen, wenn du nicht bereust, und du wirst niemals den Gewinn wahrer Buße haben, wenn du nicht weißt, dass du begnadigt bist. So seltsam es klingt: Die Bitterkeit der Buße und die Süße der Vergebung vereinen sich im Leben eines jeden, der Gnade empfangen hat, und machen zusammen eine unvergleichliche Glückseligkeit aus. Diese beiden Bundesgaben verbürgen sich gegenseitig. Weiß ich, dass ich in der Buße stehe, so weiß ich auch, dass mir vergeben worden ist. Wie kann ich wissen, dass mir vergeben ist, wenn ich nicht zugleich weiß, dass ich bekehrt worden bin von meinem früheren sündigen Wandel? Ein Gläubiger sein, heißt, in der Buße leben. Glaube und Buße sind nichts weiter als Speichen desselben Rades, als die beiden Handgriffe an demselben Pflug. Man hat die Buße treffend verglichen mit einem Herzen, das unter der Sünde zerbrochen ist und mit der Sünde gebrochen hat. Man könnte auch von einem Abwenden und Hinwenden sprechen. Sie ist eine Sinnesänderung der gründlichsten und radikalsten Form, verbunden mit dem Schmerz über die Vergangenheit und mit dem Entschluss, sich in Zukunft zu bessern. Wer wirklich Buße tut, sagt der Sünde ab, die er einst geliebt hat. Indem er die Sünde nicht mehr tut, zeigt er, dass es ihm mit seiner Klage über die sündige Vergangenheit ernst ist. Wenn das der Fall ist, dürfen wir gewiß sein, dass uns vergeben ist. Denn der Herr ließ noch niemals ein Herz unter der Sünde zerbrechen und mit der Sünde brechen, ohne ihm zu vergeben. Wenn wir andererseits uns freuen dürfen über die Vergebung durch das Blut Christi, gerechtfertigt sind und Glauben und Frieden mit Gott haben durch Jesum Christum, unseren Herrn, so wissen wir, dass unsere Buße und unser Glaube echt sind. Aber sieh die Buße nicht als die Ursache deiner Begnadigung an, sondern als ihre Gefährtin! Erwarte nicht, dass du Buße tun kannst, bevor du die Gnade unseres Herrn Jesus und seine Bereitschaft, deine Sünde hinwegzunehmen, erfahren hast. Lasse beide Gaben an ihrem Platz und Ort und betrachte sie in ihrem Verhältnis zueinander. Sie sind zwei Säulen der Heilserfahrung. Ich denke dabei an die gewaltigen Pfeiler vor dem salomonischen Tempel, die das Portal flankierten (1. Könige 7, 21). Niemand gelangt zu Gott, der nicht zwischen den beiden Säulen Buße und Vergebung hindurchgeht. Wenn das Licht völliger Vergebung auf die Tränen der Buße gefallen ist, dann hat sich über deinem Herzen der Regenbogen der Bundesgnade in all seiner Schönheit ausgespannt. Buße für die Sünde und Glaube an die göttliche Vergebung sind der Einschlag und der Aufzug in dem Gewebe einer echten Bekehrung. Durch diese Zeichen wirst du ein Kind Gottes werden. Um nun zu dem Vers zurückzukehren, von dem wir ausgingen: Beide, Vergebung und Buße, fließen aus derselben Quelle und werden von demselben Heiland gegeben. Der Herr Jesus verleiht in seiner Herrlichkeit beide Gaben denselben Personen. Von niemand anders sind Vergebung und Buße zu haben. Jesus hält beide bereit; er will sie jetzt allen umsonst geben, die sich von ihm beschenken lassen wollen. Wir wollen niemals vergessen, dass Jesus alles gibt, was zu unserem Heil notwendig ist. Es ist sehr wichtig, dass alle, die die Gnade suchen, das nicht vergessen. Der Glaube ist ebensosehr eine Gabe Gottes wie der Heiland selbst, auf den der Glaube sich gründet. Buße für die Sünden ist ebenso ein echtes Werk der Gnade wie die Darbringung des Sühneopfers, durch das die Sünde hinweggenommen wird. Die Errettung geschieht allein aus Gnaden. Aber bitte, versteh mich recht: Es ist nicht der Heilige Geist, der Buße tut. Er hat niemals etwas getan, wofür er Buße tun müßte. Wenn er Buße tun könnte, so würde das uns nichts nützen. Wir selber müssen für unsere persönlichen Verfehlungen Buße tun, sonst werden wir nicht frei. Es ist auch nicht der Herr Jesus Christus, der Buße tut. Wofür sollte er Buße tun? Wir selber tun Buße mit vollem Bewußtsein. Unser Wille, unsere Neigungen und unsere Empfindungen, sie alle wirken zusammen bei der Segen bringenden Reue über unsere Sünden; und doch steht hinter all unserem persönlichen Tun ein verborgener, heiliger Einfluß, der das Herz umstimmt, in die Reue führt und eine vollkommene Änderung bewirkt. Der Geist Gottes erleuchtet uns, so dass wir erkennen, was Sünde ist, und erzeugt in uns einen Abscheu davor. Der Geist Gottes lenkt auch unseren Sinn auf die Heiligkeit hin, so dass wir sie von Herzen schätzen, lieben und begehren, und verleiht uns somit den Antrieb, durch den wir Stufe um Stufe in der Heiligung weitergeführt werden. Der Geist Gottes wirkt in uns das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen. Wir wollen uns diesem guten Geist unterordnen, damit er uns zu Jesus führt, der uns bereitwillig den doppelten Segen der Buße und Vergebung verleihen will nach dem Reichtum seiner Gnade. „Aus Gnaden seid ihr errettet.“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/%C3%A2%E2%82%AC%C5%93My_Redeemer_Livith%C3%A2%E2%82%AC%C2%9D/de</id>
		<title>All of Grace/â€œMy Redeemer Livithâ€/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/%C3%A2%E2%82%AC%C5%93My_Redeemer_Livith%C3%A2%E2%82%AC%C2%9D/de"/>
				<updated>2009-02-21T00:00:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''„Mein Erlöser lebt!“''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortwährend habe ich mit dem Leser über den gekreuzigten Christus gesprochen, der die große Hoffnung für die Schuldigen ist. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass unser Herr von den Toten auferstanden ist und ewig lebt. Man verlangt von dir nicht, dass du einem toten Christus vertraust, sondern dem Herrn, der zwar für unsere Sünde starb, aber zu unserer Rechtfertigung wieder auferstanden ist. Du darfst zu Jesus gehen als zu einem lebendigen und gegenwärtigen Freund. Er ist nicht nur eine Erinnerung, sondern eine lebendige Person, die deine Gebete hört und erhört. Jesus Christus lebt, um das Werk fortzuführen, für das er einst sein Leben einsetzte. Er sitzt zur Rechten des Vaters und bittet für die Sünder; deshalb kann er „bis aufs Äußerste erretten, die durch ihn zu Gott kommen.“ Komm und versuche es mit diesem lebendigen Heiland, wenn du es bisher noch nicht getan hast! Dieser lebendige Jesus ist von Gott erhoben worden zu außerordentlicher Herrlichkeit und Macht. Er leidet nicht mehr als ein geringer Mann unter der Verfolgung seiner Feinde und arbeitet nicht mehr als der Sohn eines Zimmermanns, sondern er ist weit erhöht über alle Fürstentümer, Gewalten und über jeden Namen, der genannt wird (vgl. Philipper 2, 9—11). Der Vater hat ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben, und der Sohn braucht diese hohen Gaben, um sein Gnadenwerk auszuführen. Lies, was Petrus und die Apostel über ihn vor dem Hohenpriester und dem Hohen Rat sagen: „Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, welchen ihr erwürgt habt und an das Holz gehängt. Den hat Gott durch seine rechte Hand erhöht zu einem Fürsten und Heiland, zu geben Israel Buße und Vergebung der Sünden“ (Apostelgeschichte 5, 30 f.). Die Herrlichkeit, die den zum Himmel aufgefahrenen Herrn umgibt, sollte jeden Gläubigen mit Hoffnung erfüllen. Jesus ist nicht irgend jemand; er ist ein Heiland und ein Herr über alle Herren. Er ist der gekrönte, auf dem Thron Gottes sitzende Erlöser der Menschen. Er hat die unumschränkte Macht über Leben und Tod. Der Vater hat ihn zum Mittler eingesetzt für alle Menschen, so dass er lebendig machen kann, wen er will. Jesus tut auf, und niemand schließt zu. Auf sein Wort hin kann die Seele, die mit Stricken des Todes und der ewigen Verdammnis gefesselt ist, in einem Augenblick frei werden. Er streckt das silberne Zepter aus, und wer es berührt, der darf leben. Es ist gut für uns, dass Jesus lebt, so wie die Sünde lebt und das Fleisch und der Teufel, und es ist weiter gut, dass, wieviel Macht, sie auch haben mögen, uns zu verderben, Jesus noch größere Macht hat, uns zu erretten. Seine Erhöhung und seine Macht dienen unserem Besten. Er ist erhöht, „zu sein“ und „zu geben“ (vgl. Apostelgeschichte 5, 30 f.). Er ist erhöht, ein Fürst und Heiland zu sein, damit er alles geben kann, was zur Vollendung des Heils notwendig ist für die, die unter seine Herrschaft kommen. Jesus besitzt nichts, was er nicht zum Wohl des Sünders gebrauchen will, und er ist nichts, was er nicht in seiner unbegrenzten Gnade offen zeigen will. Er verbindet sein Fürstenamt mit dem Heilandsamt, als ob er das eine nicht ohne das andere haben möchte. Er wirkt fort als der Erhöhte, um die Menschen zu segnen, als sei das die Krönung seiner Herrlichkeit. Könnte irgend etwas anderes die Hoffnung suchender Sünder, die auf Christus blicken, besser starken? Jesus erduldete große Demütigungen, deshalb konnte er auch erhöht werden. In der Demütigung erduldete und vollendete er den ganzen Willen seines Vaters. Deshalb belohnte ihn der Vater damit, dass er ihn zur Herrlichkeit erhob. Jesus setzt seine Erhöhung zum Wohl seines Volkes ein. Lieber Leser, hebe deine Augen auf zu diesen Bergen der Herrlichkeit, von denen deine Hilfe kommt! Betrachte den Ruhm und die Herrlichkeit des Fürsten und Heilands! Bedeutet das nicht Hoffnung für uns Menschen, dass jetzt ein Mensch auf dem Thron des Weltalls sitzt? Ist es nicht herrlich, dass der Herr über alle Dinge zugleich auch der Heiland der Sünder ist? Wir haben nun einen persönlichen Freund am königlichen Hofe, ja, einen Freund auf dem Thron. Er setzt seinen ganzen Einfluss für uns ein. Er lebt und bittet immerdar vor seines Vaters Angesicht; leg du ihm deine Sache dar und zweifle an Gottes Gnade nicht! Komm, lieber Freund, lege deine Anliegen und dein Leben in die Hände, die einmal durchbohrt waren, jetzt aber geschmückt sind mit den Siegelringen königlicher Macht und Ehre. Noch kein Prozess wurde verloren, der diesem großen Anwalt übergeben wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Regeneration_And_The_Holy_Spirit/de</id>
		<title>All of Grace/Regeneration And The Holy Spirit/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Regeneration_And_The_Holy_Spirit/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:59:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wiedergeburt und Heiliger Geist''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ihr müsst von neuem geboren werden“ (Johannes 3, 7). Dieses Wort unseres Herrn Jesus scheint viele Menschen zu erschrecken, wie das gezogene Schwert des Cherubs vor der Pforte des Paradieses Adam und Eva erschreckte (1. Mose 3, 24). Man ist verzweifelt, weil es einem trotz größter Anstrengungen nicht gelungen ist, sich zu ändern. Die neue Geburt kommt von oben und steht deshalb nicht in der Macht des Geschöpfs, Es liegt mir fern, eine Wahrheit zu leugnen oder auch nur zu verschleiern, um billigen Trost zu verschaffen. Ich gebe offen zu, dass die neue Geburt übernatürlicher Art ist und nicht von dem Sünder zustande gebracht werden kann. Es würde dem Leser wenig helfen, wenn ich ihn unverantwortlicher weise zu überreden suchte, dass er verwirft oder vergisst, was zweifellos wahr ist. Aber ist es nicht möglich, dass unser Herr in demselben Kapitel, in dem er diesen kompromisslosen Ausspruch tut, auch deutlich von der Errettung durch den Glauben spricht? Lies bitte das ganze dritte Kapitel des Johannes-Evangeliums und halte dich nicht nur bei den ersten Sätzen auf. Zwar heißt es im dritten Vers: „Jesus antwortete und sprach zu ihm: ,Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Aber in den Versen 14 und 15 lesen wir: „Wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muss des Menschen Sohn erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Der achtzehnte Vers wiederholt diese köstliche Lehre in aller Deutlichkeit: „Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Jedem Leser wird klar sein, dass diese beiden Aussprüche übereinstimmen müssen, da sie aus einem Munde stammen und in derselben von Gott inspirierten Schrift stehen. Warum sollten wir Schwierigkeiten sehen, wo keine sein können? Wenn es nach dem einen Wort heißt, dass nur Gott geben kann, was zur Errettung notwendig ist, und nach dem anderen, dass der Herr uns erretten will, wenn wir an Jesus glauben — dann können wir daraus mit Sicherheit schließen, dass der Herr denen, die glauben, alles geben wird, was für die Errettung notwendig ist. Der Herr bringt tatsächlich die neue Geburt bei allen zuwege, die an Jesus glauben. Ihr Glaube ist der sicherste Beweis dafür, dass sie tatsächlich wiedergeboren sind. Wir vertrauen Jesus in allen Dingen, in denen wir selbst nichts tun können. Läge es in unserer Macht, wozu brauchen wir es dann von ihm zu erwarten? Unsere Sache ist es zu glauben; die Aufgabe des Herrn ist es, uns neu zu schaffen. Er will nicht für uns glauben, und wir sollen nicht für ihn das Werk der Wiedergeburt tun. Es ist genug für uns, dem gnädigen Gott zu gehorchen. Es ist des Herrn Angelegenheit, die neue Geburt in uns zu bewirken. Er, der so weit gehen konnte, dass er am Kreuz für uns starb, kann und will uns alles geben, was notwendig ist zu ewiger Sicherheit. „Aber eine heilsame Umwandlung des Herzens ist das Werk des Heiligen Geistes.“ Das ist wahr, und es sei ferne von uns, es zu bezweifeln oder zu vergessen. Doch das Werk des Heiligen Geistes ist verborgen und geheimnisvoll und kann nur an seinen Ergebnissen wahrgenommen werden. Es gibt Geheimnisse bei unserer natürlichen Geburt, und es wäre unheilige Neugierde, ihnen den Schleier zu nehmen. Das gilt noch mehr von den heiligen Wirkungen des Geistes Gottes. „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist“ (Johannes 3, 8). Doch so viel wissen wir: Das geheimnisvolle Wirken des Heiligen Geistes kann nicht dazu führen, dass wir uns weigern, an Jesus zu glauben, von dem eben dieser Geist Zeugnis ablegt. Wenn jemand befohlen wird, ein Feld zu besäen, und er unterlässt es, so kann er sich nicht damit entschuldigen, dass es zwecklos ist, einzusäen, wenn Gott den Samen nicht wachsen lässt. Er kann die Hände nicht deshalb in den Schoß legen, weil allein Gottes verborgene Kraft die Ernte hervorbringen kann. Niemand wird von seiner Arbeit abgehalten durch den Satz: „Wo der Herr nicht das Haus baut, arbeiten umsonst, die daran bauen“ (Psalm 127, 1). Niemand, der an Jesus glaubt, wird feststellen, dass der Heilige Geist in ihm nicht wirken will. Sein Glaube ist der Beweis dafür, dass der Geist sein Werk in seinem Herzen schon tut. Gott wirkt durch die Vorsehung, aber die Menschen sitzen deshalb nicht still. Sie können sich nicht ohne die göttliche Macht bewegen, die ihnen Leben und Stärke gibt. Doch gehen sie ihren Geschäften nach, ohne viel zu fragen, wie es weitergehen soll, da Gott, der das Leben vermittelt und alle Wege lenkt, die nötige Kraft von Tag zu Tag verleiht. So ist es auch mit der Gnade. Wir tun Buße und glauben, obwohl wir beides nicht können, wenn der Herr uns dazu nicht befähigt. Wir geben der Sünde den Abschied und vertrauen auf Jesus, um dann festzustellen, dass Gott nach seinem Wohlgefallen beides in uns gewirkt hat, das Wollen und das Vollbringen (vgl. Philipper 2, 13). Es ist witzlos, so zu tun, als ob hier eine echte Schwierigkeit vorliege. Manche Wahrheiten, die sich mit Worten schwer erklären lassen, sind in der praktischen Erfahrung ganz einfach. Die Sätze, dass der Sünder glaubt und dass sein Glaube durch den Heiligen Geist in ihm gewirkt wird, widersprechen sich nicht. Nur Torheit kann die Menschen verleiten, einfache Dinge kompliziert zu machen, während doch ihre Seelen in Gefahr sind. Niemand wird sich weigern, in Seenot ein Rettungsboot zu besteigen, bloß weil er das spezifische Gewicht seines Körpers nicht kennt. Ebenso wenig wird ein Verhungernder sich weigern, zu essen, weil er den Stoffwechselprozess nicht versteht. Wenn du, mein Leser, erst dann glauben willst, wenn du alle Geheimnisse verstehst, wirst du niemals gerettet werden. Und wenn du dich durch selbst erfundene Schwierigkeiten davon abhalten lässt, Vergebung von deinem Herrn und Heiland anzunehmen, so wirst du umkommen und es gründlich verdient haben. Begehe nicht geistlichen Selbstmord durch leidenschaftliche Erörterung metaphysischer Spitzfindigkeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/The_Increase_Of_Faith/de</id>
		<title>All of Grace/The Increase Of Faith/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/The_Increase_Of_Faith/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:57:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wie der Glaube zunimmt''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gelingt es uns, den Glauben zu stärken? Das ist eine ernste Frage für viele. Sie möchten gerne glauben, aber sie können nicht. Ziemlich viel Unsinn wird über diesen Gegenstand geredet. Wir wollen uns ganz praktisch damit auseinandersetzen. Gesunder Menschenverstand ist in religiösen Fragen ebenso notwendig wie anderswo. „Was soll ich tun, um zu glauben?“ Jemand wurde gefragt, wie man einen bestimmten einfachen Handgriff am besten tun könne. Er erwiderte: „Am besten ist es, ihn sofort zu tun.“ Wir verschwenden nur Zeit, wenn wir uns lang und breit über die Methode unterhalten, während die Tat, um die es geht, ganz einfach ist. Der kürzeste Weg zum Glauben ist, dass ich glaube. Wenn der Heilige Geist dich aufrichtig gemacht hat, dann glaubst du die Wahrheit, sobald sie an dich herangetragen wird. Du glaubst sie, weil sie wahr ist. Die Aufforderung des Evangeliums ist eindeutig: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden!“ (vgl. Apostelgeschichte 16, 31). Es ist zwecklos, diesem Befehl durch Fragen und Spitzfindigkeiten auszuweichen. Der Befehl ist klar; gehorche ihm! Trotzdem, wenn du Schwierigkeiten hast, bringe sie im Gebet vor Gott. Sage dem großen Vater, was dich verwirrt, und bitte ihn, das Problem durch seinen Heiligen Geist zu lösen. Wenn ich eine Behauptung in irgendeinem Buch nicht glauben kann, freue ich mich, beim Verfasser anfragen zu können, was er damit meint. Ist er ein vertrauenswürdiger Mann, so wird mich seine Erklärung auch zufriedenstellen. Viel mehr noch wird die göttliche Erklärung der schwierigen Stellen in der Heiligen Schrift das Herz des wahrhaft Suchenden befriedigen. Der Herr ist bereit, sich selbst bekannt zu machen. Gehe zu ihm und stelle fest, ob es nicht so ist! Begib dich sofort in dein Kämmerlein (vgl. Matthäus 6, 6) und bete zu Gott: „O Heiliger Geist, leite mich in die Wahrheit! Lehre mich, was ich nicht weiß.“ Wenn es dir Schwierigkeiten macht zu glauben, dann kann es sein, dass der Heilige Geist dir hilft, wenn du häufig und mit allem Ernst das hörst, was du glauben sollst. Wir glauben viele Dinge, weil wir sie oft gehört haben. Ist es nicht so im Alltagsleben, dass du, wenn du etwas fünfzig mal am Tag gehört hast, schließlich daran glaubst? Manche Menschen sind auf diese Weise dazu gekommen, sehr unwahrscheinliche Behauptungen zu glauben. Darum wundere ich mich gar nicht, dass der Heilige Geist die Methode, die Wahrheit immer wieder zu hören, häufig segnet und gebraucht, um Glauben zu bewirken. Es steht geschrieben: „Der Glaube kommt durch die Predigt (oder: durchs Hören)“ (Römer 10, 17). Darum sei bereit, immer wieder zu hören. Wenn ich ernst und aufmerksam die frohe Botschaft höre, dann stelle ich eines Tages fest, dass ich durch den segensreichen Einfluß des Geistes Gottes auf mein Denken schließlich glaube, was ich höre. Aber sorge dafür, dass du das Evangelium hörst und dich nicht ablenken läßt. Höre oder lies nichts, was geeignet ist, dich schwankend zu machen. Wenn dir dieser Vorschlag nicht genügt, möchte ich hinzufügen: Setze dich mit dem Zeugnis anderer auseinander! Die Samariter glaubten um deswillen, was die Frau ihnen von Jesus erzählt hatte (Johannes 4, 39). Manches von dem, was wir glauben, gründet sich auf das Zeugnis anderer. Ich glaube, dass es ein Land mit Namen Japan gibt. Ich habe es niemals gesehen, und doch glaube ich daran, weil andere dort gewesen sind. Ich glaube, dass ich sterben werde. Ich bin noch nicht gestorben, aber viele andere sind vor mir gestorben, die ich gekannt habe. Darum bin ich überzeugt, dass ich auch sterben werde. Das Zeugnis vieler überzeugt mich von dieser Tatsache. Höre also die an, die dir sagen, wie sie gerettet wurden, wie sie Vergebung empfingen, wie ihr Leben und Wesen verändert wurde. Wenn du dich näher damit befaßt, dann wirst du auf irgendeinen stoßen, der ähnlich wie du gerettet wurde. Bist du ein Dieb gewesen, so wirst du einem Dieb begegnen, der sich darüber freut, dass das Blut Jesu Christi ihn gereinigt hat von seiner Sünde. Wenn du nicht keusch gelebt hast, wirst du Männer und Frauen finden, die ebenso sündigten und nun gereinigt und verändert sind. Wenn du verzweifelt bist, so brauchst du nur unter das Volk Gottes zu gehen und ein wenig nachzufragen, um zu entdecken, dass einige der Heiligen in der gleichen Verzweiflung gewesen sind. Sie werden gerne bereit sein, dir zu erzählen, wie der Herr sie befreit hat. Wenn du einen nach dem anderen anhörst, wie er Gottes Wort versucht und geprüft hat, wird der göttliche Geist dich zum Glauben führen. Kennst du die Geschichte von dem Afrikaner, dem der Missionar erzählte, das Wasser würde zuweilen so hart, dass man darauf gehen könne? Der Neger erklärte, dass er sehr viele Dinge glaube, die der Missionar ihm erzählt habe, aber das würde er ihm niemals abnehmen. Später kam er nach England und sah an einem Wintertag, dass der Fluß gefroren war. Aber er wollte sich nicht darauf wagen. Ihm war bekannt, dass der Fluss tief war, darum fürchtete er, ertrinken zu müssen. Durch nichts war er zu bewegen, das gefrorene Wasser zu betreten, bis sein Freund und noch viele andere aufs Eis gingen. Das überzeugte ihn; er wagte sich auf das Eis, auf dem die anderen auch keinen Schaden genommen hatten. Es kann sein, dass auch du allmählich zum Glauben geführt wirst, während du siehst, wie andere an das Lamm Gottes glauben, und ihre Freude und ihren Frieden wahrnimmst. Die Erfahrung anderer ist einer der Wege Gottes, um uns zum Glauben zu verhelfen. Wie dem auch sei, entweder glaubst du an Jesus, oder du musst sterben. Es gibt für dich keine andere Hoffnung. Noch ein besserer Vorschlag: Fass die Autorität ins Auge, aufgrund deren du zum Glauben aufgefordert wirst. Das wird dir eine große Hilfe zum Glauben sein. Die Autorität stammt nicht von mir, sonst tätest du recht daran, sie nicht anzuerkennen. Es ist auch nicht die Autorität des Papstes; sie könntest du infrage stellen. Du sollst vielmehr glauben aufgrund der Autorität Gottes. Er befiehlt dir, an Jesus Christus zu glauben; du darfst deinem Schöpfer den Gehorsam nicht verweigern. Ein Vorarbeiter in einer Fabrik im Norden unseres Landes hatte das Evangelium schon oft gehört, aber er quälte sich mit der Frage ab, ob er wirklich zu Christus kommen dürfe. Sein frommer Meister schickte ihm eines Tages eine Karte folgenden Inhalts: „Kommen Sie sofort nach Werkschluss zu mir ins Haus.“ Der Vorarbeiter erschien an der Tür seines Meisters. Der Meister trat heraus und fragte ein wenig unwirsch: „Was wünschen Sie, John, dass Sie mich um diese Zeit stören? Der Dienst ist beendet, was wollen Sie hier eigentlich?“ „Herr“, gab der Arbeiter zurück, „ich erhielt eine Karte von Ihnen, dass ich nach Dienstschluss zu Ihnen kommen möchte.“ „Wollen Sie etwa sagen, dass Sie bloß auf eine Karte hin das Recht haben, nach Dienstschluss zu mir ins Haus zu kommen?“ „Mein Herr“, erwiderte der Vorarbeiter, „ich verstehe Sie nicht. Ich meine, nachdem Sie nach mir schickten, habe ich auch ein Recht zu kommen.“ „Treten Sie ein, John“, sagte der Meister, „da ist noch eine Nachricht, die ich Ihnen vorlesen möchte“, und er setzte sich und las die Worte: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“ (Matthäus 11, 28). „Glauben Sie, nachdem Sie eine solche Botschaft von Christus empfangen haben, dass es falsch ist, zu ihm zu kommen?“ Da ging dem gequälten Mann ein Licht auf, und er glaubte an den Herrn Jesus zum ewigen Leben. Denn er begriff, dass er guten Grund hatte, zu glauben. dasselbe gilt dir, lieber Freund! Du hast guten Grund, zu Christus zu kommen; denn der Herr selbst fordert dich auf, ihm zu vertrauen. Wenn auch das nicht Glauben in dir bewirkt, dann denke darüber nach, was du glauben sollst —: dass der Herr Jesus an der Stelle der Sünder litt und alle erretten kann, die ihm vertrauen. Das ist die herrlichste Tatsache, für die jemals Glauben von den Menschen verlangt wurde; die treffendste, tröstlichste und göttlichste Wahrheit, die jemals sterblichen Menschen verkündet wurde. Ich rate dir, viel darüber nachzudenken und die Gnade und Liebe aufzuspüren, die darin enthalten ist. Lies die vier Evangelien, lies die Briefe des Paulus und, prüfe, ob die Botschaft nicht glaubwürdig ist. Genügt auch das nicht, dann beschäftige dich mit der Person Jesu Christi! Denke darüber nach, wer er ist, was er tat, wo er ist und was er ist. Wie kannst du an ihm zweifeln? Es ist unrecht, Jesus zu misstrauen, der absolut vertrauenswürdig ist. Er hat nichts getan, das dein Misstrauen verdient. Im Gegenteil, es sollte dir leicht fallen, dich auf ihn zu verlassen. Warum willst du ihn noch einmal kreuzigen durch deinen Unglauben? Willst du ihm noch einmal die Dornenkrone aufsetzen und ihm noch einmal ins Angesicht speien? Kann man Jesus etwa nicht vertrauen? Haben die Kriegsknechte ihm damals Schlimmeres angetan? Sie haben aus ihm einen Märtyrer gemacht, aber du machst ihn zu einem Lügner — das ist viel schlimmer! Frage nicht: Wie kann ich glauben? Beantworte vielmehr die Frage: Wie kannst du im Unglauben verharren? Wenn all dieses nicht verfängt, dann stimmt etwas mit dir ganz und gar nicht, und mein letztes Wort an dich ist: Unterwerfe dich Gott! Ein solcher Unglauben hat seinen Grund in Vorurteilen und in Stolz. Möge der Geist Gottes deine Feindschaft überwinden und dich zum Nachgeben bringen! Du bist ein Rebell, ein stolzer Rebell, deshalb glaubst du nicht an deinen Gott. Gib deine Rebellion auf, wirf die Waffen zu Boden, ergebe dich auf Gnade und Ungnade, unterwerfe dich deinem König! Ich bin davon überzeugt, dass es noch jedem, der seine Hände verzweifelt erhob und ausrief: „Herr, ich ergebe mich!“, in kurzer Zeit leicht fiel zu glauben. Du kannst nicht glauben, weil du immer noch mit Gott im Streit liegst und entschlossen bist, deinen eignen Willen durchzusetzen und deine eignen Wege zu gehen. „Wie könnt ihr glauben“, sagt Christus, „die ihr Ehre voneinander nehmt?“ (Johannes 5, 44). Das stolze Ich erzeugt den Unglauben. Unterwerfe dich doch! Ergebe dich deinem Gott, dann wird es dir nicht mehr schwer fallen, an deinen Heiland zu glauben! Möge der Heilige Geist nun verborgen, aber wirkungsvoll an dir arbeiten und dich in diesem Augenblick dazu bringen, dass du an den Herrn Jesus glaubst! Amen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Alas!_I_Can_Do_Nothing!/de</id>
		<title>All of Grace/Alas! I Can Do Nothing!/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Alas!_I_Can_Do_Nothing!/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:56:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ich kann nichts tun!''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das geängstete Herz die Botschaft von der Versöhnung angenommen und die große Wahrheit erfasst hat, dass das Heil durch den Glauben an den Herrn Jesus kommt, wird es oft beunruhigt durch den Eindruck, dass es das Gute nicht tun kann. Viele seufzen: „Ich kann nichts tun.“ Sie wollen sich damit nicht entschuldigen, aber sie fühlen sich täglich dadurch belastet. Wenn sie nur könnten, wären sie bereit. Jeder von ihnen kann aufrichtig sagen: „Wollen habe ich wohl, aber Vollbringen das Gute finde ich nicht“ (Römer 7, 18). Dieser Eindruck scheint das ganze Evangelium null und nichtig zu machen. Denn was nützt dem Hungrigen die Speise, wenn er sie nicht bekommen kann! Was nützt der Strom lebendigen Wassers, wenn man nicht trinken kann. Viele von uns kennen wohl die Geschichte von dem Arzt und dem Kind der armen Frau. Der erfahrene Praktiker erklärt der Mutter, dass ihr Kleiner bei richtiger Behandlung bald wieder gesund würde; aber er müßte unbedingt regelmäßig den besten Portwein trinken und einige Wochen in einem Kurort in Deutschland zubringen. Und dies einer Witwe, die kaum Brot zum Essen hatte! Es kommt dem Verzagten manchmal so vor, als sei das schlichte Evangelium „glaube und lebe“ im Grunde gar nicht so einfach. Denn es fordere von dem hilflosen Sünder, dass er tut, was er nicht kann. Für den erweckten Menschen, der aber noch nicht genügend unterrichtet ist in den biblischen Wahrheiten, scheint hier ein notwendiges Glied zu fehlen: Dort drüben ist das Heil, das Jesus schafft; aber wie gelangt man hinüber? Der Seele fehlt die Kraft, und sie weiß nicht, was sie tun soll. Die Fluchtburg ist bereits in Reichweite, aber der Hilfesuchende gelangt nicht zum Tor hinein. Ist im Heilsplan Gottes die nötige Kraft vorgesehen? Jawohl! Das Werk des Herrn ist vollkommen. Es beginnt da, wo wir uns befinden, und fordert von uns keinen Beitrag zu seiner Vollendung. Als der barmherzige Samariter den Reisenden verwundet und halbtot liegen sah, befahl er ihm nicht, aufzustehen, zu ihm heranzukommen, auf den Esel zu steigen und zur Herberge zu reiten. Nein, „er ging zu ihm“ und verband ihn, hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge (Lukas 10, 35—37). So handelt der Herr Jesus Christus mit uns in unserem elenden und bejammernswerten Zustand. Wir haben gesehen, dass Gott gerecht macht; dass er die Gottlosen gerecht macht; dass er sie gerecht macht durch den Glauben an das kostbare Blut Jesu. Wir wollen nun den Zustand betrachten, in dem die Gottlosen sich befinden, wenn Jesus sie errettet. Viele Menschen, die von Gottes Geist erweckt sind, werden nicht nur durch ihre Sünden beunruhigt, sondern auch durch ihre sittliche Schwäche. Sie haben keine Kraft, sich aus dem Schlamm herauszuarbeiten, in den sie gefallen sind, oder sich in Zukunft davor zu hüten. Sie klagen nicht nur über das, was sie getan haben, sondern auch über das, was sie nicht tun können. Sie fühlen sich kraftlos, hilflos und geistlich leblos. Es mag seltsam klingen, wenn man sagt, dass sie sich wie tot fühlen, aber es ist so. Sie halten sich für unfähig zu irgend etwas Gutem. Sie können die Straße zum Himmel nicht gehen, denn ihre Beine sind gebrochen. „Alle Krieger müssen die Hand sinken lassen“ (Psalm 76, 6); sie sind ohne Kraft. Glücklicherweise heißt es in der Bibel — und das ist ein Beweis der großen Liebe Gottes —: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben“ (Römer 5, 6; Übersetzung Martin Luthers, Revidierter Text 1956). Hier ist Hilfe für unsere Hilflosigkeit, die uns so zu schaffen macht, Hilfe durch das Dazwischentreten des Herrn Jesus. Hilfloser, als wir sind, können wir gar nicht sein. Es steht nicht geschrieben: „Als wir verhältnismäßig schwach waren, starb Christus für uns“, oder: „Als wir nur wenig Kraft besaßen.“ Es heißt vielmehr ohne jede Einschränkung: „Da wir noch schwach waren.“ Wir besaßen absolut keine Möglichkeit, bei unserer Errettung mitzuhelfen. Die Worte unseres Herrn treffen zu: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Johannes 15, 5). Ich könnte noch einen Schritt weitergehen und dich an die große Liebe erinnern, mit der der Herr uns geliebt hat, sogar als „ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden“ (Epheser 2, 1). Tot sein ist noch mehr als kraftlos sein! Das eine, worauf der armselige, kraftlose Sünder sich zu konzentrieren hat und was er als Voraussetzung für seine Hoffnung unbedingt festhalten muß, ist die göttliche Zusage, dass Christus „für uns Gottlose gestorben“ ist „zu der Zeit, da wir noch schwach waren“ (Römer 5, 6). Glaube es, und alle Unfähigkeit wird verschwinden. Von König Midas erzählt die Sage, dass alles, was er anrührte, in Gold verwandelt wurde. Vom Glauben läßt sich mit Recht sagen, dass alles zum Guten gewendet wird, was er berührt. Sogar unser Mangel und unsere Schwachheiten werden zu Segnungen, wenn der Glaube sich mit ihnen auseinandersetzt. Wir wollen uns nun einmal besinnen auf einige typische Beispiele für den Mangel an Kraft. Da sagt jemand: „Mir scheint die Kraft zu fehlen, meine Gedanken zu sammeln und mich auf die Dinge zu konzentrieren, die mein Heil betreffen. Ein kurzes Gebet ist fast zuviel für mich. Das hängt vielleicht mit einer natürlichen Schwäche zusammen, vielleicht damit, dass ich mir durch ein ausschweifendes Leben geschadet habe, vielleicht aber rührt es auch daher, weil Alltagssorgen mich bedrücken, so dass ich nicht aufnahmefähig bin für die Botschaft, die die Voraussetzung ist für meine Errettung“. Das ist eine sehr verbreitete Schwäche infolge von Sünde. Gib acht! Du bist in dieser Beziehung schwach, und es gibt viele, denen es ebenso geht. Und wenn es um ihr Leben ginge, sie wären nicht in der Lage, sich auf eine Folge von Gedanken zu konzentrieren. Viele Menschen aus armen Verhältnissen habe eine ungenügende Schulbildung genossen; für sie ist konzentriertes Nachdenken sehr mühevoll. Andere sind von Natur aus so zerstreut, dass sie einer längeren Beweiskette ebensowenig folgen können, wie sie fliegen können. Sie werden ein Geheimnis niemals gedanklich ergründen, auch wenn sie sich ein Leben lang damit abmühen. Deshalb brauchst du nicht zu verzweifeln. Das, was zur Errettung notwendig ist, ist nicht logisches Denken, sondern ganz einfach Vertrauen auf Christus. Halte dich an diese eine Tatsache: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben“. Diese Wahrheit verlangt von dir keine gelehrte Forschung, kein tiefes Nachdenken oder schlüssige Beweise. Hier steht es: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben“. Halte dich an dieses Wort und verlaß dich darauf! Gib dieser einen großen, gnadenreichen und herrlichen Tatsache Raum in deinem Denken, bis sie alle deine Gedanken durchdringt und dich, obwohl du ohne Kraft bist, fröhlich macht, weil der Herr Jesus deine Kraft und dein Lied, ja, dein Heil geworden ist. Nach der Schrift ist es eine unbestreitbare Tatsache, dass Christus zu der Zeit für die Gottlosen gestorben ist, als sie noch kraftlos waren. Du hast diese Worte vielleicht schon hundertmal gehört, und doch hast du sie nicht wirklich verstanden. Es liegt etwas Ermutigendes darin, nicht wahr? Jesus starb nicht für unsere Gerechtigkeit, sondern er starb für unsere Sünden. Er kam nicht zu unserer Errettung, weil wir es wert waren, sondern weil wir ganz unwürdig, ruiniert und völlig am Ende waren. Er kam nicht auf diese Erde, weil wir es verdienten, sondern einzig und allein aus Gründen, die in der Tiefe seiner göttlichen Liebe lagen. Jesus starb für solche, die er nicht als gottesfürchtig, sondern nur als gottlos bezeichnen kann. Wenn du auch nur ganz wenig Verstandeskräfte besitzest, richte sie auf diese Wahrheit, die auf die geringste Fähigkeit zugeschnitten ist und das traurigste Herz aufheitern kann. Lass diesen Satz auf deiner Zunge liegen wie einen süßen Bissen, bis er sich auflöst und alle deine Gedanken würzt. Dann macht es wenig aus, ob deine Gedanken zerstreut sind wie Herbstblätter. Menschen, die sich niemals ausgezeichnet haben auf wissenschaftlichem Gebiet und niemals auch nur einen eigenen Gedanken hervorgebracht haben, waren trotzdem durchaus in der Lage, die Botschaft vom Kreuz anzunehmen, und sind dadurch gerettet worden. Warum nicht auch du? Ich höre einen anderen sagen: „Mein Mangel an Kraft liegt hauptsächlich darin, dass ich nicht genügend Buße tun kann.“ Was für sonderbare Vorstellungen haben die Leute doch von der Buße! Viele bilden sich ein, dass der Büßer soundsoviele Seufzer ausstoßen und soundsoviel Verzweiflung erdulden müsse. Woher kommt diese unvernünftige Auffassung? Unglaube, Verzagtheit und Verzweiflung sind Sünden. Deshalb sehe ich nicht ein, wie ausgerechnet sie die echte Buße ausmachen sollen. Und doch gibt es viele Menschen, die sie für einen notwendigen Teil echter christlicher Erfahrung halten. Sie irren sich! Doch verstehe ich sie gut, denn in meinen dunkelsten Tagen empfand ich genauso. Ich wollte meine Sünden bereuen, aber ich hielt mich für unfähig dazu. Und doch tat ich die ganze Zeit nichts anderes als Buße. So seltsam es klingen mag, ich hielt meine Gefühle für erstorben. Immer wieder suchte ich einen Winkel auf, um zu weinen, weil ich nicht weinen konnte. Und ich trug bitteres Leid, weil ich nicht um meiner Sünde willen Leid tragen konnte. In was für einen Wirrwarr geraten wir doch, wenn wir in unserem ungläubigen Zustand unsere Gemütsverfassung beurteilen wollen! Uns geht es wie dem Blinden, der sich auf seine eigenen Augen verlässt. Mein Herz verging in mir vor Furcht, dass es diamanten hart sei. Mein Herz zerbrach, weil ich glaubte, es könne nicht zerbrechen. Nun erkenne ich, dass ich damals gerade das besaß, von dem ich meinte, ich besäße es nicht. Aber damals wusste ich nicht, wie es um mich stand. Wie gern möchte ich anderen zu dem Licht verhelfen, über das ich mich so freue, und ihnen etwas zurufen, das die Zeit ihrer Verwirrung abkürzt! Ich will ein paar einfache Sätze sagen und „den Tröster“ (z. B. Johannes 14, 26) bitten, sie ihnen verständlich zu machen. Bedenke, dass ein Mensch, der wirklich Buße tut, niemals damit zufrieden ist. Wir können ebensowenig vollkommen Buße tun, wie wir vollkommen leben können. Wie rein auch unsere Tränen sind, sie werden immer etwas Schmutz enthalten. So sehr und so gut wir auch Buße tun, es wird immer etwas daran sein, für das wir ebenfalls wieder Buße zu tun haben. Doch gib acht! Buße tun bedeutet, dass du deinen Sinn änderst im Blick auf die Sünde, auf Christus und auf alles das, was Gott tut. Es ist Schmerz mit ihr verbunden, aber die Hauptsache ist, dass das Herz sich von der Sünde weg und zu Christus hinwendet. Wenn diese Wendung geschehen ist, so hast du es mit dem eigentlichen Kern wahrer Buße zu tun, auch wenn du verschont worden bist von Schrecken und Verzweiflung, die andere Bußfertige erfahren. Wenn du nicht Buße tun kannst, wie du gerne möchtest, so wird es dir helfen, wenn du fest daran glaubst: „Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.“ Beschäftige dich in Gedanken immer wieder damit. Wie kannst du weiter hartherzig sein, wenn du weißt, dass Christus für uns Gottlose gestorben ist aus einer Liebe heraus, die nicht überboten werden kann. Ich möchte dich gerne dazu bringen, dass du so zu dir selber sprichst: „Obwohl ich gottlos bin, obwohl mein stählernes Herz nicht nachgeben will, obwohl ich mich vergeblich an meine Brust schlage, starb doch Christus für Menschen wie mich, weil er für die Gottlosen starb! dass ich dies doch glauben und die Kraft des Glaubens an meinem versteinerten Herzen erfahren möchte!“ Vertreibe alle anderen Gedanken. Nimm dir stundenlang Zeit und denke nach über diesen einen herrlichen Beweis unverdienter, unerwarteter und beispielloser Liebe — „Christus ist... für uns Gottlose gestorben.“ Lies sorgfältig die Berichte vom Kreuzestod unseres Herrn, die uns überliefert sind in den vier Evangelien. Wenn irgendetwas dein verstocktes Herz erweichen kann, dann ist es der Anblick der Leiden Jesu und der Gedanke daran, dass er dies alles erlitten hat für seine Feinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und das betrübte Marterheer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin's, ich sollte büßen, an Händen und an Füßen gebunden in der Höll; die Geißeln und die Banden und was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuz lässt sich vergleichen mit jenem Wunder wirkenden Stab, der Wasser aus dem Felsen hervorbrachte (vgl. 4. Mose 20, 1—13). Wenn du die volle Bedeutung des göttlichen Opfers Jesu verstehst, so drängt es dich, dafür Buße zu tun, dass du dem widerstanden hast, der so voller Liebe ist. In der Schrift heißt es: „Sie werden mich ansehen, welchen jene zerstochen haben, und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind“ (Sacharja 12, 10). Die Buße kann nicht bewirken, dass du Christus siehst. Aber wenn du Christus siehst, so wird Buße daraus folgen. Du darfst aus deiner Buße nicht einen Christus machen wollen, sondern du musst zu Christus aufschauen, damit dir Buße geschenkt wird. Indem der Heilige Geist uns zu Christus hinwendet, wendet er uns von der Sünde ab. Wende darum deinen Blick ab von den Folgen hin zur Ursache, von deinem eigenen Bemühen um Buße weg, hin zum Herrn Jesus, der „erhöht ist, zu geben Buße“ (vgl. Apostelgeschichte 5, 31). Jemand anders habe ich sagen hören: „Mich quälen entsetzliche Gedanken. Wo ich mich auch befinde, es schleichen sich lästerliche Vorstellungen in mein Denken ein. Häufig drängt sich mir bei meiner Arbeit eine fürchterliche Zwangsvorstellung auf, und selbst wenn ich zu Bett liege, werde ich durch Einflüsterungen des Bösen aus dem Schlaf aufgeschreckt. Ich kann von diesen entsetzlichen Versuchungen nicht loskommen.“ Lieber Freund, ich verstehe dich gut, denn ich bin selbst von diesem Wolf gejagt worden. Man kann ebensogut hoffen, einen Schwarm Fliegen mit einem Schwert zu bekämpfen, als Herr über seine Gedanken zu werden, wenn sie durch Satan ausgelöst werden. Einer bedauernswerten Seele, die von satanischen Eingebungen angefochten wird, ergeht es so wie dem Reisenden, von dem ich einmal las. Er wurde von einem Schwarm gereizter Bienen überfallen, konnte sie nicht abwehren und auch nicht fliehen. Sie stachen von allen Seiten auf ihn ein und brachten ihn in Lebensgefahr. Ich wundere mich gar nicht, dass du keine Kraft besitzt, die häßlichen und abscheulichen Gedanken abzuwehren, die Satan dir einflößt, aber ich möchte dich doch an den Satz erinnern, den wir nun schon einige Male zitierten: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.“ Jesus wußte, wo wir waren und wo wir sein würden. Er sah, dass wir den Fürsten, der in der Luft herrscht, nicht überwinden könnten. Er wußte, dass wir außerordentlich unter ihm leiden würden. Aber selbst dann, als er uns in diesem jämmerlichen Zustand sah, starb Christus für die Gottlosen. Darauf wirf den Anker deines Glaubens! Selbst der Teufel kann nicht behaupten, dass du nicht gottlos bist. Darum glaube, dass Christus für solche starb, wie du bist! Denke daran, wie Martin Luther den Teufel mit seinen eigenen Waffen bekämpfte. Der Teufel sagte zu ihm: „Du bist ein Sünder.“ Darauf Luther: „Ja, Christus starb, um die Sünder zu retten.“ So schlug Luther den Teufel mit seiner eigenen Waffe. Hier ist deine Zuflucht, da bleibe: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben“. Wenn du an dieser Wahrheit festhältst, werden deine lästerlichen Gedanken, die du nicht vertreiben kannst, von selbst verschwinden. Satan wird einsehen, dass es zwecklos ist, dich damit zu plagen. Wenn du solche Gedanken hast, sind es nicht deine eigenen, sondern Eingebungen des Teufels, für die er verantwortlich ist und nicht du. Wenn du gegen sie angehst, so sind diese lästerlichen Gedanken so wenig deine eigenen wie die Flüche und Lügen der Rabauken auf der Straße. Mit seinen Einflüsterungen will der Teufel dich zur Verzweiflung treiben oder dich wenigstens abhalten, Jesus dein Vertrauen zu schenken. Jene arme und kranke Frau konnte vor lauter Gedränge nicht zu Jesus gelangen (vgl. Markus 5, 25—34). Du bist in einer ganz ähnlichen Lage, weil dich böse Gedanken heftig bedrängen. Aber die Frau streckte ihren Finger aus und berührte den Saum des Gewandes unseres Herrn — und war geheilt. Tu dasselbe! Jesus starb für solche, die „aller Sünde und Lästerung“ (vgl. Matthäus 12, 31) schuldig sind. Darum bin ich gewiß, dass er auch die nicht abweisen wird, die gegen ihren Willen Gefangene böser Gedanken sind. Wirf dich, deine Gedanken und alles, was dich bedrängt, auf ihn und sieh, ob er nicht Kraft hat, zu erretten! Er kann die entsetzlichen Einflüsterungen des Feindes zum Schweigen bringen und dir helfen, sie in ihrem wahren Licht zu sehen, so dass du von ihnen nicht mehr gequält wirst. Auf seine Weise kann und will er dich retten und dir schließlich vollen Frieden geben. Vertraue ihm nur in jeder Beziehung! Besonders verwirrend ist die Kraftlosigkeit, die daher rührt, dass man meint, nicht glauben zu können. Wir kennen das: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O könnt ich glauben nur, wie leicht würd alles mir! Ich will, doch kann ich nicht; die Hilfe kommt von dir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen bleiben jahrelang im Dunkeln, weil sie, wie sie sagen, es nicht fertig bringen, von ihren eigenen Möglichkeiten abzusehen und sich der Macht eben des Herrn Jesus anzuvertrauen. In der Tat ist der Glaube etwas sehr Eigenartiges. Es wird uns nicht dadurch geholfen, dass wir zu glauben versuchen. Glaube kommt nicht durch Versuche zustande. Wenn mir jemand etwas berichtet, was heute passiert ist, dann werde ich nicht sagen, ich würde versuchen, ihm zu glauben. Wenn ich den Mann für zuverlässig halte, der mir den Vorfall berichtet und sagt, dass er selber dabei war, dann kann ich seine Erklärung sofort annehmen. Halte ich ihn dagegen nicht für Vertrauenswürdig, dann tue ich besser, ihm gleich nicht zu glauben. Aber für Versuche ist kein Platz. Wenn Gott also erklärt, dass es bei Christus Jesus Errettung gibt, dann glaube ich ihm entweder sofort, oder ich halte ihn für einen Lügner. Sicherlich bist du dir ohne Zögern klar darüber, welches in diesem Fall die rechte Entscheidung ist. Gottes Aussagen können nur wahr sein, und wir sind darum verpflichtet, sofort an Jesus zu glauben. Vielleicht hast du versucht, zuviel zu glauben. Bitte, nimm dir nicht zuviel vor! Sei zufrieden, wenn du einen Glauben hast, der sich an diese eine Wahrheit halten kann: „Denn Christus ist zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.“ Er gab sein Leben hin für Menschen, die noch nicht an ihn glaubten und noch nicht an ihn glauben konnten. Er starb für die Menschen, als sie noch keine Gläubigen, sondern Sünder waren. Er kam, um Sünder zu Gläubigen und Heiligen zu machen. Aber damals, als er für sie starb, hatte er es mit völlig kraftlosen Menschen zu tun. Wenn du an der Wahrheit festhältst, dass Christus für die Gottlosen starb, und es glaubst, so wird dein Glaube dich retten, und du kannst im Frieden leben. Bist du bereit, dich und dein Leben Jesus anzuvertrauen, der für die Gottlosen starb, auch wenn du noch nicht alles glauben, keine Berge versetzen und auch sonst keine Wunder tun kannst — so bist du trotzdem gerettet. Es ist nicht der große Glaube, der dich rettet, sondern der wahre Glaube! Die Rettung beruht nicht auf dem Glauben, sondern auf Christus, dem der Glaube vertraut. Glaube wie ein Senfkorn wird die Errettung herbeiführen. Nicht das Maß des Glaubens entscheidet, sondern die Aufrichtigkeit des Glaubens. Ganz gewiß kann man das glauben, von dem man weiß, dass es wahr ist. Da du weißt, dass Jesus wahrhaftig ist, kannst du auch an ihn glauben. Das Kreuz, das der Gegenstand unseres Glaubens ist, ist durch die Kraft des Heiligen Geistes zugleich auch sein Urheber. Setze dich nieder und betrachte den sterbenden Heiland, bis der Glaube ganz von selbst in deinem Herzen entsteht. Es gibt keinen Ort, der so geeignet ist, Vertrauen zu wecken, wie der Hügel von Golgatha. Die Luft dieses heiligen Berges läßt den zitternden Glauben stark und gesund werden. Mancher hat am Fuß dieses Hügels gesessen und gesagt: „Während ich dich anschaue, Herr, wie du verwundet, schmerzerfüllt und in Atemnot am Fluchholz hängst, spüre ich, wie mein Herz zu glauben beginnt, dass du dies alles für mich erlitten hast.“ „Ach“, ruft ein anderer, „mein Mangel an Kraft liegt daran, dass ich meine Sünde nicht aufgeben kann. Und ich weiß, ich kann nicht zum Himmel eingehen und meine Sünde mit mir herumschleppen!“ Ich freue mich, dass dir das klar ist; denn es stimmt genau. Du musst von deiner Sünde rechtskräftig geschieden sein, sonst kannst du nicht vermählt werden mit Christus. Denke an die Frage, die den jungen Bunyan traf, als er eines Sonntags auf dem Rasen spielte: „Willst du deine Sünden behalten und zur Hölle gehen, oder willst du sie los werden und zum Himmel eingehen?“ Das brachte ihn zur Besinnung. Jeder von uns muss diese Frage beantworten. Denn man kann nicht weiter sündigen und zugleich dem Himmel zustreben. Das ist unmöglich! Du mußt die Sünde oder die Hoffnung aufgeben. Du sagst: „Ja, ich bin durchaus bereit dazu. Der gute Wille ist da. Aber ich bringe das Gute nicht fertig. Die Sünde überwältigt mich, und ich habe keine Kraft.“ So komm doch! Wenn du keine Kraft hast, dann trifft dieses Gotteswort zu: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.“ Kannst du das glauben? Wie sehr auch anderes dem zu widersprechen scheint, willst du es glauben? Gott hat diesen Satz gesprochen, das ist eine Tatsache. Deshalb halte daran so fest, wie nur der grimmige Tod festhält, denn das ist deine einzige Hoffnung. Glaube es und vertraue Jesus, und du wirst bald die Kraft finden, deine Sünde abzutöten. Aber ohne ihn wird der starke Gewappnete dich für immer als seinen Sklaven festhalten. Auch ich hätte meine Sündhaftigkeit aus eigner Kraft niemals überwinden können. Ich versuchte es, und es schlug mir fehl. Meine bösen Neigungen waren mir über, bis ich in dem Glauben, dass Christus für mich gestorben ist, meine Schuld ihm anvertraute und dann die Kraft empfing, mein sündiges Selbst zu überwinden. Die Lehre vom Kreuz kann dazu dienen, die Sünde zu überwinden, so wie die Krieger im Altertum ihre gewaltigen Schwerter mit beiden Händen packten und ihre Feinde damit niedermähten. Nichts kann sich messen mit dem Glauben an den Freund der Sünder: Er überwindet alles Böse. Wenn Christus für mich gestorben ist, der ich doch so gottlos und kraftlos bin, dann kann ich nicht länger in der Sünde leben; ich muß mich aufmachen, ihn lieben und ihm dienen, der mich erlöst hat. Ich kann nicht mit dem Bösen spielen, das meinen besten Freund tötete; ich muß heilig sein um seinetwillen. Wie kann ich in der Sünde leben, wenn er gestorben ist, um mich davor zu retten? Was für eine ausgezeichnete Hilfe ist es doch für dich, der du ohne Kraft bist, zu wissen und zu glauben, dass Christus im rechten Augenblick gestorben ist für Gottlose wie dich! Hast du es schon begriffen? Es ist nicht ganz leicht für unseren verdunkelten, vorurteilsvollen und ungläubigen Verstand, das Wesen der frohen Botschaft zu erkennen. Manchmal habe ich, wenn ich eine Predigt gehalten hatte, geglaubt, ich hätte das Evangelium so klar ausgelegt, dass die Nase in unserem Gesicht nicht deutlicher sichtbar sein könnte. Und doch musste ich immer wieder feststellen, dass sogar intelligente Zuhörer nicht verstanden hatten, was gemeint ist mit dem Wort: „Blickt auf mich und seid gerettet!“ Neubekehrte bezeugen gewöhnlich, dass sie das Evangelium bis zu einem bestimmten Tag nicht verstanden haben, obwohl sie es jahrelang gehört hatten. Das Evangelium ist unbekannt, nicht weil es an Erklärung mangelt, sondern weil die persönliche Offenbarung fehlt. Der Heilige Geist ist bereit, sie zu schenken, und will sie denen geben, die ihn darum bitten. Ist sie geschenkt, so läßt sie sich mit diesen Worten zusammenfassen: „Christus starb für die Gottlosen.“ Ich höre einen anderen jammern: „Meine Schwäche liegt darin, dass ich meine Entschlüsse immer wieder umstoße. Ich höre das Wort Gottes am Sonntag, und es macht Eindruck auf mich. Aber in der Woche treffe ich einen schlechten Bekannten, und alle meine guten Vorsätze sind dahin. Meine Arbeitskameraden glauben an nichts und sagen so schreckliche Dinge; ich weiß nicht, was ich ihnen antworten soll. So unterliege ich.“ Ich kenne diesen Mann namens „heute so und morgen so“ sehr gut und zittere für ihn. Trotzdem kann, wenn er es ehrlich meint, seiner Schwachheit durch die göttliche Gnade abgeholfen werden. Der Heilige Geist kann den bösen Geist der Menschenfurcht austreiben. Er kann den Feigling tapfer machen. Denke daran, mein armer, wankelmütiger Freund, du darfst in diesem Zustand nicht bleiben! Es geht niemals gut, wenn man sich selbst gegenüber schlapp und nachgiebig ist. Steh aufrecht, schau dich an und überlege, ob du dazu geschaffen bist, unter der Egge zu kauern wie eine Kröte, die in ihrer Todesangst nicht weiß, ob sie fliehen oder dahocken soll. Wage es, deine eigene Meinung zu vertreten! Das ist nicht nur eine geistliche Frage, sondern auch eine Frage ganz alltäglicher Männlichkeit. Ich bin bereit, meinen Freunden alles Mögliche zu Gefallen zu tun; aber ihnen zu Gefallen in die Hölle zu gehen, das ist mehr, als ich wagen würde. Es mag sehr gut sein, dies und das um einer guten Kameradschaft willen Zu tun. Aber es wird niemals gut gehen, die Freundschaft Gottes zu verlieren, bloß um ein gutes Verhältnis mit Menschen zu behalten. „Ich weiß das“, sagt jemand, „aber mir fehlt dazu der Mut. Ich wage es nicht, Farbe zu bekennen. Ich habe kein Rückgrat.“ Wie dem auch sei, auch dir muß ich denselben Bibelvers zitieren: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.“ Wäre Petrus hier, so würde er wahrscheinlich sagen: „Der Herr Jesus starb für mich, als ich ein so armes, schwaches Geschöpf war, dass eine Magd, die auf das Feuer achtgab, mich dazu brachte, zu lügen und zu schwören, ich hätte den Herrn niemals gekannt.“ Das stimmt, Jesus starb für die, die ihn verrieten und flohen. Halte dich an diese Wahrheit: „Denn Christus ist ja zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.“ Das ist dein Weg aus der Feigheit heraus. Laß dir das in dein Herz einbrennen: „Christus starb für mich“, und du wirst bald bereit sein, für ihn zu sterben. Glaube daran, dass er an deinem Platz und an deiner Stelle litt und starb und eine vollgültige, echte und ausreichende Sühne für dich dar brachte. Wenn du diese Tatsache glaubst, wirst du empfinden: „Ich kann mich unmöglich dessen schämen, der für mich starb.“ Die volle Überzeugung, dass dies wahr ist, wird dir einen unerschrockenen Mut schenken. Denke an die Heiligen der Märtyrerzeit! In den ersten Tagen des Christentums, als der großartige Gedanke der überschwänglichen Liebe Christi in aller Frische in der Gemeinde erstrahlte, waren die Menschen nicht nur bereit zu sterben, wenn es sein musste, sondern verlangten geradezu danach. Hunderte traten bereitwillig vor die Richter und bekannten sich zu Christus. Ich behaupte nicht, dass es weise von ihnen war, einen so furchtbaren Tod bewusst zu suchen. Aber es beweist meine Behauptung, dass das Bewusstsein der Liebe zu Jesus uns frei macht von der Menschenfurcht. Warum sollte die Liebe zu Jesus bei dir nicht denselben Erfolg haben? Möge sie dich doch jetzt anspornen zu dem tapferen Entschluss, dich auf die Seite des Herrn zu stellen und ihm nachzufolgen bis ans Ende!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Why_Are_We_Saved_by_Faith%3F/de</id>
		<title>All of Grace/Why Are We Saved by Faith?/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Why_Are_We_Saved_by_Faith%3F/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:52:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Warum werden wir durch den Glauben gerettet?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde der Glaube zum Werkzeug des Heils bestimmt? Ohne Zweifel wird diese Frage oft gestellt. „Aus Gnaden seid ihr errettet durch den Glauben“ ist ganz gewiß eine biblische Lehre und eine Anordnung Gottes; aber warum ist es so? Warum ausgerechnet der Glaube; warum nicht Hoffnung, Liebe oder Geduld? Es steht uns wohl an, bei der Beantwortung einer solchen Frage Zurückhaltung zu üben, denn Gottes Wege sind nicht immer verständlich, und es steht uns nicht zu, sie vermessen in Frage zu stellen. Darum möchten wir demütig antworten, dass, soweit wir sagen können, der Glaube deshalb als das Werkzeug der Gnade erwählt wurde, weil er sich von Natur aus besonders gut eignet als Empfänger. Nehmen wir einmal an, ich wäre gerade dabei, einem Armen ein Almosen zu geben: Ich lege es in seine Hand hinein — warum? Es würde kaum sinnvoll sein, die Gabe in sein Ohr oder auf seinen Fuß zu legen. Die Hand scheint zum Empfangen gerade geschaffen zu sein. So ist im Bereich des Geistes der Glaube dazu geschaffen, Empfänger zu sein. Er ist die Hand des Menschen, und er eignet sich besonders zum Empfang der Gnade. Lass es mich mit ganz einfachen Worten sagen. Der Glaube, der Christus empfängt, ist ein so einfacher Vorgang, als wenn dein Kind von dir einen Apfel bekommt — du hältst den Apfel hin und versprichst dem Kind, ihn zu geben, wenn es kommt und ihn in Empfang nimmt. Bei diesem Beispiel beziehen sich Vertrauen und Annehmen zwar nur auf einen Apfel, aber es geht dabei um denselben Akt wie beim Glauben, der es mit der ewigen Errettung zu tun hat. Was die Hand des Kindes für den Apfel ist, das ist der Glaube für das vollkommene Heil in Christus. Die Hand des Kindes bringt nicht den Apfel hervor, verbessert ihn nicht, verdient ihn nicht — sie nimmt ihn nur an. So ist der Glaube von Gott dazu auserwählt, Heilsempfänger zu sein, weil er sich damit begnügt, das Heil demütig zu empfangen, und nicht vorgibt, das Heil zu schaffen oder dabei mitzuwirken. „Der Glaube ist die Zunge, die um Vergebung bittet, die Hand, welche sie empfängt, und das Auge, welches sie sieht; aber er ist nicht der Preis, der sie erkauft.“ Der Glaube vertritt sich niemals selbst, er beruft sich allein auf das Blut Christi. Er ist darum ein guter Diener, der der Seele die Reichtümer des Herrn Jesus bringen kann, weil er anerkennt, aus welcher Quelle er sie hat, und zugibt, dass die Gnade allein sie ihm anvertraut hat. Zweifellos ist der Glaube auch deshalb zum Werkzeug des Heils ausersehen, weil er alle Ehre Gott gibt. Die Gnade wird uns durch den Glauben zuteil und sie verhindert, dass wir uns rühmen, denn Gott kann den Stolz des Menschen nicht ertragen. „Er kennt den Stolzen von fern“ (Psalm 138, 6) und hat kein Verlangen, ihm näher zu kommen. Gott will das Heil auf keinen Fall so geben, dass der Stolz geweckt oder gefördert wird. Paulus sägt: „nicht aus den Werken, auf dass sich niemand rühme“ (Epheser 2, 9). Der Glaube schließt allen Selbstruhm aus. Die Hand, die ein Almosen in Empfang nimmt, sagt nicht: „Ich verdiene Dank, dass ich die Gabe angenommen habe.“ Das wäre absurd. Wenn die Hand Speise zum Munde führt, so spricht sie nicht zum Körper: „Danke mir, denn ich ernähre dich!“ Was die Hand tut, ist etwas Schlichtes, wenn auch sehr Notwendiges, und sie bildet sich nichts darauf ein. Darum hat Gott den Glauben erwählt, die unaussprechliche Gabe seiner Gnade zu empfangen, weil er nicht auf seine eigene Ehre bedacht ist, sondern den gnädigen Gott, den Geber aller guten Gaben, anbeten muß. Der Glaube setzt die Krone auf das rechte Haupt. Darum setzt der Herr Jesus die Krone auf das Haupt des Glaubens mit den Worten: „Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden!“ (Lukas 7, 50). Ferner erwählt Gott den Glauben zum Werkzeug des Heils, weil man sich darauf verlassen kann, dass er den Menschen mit Gott verbindet. Wenn der Mensch Gott vertraut, so ist das eine Vereinigung zwischen ihm und Gott, und diese Vereinigung verbürgt Segen. Der Glaube errettet uns, weil er uns veranlasst, uns an Gott zu klammern, und uns somit in Verbindung mit ihm bringt. Ich habe das häufig mit folgendem Beispiel zu erklären versucht und wiederhole es, weil mir kein besseres einfällt: Vor Jahren kenterte oberhalb der Niagarafälle ein Boot. Die beiden Insassen wurden auf den tosenden Wasserfall zugetrieben. Da gelang es einigen Leuten, den Schiffbrüchigen vom Ufer aus ein Seil zuzuwerfen. Der eine Schiffbrüchige klammerte sich daran fest und wurde sicher ans Land gezogen. Der andere aber sah einen großen Baumstamm vorbeitreiben, ließ das Seil fahren und klammerte sich an den Baumstamm, weil er größer war und ihm zuverlässiger erschien. Doch der Stamm mit dem Mann daran wurde in den tiefen Strudel hinabgetrieben. Denn es bestand keine Verbindung zwischen ihm und dem Ufer. Die Größe des Baumstammes brachte ihm kein Glück; es fehlte die Verbindung mit dem Ufer, um Rettung zu bringen. So wird ein Mensch, der auf seine Werke, auf Sakramente oder irgend etwas Derartiges vertraut, nicht gerettet werden, weil keine Verbindung besteht zwischen ihm und Christus. Aber der Glaube, mag er auch wie ein dünnes Seil erscheinen, liegt auf der Uferseite in den Händen des großen Gottes; unerschöpfliche Macht zieht das verbindende Seil heran und reißt so den Menschen aus dem Verderben heraus. Welch ein Segen liegt doch im Glauben, da er uns mit Gott vereinigt! Auch deshalb wurde der Glaube erwählt, weil er die Wurzel der Aktivität ist. Selbst in ganz gewöhnlichen Dingen liegt eine gewisse Art von Glauben allem Tun zugrunde. Ich glaube kaum, dass ich unrecht habe, wenn ich behaupte, dass wir niemals etwas tun ohne Glauben in irgendeiner Form. Wenn ich in meinem Studierzimmer auf und ab gehe, dann tue ich es, weil ich glaube, dass meine Beine mich auch tragen. Der Mensch ißt, weil er davon überzeugt ist, dass Nahrungsaufnahme notwendig ist. Er geht seinen Geschäften nach, weil er an den Wert des Geldes glaubt. Er nimmt einen Scheck an, weil er davon überzeugt ist, dass die Bank ihn einlösen wird. Columbus entdeckte Amerika, weil er glaubte, dass jenseits des Ozeans ein anderer Erdteil liegt, und die Pilgerväter ließen sich dort nieder in der Gewissheit, dass Gott auch an diesen felsigen Ufern mit ihnen sein würde. Die meisten großen Taten sind aus dem Glauben geboren. Im Guten oder im Bösen wirkt der Glaube Wunder durch den Menschen, in dem er wohnt. Der Glaube ist schon in seiner natürlichen Gestalt eine alles beherrschende Kraft, die alle menschlichen Handlungen beeinflußt. Möglicherweise besitzt der, der sich über den Glauben an Gott lustigmacht, besonders viel Glauben negativer Art. Tatsächlich verfällt solch ein Mensch für gewöhnlich einer Leichtgläubigkeit, die lächerlich wirkte, wäre sie nicht beschämend. Gott gibt das Heil dem Glauben, weil er, indem er den Glauben hervorruft, die Haupttriebfeder unseres Fühlens, Wollens und Handelns berührt. Er hat sozusagen die Batterie in Besitz genommen und kann nun den heiligen Strom in jeden Teil unseres Wesens schicken. Wenn wir an Christus glauben und Gott unser Herz in Besitz genommen hat, dann sind wir errettet von Sünden und werden angetrieben zu Buße, Heiligkeit, Eifer, Gebet, Hingabe und zu allen anderen Dingen, die Gottes Gnade gewährt. „Was Öl für die Räder ist, Gewichte für die Uhr, Flügel für den Vogel und Segel für das Schiff sind, das ist der Glaube für alle heiligen Pflichten und Dienste.“ Habe Glauben, so werden alle anderen Gnaden folgen und bei dir bleiben. Der Glaube hat ferner die Macht, durch Liebe zu wirken. Er macht uns Gott zugeneigt und lenkt das Herz auf die besten Dinge. Wer an Gott glaubt, wird ohne alle Frage auch Gott lieben. Glaube ist ein Akt des Verstehens, aber er kommt aus dem Herzen. „So man von Herzen glaubt, so wird man gerecht“ (Römer 10, 10). Deshalb schenkt Gott dem Glauben Rettung, weil er in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Neigungen wohnt und ein enger Verwandter der Liebe ist. Und die Liebe ist die Mutter und Pflegerin aller heiligen Gefühle und Handlungen. Liebe zu Gott ist Gehorsam, Liebe zu Gott ist Heiligkeit. Gott und den Nächsten lieben, das bedeutet, dem Bilde Christi gleich sein; und dann ist man errettet. Überdies schafft der Glaube Friede und Freude. Wer ihn hat, der kommt zur Ruhe und ist gelassen, fröhlich und freudig; und dies ist eine Vorbereitung für den Himmel. Gott schenkt dem Glauben alle himmlischen Gaben, unter anderem deshalb, weil der Glaube in uns das Leben und den Geist wirkt, die einmal in Ewigkeit offenbar werden sollen, in der oberen und besseren Welt. Der Glaube versieht uns mit Waffen für dieses Leben und erzieht uns für das Kommende. Er befähigt den Menschen, furchtlos zu leben und zu sterben, er macht bereit zum Handeln und zum Leiden. Deshalb wählt ihn der Herr als ein besonders geeignetes Mittel aus, um uns die Gnade mitzuteilen und uns dadurch der Herrlichkeit zu versichern. Ohne Zweifel tut der Glaube für uns, was sonst niemand für uns tun kann. Er gibt uns Freude und Frieden und läßt uns in die Ruhe Gottes eingehen. Warum versuchen die Menschen dann noch, das Heil auf andere Weise zu erlangen? Ein betagter Geistlicher erzählte einmal folgendes Beispiel: „Ein etwas einfältiger Diener bekam den Befehl, eine Tür zu öffnen. Statt es mit dem Schlüssel zu tun, stemmte er seine Schulter mit aller Gewalt dagegen; doch umsonst. Darauf kam ein zweiter Diener mit dem Schlüssel, schloß die Tür mühelos auf und trat ein.“ Wer durch eigene Werke gerettet werden will, rüttelt vergebens an der Pforte des Himmels. Der Glaube ist der Schlüssel, der die Tür sofort öffnet. Lieber Leser, willst du nicht den Schlüssel gebrauchen? Der Herr gebietet dir, an seinen lieben Sohn zu glauben. Deshalb darfst du es auch tun; und wenn du es tust, dann sollst du leben. Ist es uns nicht im Evangelium verheißen: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden?“ (Markus 16, 16). Was hast du gegen den Heilsweg einzuwenden, den die Barmherzigkeit und Weisheit unseres gnädigen Gottes bestimmt hat?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/How_May_Faith_Be_Illustrated%3F/de</id>
		<title>All of Grace/How May Faith Be Illustrated?/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/How_May_Faith_Be_Illustrated%3F/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:50:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wie läßt sich der Glaube erklären?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um noch deutlicher zumachen, was Glaube ist, will ich ein paar Beispiele anführen. Obwohl der Heilige Geist allein dem Leser zum Sehen verhelfen kann, ist es doch meine Pflicht und meine Freude, so viel Licht zu spenden, wie ich kann, und den göttlichen Herrn zu bitten, dass er blinde Augen öffnet. Und ich wünsche sehr, dass mein Leser dasselbe für sich von Gott erbittet. Rettenden Glauben können wir mit dem menschlichen Körper vergleichen. Er ist das Auge, das sieht. Mit dem Auge nehmen wir Dinge wahr, die weit entfernt sind. Damit können wir uns die Sonne und die fernsten Sterne bewußt machen. Ähnlich bringen wir uns durch Vertrauen den Herrn Jesus nahe. Obgleich er weit weg im Himmel ist, kommt er doch in unser Herz hinein. Blicke nur auf Jesus! Denn es stimmt genau, was in einem Lied gesagt wird: In einem Blick auf den Gekreuzigten liegt für uns das Leben. Glaube ist die Hand, die zugreift. Wenn unsere Hand irgend etwas festhält, dann tut sie genau das, was der Glaube tut, wenn er sich Christus und die Segnungen seiner Erlösung zu eigen macht. Der Glaube sagt: „Jesus ist mein!“ Der Glaube hört von dem Blut der Vergebung und ruft: „Ich nehme es an zu meiner Vergebung.“ Der Glaube nennt die Vermächtnisse und Zusagen des sterbenden Jesus sein eigen. Mit Recht; denn wer glaubt, ist ein Erbe Christi, der sich selbst und alles, was er hat, dem Glaubenden geschenkt hat. Nimm an, mein Freund, was die Gnade dir bereitet hat! Wenn du das tust, bist du kein Dieb, denn Gott selbst gibt dir die Erlaubnis: „Wer da will, der trinke das Wasser des Lebens umsonst!“ (vgl. Offenbarung 22, 17). Wer einen Schatz einfach dadurch gewinnen kann, dass er zugreift, ist in der Tat töricht und dumm, wenn er arm bleibt. Der Glaube ist der Mund, der Christus als Speise aufnimmt. Bevor eine Speise uns nähren kann, müssen wir sie in uns aufgenommen haben. Es ist eine ganz einfache Sache, dieses Essen und Trinken. Wir nehmen unsere Speise willig in unseren Mund auf und lassen zu, dass sie in unseren Körper hinabwandert, von ihm aufgenommen und absorbiert wird. Paulus sagt im Brief an die Römer: „Das Wort ist dir nahe, nämlich in deinem Munde“ (Römer 10, 8). Alles, was du also zu tun hast, ist, die Speise zu schlucken und in dich aufzunehmen. dass doch die Menschen Hunger hätten! Denn wer hungrig ist und Speise vor sich sieht, den braucht man nicht zu belehren, wie er essen soll. Jemand sagte: „Gib mir ein Messer, eine Gabel und eine Chance.“ Für das übrige wollte er schon sorgen. Wahrhaftig, ein Herz, das nach Christus hungert und dürstet, braucht nur zu wissen, dass er eine freie Gabe ist, und es wird ihn sofort aufnehmen. Ist das bei dir der Fall, so zögere nicht, Jesus anzunehmen. Niemand wird dir dafür einen Vorwurf machen, denn: „Wie viele ihn aufnahmen, denen gab der Macht, Gottes Kinder zu werden“ (Johannes 1, 12). Jesus Christus weist keinen ab, er gibt allen, die zu ihm kommen, das Recht, für immer Kinder zu sein. Unser Alltag ist voll von Beispielen für den Glauben. DerBauer senkt guten Samen in die Erde und erwartet, dass er nicht nur leben, sondern sich auch vermehren wird. Er glaubt an die Verheißung des Bundes, den Gott mit Noah machte: dass Saat und Ernte nicht aufhören werden — und sein Glaube wird belohnt. Ein Kaufmann deponiert sein Geld bei einer Bank und vertraut ganz auf ihre Redlichkeit und Krisenfestigkeit. Er vertraut sein Kapital fremden Händen an und ist ruhiger dabei, als wenn er das Geld bei sich aufbewahrte. Der Schwimmer vertraut sich dem Meer an. Er nimmt die Füße vom Boden und überläßt sich völlig der Tragfähigkeit des Wassers. Er könnte gar nicht schwimmen, wenn er sich nicht einfach ins Wasser werfen würde. Der Goldschmied hält kostbares Metall in das Feuer, und es sieht so aus, als würde das Feuer es gierig verzehren. Aber in der Hitze geläutert, kommt es aus dem Schmelzofen zurück. Wohin du auch schaust, überall wird sichtbar, wie der Glaube von Mensch zu Mensch oder im Verhältnis des Menschen zum Naturgesetz wirksam ist. Und so, wie wir im täglichen Leben vertrauen, wollen wir Gott vertrauen, der sich offenbart hat in Christus Jesus. Die verschiedenen Menschen haben ein unterschiedliches Maß an Glauben, je nach dem Grad ihrer Erkenntnis oder des Wachstums in der Gnade. Zuweilen ist der Glaube nicht viel mehr als ein Sich-Anklammern an Christus, als ein Gefühl der Abhängigkeit und die Bereitschaft, von Christus abhängig zu sein. Am Strand siehst du Napfschnecken, die an Felsen oder an Geröll haften. Gehst du leise und vorsichtig auf den Felsen zu und schlägst rasch mit einem Stock gegen eine Schnecke, so fällt sie ab. Versuchst du es aber mit einer benachbarten Napfschnecke, so ist sie gewarnt. Sie hörte den Schlag, der ihrer Nachbarin galt, und hängt nun mit aller Kraft am Felsen. Es wird dir nie gelingen, sie abzuschlagen. Versuch es, sooft du willst, du wirst eher den Felsen zerschlagen. Unsere kleine Freundin, die Napfschnecke, versteht nicht viel, aber sie klammert sich an. Sie hat keine Ahnung von der Zusammensetzung des Felsens, doch sie klebt daran. Sie kann sich anklammern und hat etwas gefunden, woran sie sich anklammert: Darin besteht ihr ganzes Wissen, und sie nützt es für ihre Sicherheit und Bewahrung. Das Leben der Napfschnecke hängt davon ab, dass sie sich am Felsen festhält, und das Leben des Sünders hängt davon ab, dass er sich an Jesus hält. Tausende unter Gottes Kindern haben nur diesen Glauben. Sie wissen genug, um sich von ganzem Herzen und von ganzer Seele an Jesus zu hängen, und das genügt, damit sie jetzt Frieden und in Ewigkeit Sicherheit haben. Jesus ist für sie ein starker und mächtiger Heiland, ein unbeweglicher und unerschütterlicher Fels. Um ihres Lebens willen hängen sie sich an ihn, und dieses Anklammern rettet sie. Glaube wird sichtbar, wenn ein Mensch sich auf den anderen verlässt, weil er seine Überlegenheit anerkennt. Das ist eine höhere Form des Glaubens, ein Glaube, der den Grund seiner Abhängigkeit kennt und entsprechend handelt. Ich glaube nicht, dass die Napfschnecke viel von dem Felsen und seiner Beschaffenheit weiß. Aber je mehr der Glaube wächst, desto verständiger wird er. Ein Blinder vertraut sich seinem Führer an, weil er weiß, dass dieser sehen kann, und geht in diesem Vertrauen, wohin ihn der Führer leitet. Wenn ein bedauernswerter Mensch blind geboren ist, so weiß er nicht, was Sehen ist. Aber er weiß, dass es ein Sehvermögen gibt und dass sein Freund es besitzt, und deshalb reicht er dem Sehenden freiwillig seine Hand und vertraut sich seiner Führung an. „Wir wandeln im Glauben, nicht im Schauer“ (2. Korinther 5, 7). „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Johannes 20, 29). Ein besseres Bild für den Glauben gibt es nicht. Wir wissen, dass Jesus Verdienst, Macht und Segen hat, die wir nicht besitzen, darum vertrauen wir uns ihm fröhlich an, damit er für uns das ist, was wir uns selbst nicht sein können. Wir vertrauen ihm, wie der Blinde seinem Führer vertraut. Jesus enttäuscht unser Vertrauen niemals, denn „er ist uns gemacht von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung“ (1. Korinther 1, 30). Jedes Kind, das zur Schule geht, muss sich im Glauben üben, während es lernt. Sein Lehrer erteilt ihm Erdkundeunterricht und unterrichtet es über die Gestalt der Erde, über große Städte und Reiche. Das Kind weiß von sich aus nicht, ob diese Dinge stimmen, wenn es nicht seinem Lehrer glaubt und den Büchern, die ihm in die Hand gedrückt werden. So musst du es mit Christus machen, wenn du errettet werden willst. Du weißt, weil er es dir sagt; du glaubst, weil er dir versichert, dass es so ist, und vertraust dich ihm an, weil er verheißt, dass du infolgedessen gerettet wirst. Fast alles, was wir wissen, haben wir uns im Glauben angeeignet. Eine wissenschaftliche Entdeckung wurde gemacht; wir halten sie für gesichert. Warum? Auf Grund der Autorität gewisser wohlbekannter Gelehrter, deren Ruf gefestigt ist. Wir haben ihre Experimente nicht gesehen und sie auch nicht selber gemacht, aber wir glauben ihren Berichten. So mußt du es auch mit Jesus machen. Weil er dich wohlbegründete Wahrheiten lehrt, sollst du sein Schüler sein und dich ihm anvertrauen. Weil er gesicherte Tatsachen geschaffen hat, sollst du sein Klient sein und ihm dein Vertrauen schenken. Er ist dir unendlich überlegen und erweist sich deinem Vertrauen gegenüber als dein Meister und Herr. Wenn du ihn und seine Worte annimmst, wirst du gerettet werden. Eine andere und noch höhere Form des Glaubens ist die, die aus der Liebe erwächst. Warum vertraut ein Kind seinem Vater? Weil es ihn liebt! Gesegnet und glücklich sind die Menschen, die einen innigen Glauben an Jesus haben, verbunden mit tiefer Zuneigung zu ihm; denn das ist ein vertrauensvolles Ruhen. Menschen, die Jesus liebhaben, sind ganz angetan von seiner Persönlichkeit, freuen sich über seine Sendung und sind gepackt von der Liebe und Freundlichkeit, die er bewiesen hat. Sie können gar nicht anders als ihm vertrauen, weil sie ihn so sehr bewundern, verehren und lieben. Ein Beispiel für das Vertrauen zu dem Heiland aus Liebe: Eine Dame, die Gattin eines hervorragenden Arztes, wird von einer gefährlichen Krankheit befallen. Aber sie ist erstaunlich gelassen und ruhig, denn ihr Mann hatte dieser Krankheit Spezialstudien gewidmet und Tausende davon geheilt. Sie ist nicht im geringsten beunruhigt, denn sie fühlt sich vollkommen sicher in den Händen dessen, der ihr so teuer ist und in dem sich ärztliche Kunst und Liebe in so vollkommener Weise verbinden. Ihr Glaube ist vernünftig und ganz natürlich; ihr Mann hat dieses Vertrauen in jeder Hinsicht verdient. Das ist der Glaube, wie ihn die fröhlichsten Gläubigen Christus gegenüber haben. Es gibt keinen Arzt wie ihn, niemand kann so retten wie er. Wir lieben ihn, er liebt uns, darum überlassen wir uns seinen Händen, nehmen an, was er uns verschreibt, und gehorchen allen seinen Anweisungen und Befehlen. Wir spüren, dass uns nichts Falsches verordnet werden kann, weil er Herr ist über unsere Angelegenheiten. Er liebt uns viel zu sehr, um uns umkommen zu lassen oder auch nur einen Schmerz zuzufügen, der nicht nötig wäre. Glaube ist die Wurzel des Gehorsams, auch dafür hat das Leben Beispiele. Wenn ein Kapitän dem Lotsen zutraut, dass er sein Schiff heil in den Hafen bringt, dann richtet er sich nach dessen Anordnungen. Wenn ein Tourist sich dem Bergführer anvertraut, der ihn über einen schwierigen Paß bringen soll, dann geht er den Pfad, den der Führer zeigt. Wenn ein Kranker Vertrauen hat zum Arzt, dann hält er sich sorgfältig an die Vorschriften und Anweisungen desselben. Glaube, der sich weigert, den Befehlen des Heilands zu gehorchen, ist ein Scheinglaube, der niemals rettende Kraft besitzt. Wir vertrauen Jesus, damit er uns rettet. Er gibt uns Anweisungen, wie wir gerettet werden können. Wir folgen diesen Anweisungen und werden gerettet. Möge mein Leser dies nicht vergessen! Vertraue Jesus und stelle dein Vertrauen unter Beweis, indem du tust, was er befiehlt. Besonders zu beachten ist der Glaube, der sich auf Erkenntnis gründet, die sich schon bewährt hat. Er entspringt dem Wachstum in der Gnade, glaubt an Christus, weil er ihn kennt, und vertraut ihm, weil er sich als zuverlässig und glaubwürdig erwiesen hat. Eine alte Christin hatte die Angewohnheit, ein „v“ und ein „e“ auf den Rand ihrer Bibel zu schreiben, wenn sie eine Verheißung Gottes „versucht“ und „erprobt“ hatte. Wie leicht ist es doch, einem Erlöser zu vertrauen, mit dem man es versucht und den man erprobt hat! Vielleicht bist du dazu jetzt noch nicht in der Lage, aber eines Tages wirst du es auch können. Alles muß einmal begonnen werden. Mit der Zeit wird dein Glaube wachsen. Der gereifte Glaube verlangt nicht nach Zeichen und Wundern, sondern glaubt unerschrocken. Schau dir den Glauben eines bewährten Steuermanns an — ich habe ihn oft bewundert. Er lichtet den Anker und läßt die Küste hinter sich. Tage-, wochen- und sogar monatelang erblickt er kein Segel und keine Küste. Und doch setzt er unermüdlich und furchtlos seinen Kurs fort, bis er eines Morgens genau vor dem Hafen liegt, den er ansteuerte. Wie hat er seinen Weg über die Meeresabgründe gefunden, der durch nichts gekennzeichnet ist? Er hat seinem Kompaß, seiner Schiffskarte, seinem Fernglas und den Sternen vertraut. Unter ihrer Führung hat er, ohne Land zu sehen, so genau Kurs gehalten, dass er den Hafen ohne Kursberichtigung anlaufen konnte. Es ist eine wunderbare Sache — dieses Segeln oder Zur-See-Fahren, ohne das Ziel sehen zu können. Geistlich gewendet: Es ist ein Segen, wenn man die Ufer des Sehens und Fühlens dahintenläßt und den Gefühlen, Zeichen, Hinweisen, Mut machenden Fügungen und anderem auf Wiedersehen sagt. Es ist herrlich, weit draußen zu sein auf dem Meer der göttlichen Liebe, Gott zu vertrauen und unter der Anweisung des Wortes Gottes geraden Kurs zu halten. „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Johannes 20, 29). Ihnen soll „reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich“ (2. Petrus 1, 11) und eine gute Reise dorthin Willst du, mein lieber Leser, dein Vertrauen nicht um Jesu Christi willen auf Gott setzen? Ich bin zuversichtlich und geborgen. Bruder, komm mit mir und schenke unserem Vater und Erretter dein Vertrauen! Komm sofort!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Faith,_What_Is_It%3F/de</id>
		<title>All of Grace/Faith, What Is It?/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Faith,_What_Is_It%3F/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:49:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Was ist Glaube?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das für ein Glaube, von dem gesagt wird: „Aus Gnaden seid ihr errettet durch den Glauben?“ (Epheser 2, 8; vgl. 5). Es gibt viele Beschreibungen des Glaubens, aber die meisten führten bei mir dazu, dass ich hinterher weniger davon verstand als vorher. Ein Neger sagte einmal, nachdem er ein Kapitel aus der Bibel vorgelesen hatte, dass er nun eine „Konfusion“ dazu geben wolle — was er dann wahrscheinlich tat — er meinte aber eine Illustration! Man kann den Glauben so lange „erklären“, bis kein Mensch ihn mehr versteht. Ich hoffe, dass ich nicht auch in diesen Fehler verfalle. Der Glaube ist die allereinfachste Sache, und vielleicht ist es deshalb so schwer, ihn anderen Menschen verständlich zu machen. Was ist Glaube? Er besteht aus drei Dingen: Kenntnis, Fürwahrhalten und Vertrauen. Die Kenntnis steht an erster Stelle. „Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?“ (Römer 10, 14). Bevor ich an eine Tatsache glauben kann, muß ich von ihr unterrichtet sein. Der Glaube kommt durchs Hören (vgl. Römer 10, 17). Wir müssen erst hören, um dann zu wissen, was geglaubt werden soll. „Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen“ (Psalm 9, 11). Ein gewisses Maß von Kenntnis ist notwendig für den Glauben. Darum ist es so wichtig, Kenntnisse zu erlangen. „Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben“ (Jesaja 55, 3). So sprach ein Prophet in alten Zeiten, und das gilt auch heute noch vom Evangelium. Forsche in der Schrift und lerne, was der Heilige Geist von Christus und seinem Heil sagt. Gib dir Mühe, Gott kennenzulernen. „Wer zu Gott kommen will, der muß glauben, dass er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde“ (Hebräer 11, 6). Möge der Heilige Geist auch dir den Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn schenken! Lerne das Evangelium kennen. Du weißt, was die frohe Botschaft ist, dass sie von der Vergebung spricht, die umsonst ist von der Umwandlung des Herzens, von der Aufnahme in die Familie Gottes und von zahllosen anderen Dingen, mit denen Gott uns segnet. Lerne vor allem und besonders Christus Jesus kennen, den Sohn Gottes, den Heiland der Menschen, der teilgehabt hat an unserer menschlichen Natur und doch eins ist mit Gott; der dadurch im Stande ist, Mittler zu sein zwischen Gott und den Menschen und seine Hand auf beide zu legen, so dass er zum Verbindungsglied wird zwischen dem Sünder und den Richter aller Welt. Befleißige dich, Christus Jesus besser und immer besser kennenzulernen. Gib dir Mühe, vor allem die Lehre vom Opfer Christi zu verstehen. Denn der Punkt, auf den der rettende Glaube sich in der Hauptsache richtet, ist dieser: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu!“ (2. Korinther 5, 19). Wisse, dass Jesus für uns zum Fluch gemacht wurde, wie es geschrieben steht: „Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!“ (Galater 3, 13). Trinke dich satt an der Botschaft vom stellvertretenden Werk Christi. Denn darin liegt der beste Trost für Menschen, die schuldig geworden sind, dass der Herr ihn „für uns zur Sünde gemacht hat, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt“ (2. Korinther 5, 21). Der Glaube beginnt mit der Erkenntnis. Der nächste Schritt besteht darin, zu glauben, dass diese Dinge wahr sind. Unsere Seele glaubt, dass Gott existiert und dass er das Rufen aufrichtiger Herzen hört, dass das Evangelium von Gott stammt, dass die Rechtfertigung durch den Glauben die große Wahrheit ist, die Gott in diesen letzten Tagen (seit Jesus Christus) durch seinen Geist klarer als zuvor offenbart hat. Weiter glaubt das Herz, dass Jesus wahrhaftig unser Gott und Heiland, der Erlöser der Menschen, der Prophet, Priester und König seines Volkes ist. All das wird als sichere Wahrheit angenommen, die nicht mehr in Frage gestellt werden kann. Ich bete, dass dir dieser Schritt in diesem Augenblick gelingen möchte. Glaube fest daran, dass das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, uns rein macht von aller Sünde (1. Johannes 1, 7), dass sein Opfer für die Menschen von Gott ganz und völlig angenommen ist, so dass derjenige, der an Jesus glaubt, nicht gerichtet wird. Glaube diese Wahrheiten, so wie du andere Behauptungen glaubst. Denn der Unterschied zwischen dem gewöhnlichen Glauben im Alltag und im Beruf und dem rettenden Glauben liegt in der Hauptsache in den Gegenständen, auf die er sich richtet. Glaube dem Zeugnis Gottes, wie du dem Zeugnis deines Vaters oder Freundes glaubst. „So wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis größer“ (1. Johannes 5, 9). Soweit hast du dich also dem vollkommenen Glauben schon genähert. Nur eins ist noch nötig, um ihn vollständig zu machen: das Vertrauen. Überlasse dich dem barmherzigen Gott, setze deine Hoffnung auf das Evangelium von der Gnade, vertraue deine Seele dem sterbenden und lebendigen Heiland an, wasche deine Sünden ab mit dem Versöhnungsblut, laß dir die vollkommene Gerechtigkeit schenken — und alles ist gut! Vertrauen ist das Lebensblut des Glaubens. Ohne Vertrauen gibt es keinen rettenden Glauben. Die Puritaner, fromme Leute in England, pflegten den Glauben zu erklären mit dem Wort „Anlehnung“. Glauben heißt demnach: sich auf etwas stützen. Stütze dich mit deinem ganzen Gewicht auf Christus. Noch treffender könnte man sagen: Laß dich der Länge nach fallen und liege auf dem Fels des Heils. Wirf dich auf Jesus, ruhe in ihm, liefere dich ihm aus! Hast du das getan, dann hast du im rettenden Glauben gehandelt. Der Glaube ist nicht einfach blind, denn er beginnt mit der Erkenntnis. Er ist keine Spekulation, denn er glaubt Tatsachen, deren er gewiß ist. Der Glaube ist nicht unpraktisch und verträumt, denn er setzt alles ein für die Wahrheit der Offenbarung. So etwa könnte man den Glauben beschreiben. Ich frage mich, ob ich auch schon Anlass für eine „Konfusion“ gegeben habe. Lass es mich noch einmal versuchen. Der Glaube besteht darin, zu glauben, dass Christus ist, was die Schrift von ihm sagt, und dass Christus tut, was er zu tun versprach, und dieses dann auch von ihm zu erwarten. Die Schrift spricht von Jesus Christus als von Gott, Gott in menschlicher Gestalt; und davon, dass er vollkommen ist, dass er zum Opfer gemacht wurde für unsere Sünden, dass er unsere Sünden an seinem Leibe ans Kreuz getragen hat. Die Schrift sagt weiter, dass er den Übertretungen des Gesetzes und der Sünde ein Ende gemacht und für alle Zeiten Gerechtigkeit gebracht habe. In den heiligen Berichten lesen wir ferner, dass er von den Toten wieder auferstanden ist (Matthäus 28, 7), dass er immerdar lebt und für uns bittet (Hebräer 7, 25), dass er in die Herrlichkeit hinaufgegangen ist und den Himmel für sein Volk in Besitz genommen hat und dass er in Kürze wiederkommen und den Erdboden richten wird mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht. Wir sollen zuversichtlich glauben, dass es so ist. Denn so will es Gott der Vater: „Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören“ (Matthäus 17, 5). Der Heilige Geist unterstreicht es ebenfalls; er hat Zeugnis abgelegt von Christus in dem von Gott eingegebenen Wort, durch mancherlei Wunder und durch sein Wirken in den Herzen der Menschen. Dieses Zeugnis sollen wir annehmen. Der Glaube rechnet auch damit, dass Christus tun wird, was er verheißen hat. Es stimmt, dass Christus uns nicht verstoßen wird, wenn wir zu ihm kommen. Christus hat uns zugesagt, dass er keinen hinausstößt, der zu ihm kommt. Weil Jesus gesagt hat: „Das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt“ (Johannes 4, 14), ist der Glaube überzeugt, dass es wahr sein muss und dass das lebendige Wasser, das wir von Christus erhalten, in uns bleiben wird; dass in uns Ströme heiligen Lebens aufsteigen werden. Was Christus zu tun verheißen hat, das wird er auch tun. Wir müssen es glauben, damit wir Vergebung, Rechtfertigung, Bewahrung und ewige Herrlichkeit von seiner Hand erwarten, wie er es ja denen versprochen hat, die an ihn glauben. Dann folgt der nächste notwendige Schritt. Jesus ist der, der er nach der Schrift sein soll. Jesus wird tun, was er versprochen hat. Darum muß jeder von uns ihm sein Vertrauen schenken und sprechen: „Er wird mir das sein, was er nach seinen eignen Worten ist, und er wird mir das tun, was er verheißen hat; ich überlasse mich den Händen dessen, der den Auftrag hat zu erretten, damit er mich errette. Ich baue auf seine Verheißung, dass er tun wird, wie er gesagt hat.“ Das ist rettender Glaube. Wer ihn hat, der hat das ewige Leben. Welche Gefahren und Schwierigkeiten, Dunkelheiten und Anfechtungen, Schwachheiten und Sünden auch kommen mögen: Wer so an Christus glaubt, der wird nicht gerichtet und niemals verdammt werden. Hoffentlich hilft diese Erklärung! Ich vertraue dem Heiligen Geist, dass er sie gebraucht, damit mein Leser in diesem Augenblick zum Frieden gelangt. „Fürchte dich nicht; glaube nur!“ (Markus 5, 36). Ich habe nur eine Befürchtung: dass der Leser sich damit begnügt, zu begreifen, was getan werden muss, und es dann doch nicht tut. Besser ist der ärmste wirkliche Glaube, der ernsthaft ans Werk geht, als die beste Vorstellung vom Glauben, die im Bereich fruchtloser Spekulationen bleibt. Großartig ist es, sofort an den Herrn Jesus zu glauben. Kümmere dich nicht um komplizierte Unterscheidungen und Begriffsbestimmungen! Ein Hungriger isst, auch wenn er die Zusammensetzung seiner Speise, die Anatomie seines Mundes oder den Prozess der Verdauung nicht versteht. Er lebt, weil er ißt. Ein anderer, viel klügerer Mann versteht zwar alle Zusammenhänge der Ernährung, aber er stirbt trotz all seiner Kenntnisse, wenn er nicht isst. Zweifellos befinden sich in dieser Stunde viele Menschen in der Hölle, die die Lehre vom Glauben wohl verstanden hatten, aber niemals glaubten. Andererseits ist nicht ein einziger, der dem Herrn Jesus vertraut hat, hinausgestoßen worden, auch wenn er niemals in der Lage war, seinen Glauben verstandesmäßig zu erklären. Lieber Leser, nimm den Herrn Jesus auf in dein Herz und Leben, und du wirst für immer leben! „Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben“ (Johannes 6, 47).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/By_Grace_through_Faith/de</id>
		<title>All of Grace/By Grace through Faith/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/By_Grace_through_Faith/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:48:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aus Gnaden durch den Glauben''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus Gnaden seid ihr errettet durch den Glauben“ (Epheser 2, 8). Ich möchte unser Gespräch nun auf einen anderen Gedanken lenken und den Leser bitten, anbetend den Ursprung unserer Errettung ins Auge zu fassen, nämlich die Gnade Gottes. „Aus Gnaden seid ihr errettet“ (Epheser 2, 8). Weil Gott gnädig ist, empfangen sündige Menschen Vergebung, werden Sünder bekehrt, gereinigt und errettet. Der Grund dafür ist nichts, was in ihnen selber liegt, sondern allein die grenzenlose Liebe, Güte, Zuneigung, Barmherzigkeit und Gnade Gottes. Darum verweile einen Augenblick an der Quelle. Sieh den klaren Strom lebendigen Wassers, der beim Thron Gottes und des Lammes entspringt. Was für ein Abgrund ist doch die Gnade Gottes! Wer kann die Breite messen? Wer kann die Tiefe ergründen? Wie alle übrigen Eigenschaften Gottes ist sie unendlich. Gott ist voller Liebe, denn „Gott ist Liebe“ (1. Johannes 4, 16). Gott ist voller Güte. Schrankenlose Liebe und Güte gehören zum Wesen der Gottheit. Weil „seine Güte ewiglich währt“ (vgl. 1. Chronika 16, 34. 41), werden die Menschen nicht vernichtet. Weil seine Barmherzigkeit kein Ende hat (vgl. 2. Chronika 5, 13), werden Sünder zu ihm gebracht und erlangen Vergebung. Vergiss das nicht; sonst verfällst du dem Irrtum und legst dich einseitig auf den Glauben fest, der das Mittel des Heils ist, vergisst aber die Gnade, die die Quelle und der Ursprung des Glaubens ist. Der Glaube ist das Werk der Gnade Gottes in uns. „Niemand kann Jesum einen Herrn heißen außer durch den Heiligen Geist“ (1. Korinther 12, 3). „Es kann niemand zu mir kommen“, sagt Jesus, „es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat“ (Johannes 6, 44). So ist dieser Glaube, das Zu-Christus-Kommen, das Ergebnis göttlicher Bemühungen. Gnade ist die erste und die letzte Ursache des Heils, und Glaube, so wesentlich er ist, ist nur ein wichtiger Teil des Werkes der Gnade. Wir sind gerettet „durch den Glauben“, aber Rettung geschieht „aus Gnaden“. Lass diese Worte erschallen wie mit der Posaune des Erzengels: „Aus Gnaden seid ihr errettet“ (Epheser 2, 5. 8). Was für eine Botschaft für Unwürdige! Der Glaube nimmt die Stelle eines Kanals oder eines Leitungsrohres ein. Die Gnade ist die Quelle und der Strom. Der Glaube ist die Wasserleitung, durch die der Strom der Barmherzigkeit hinabfließt, um die durstigen Menschenkinder zu erfrischen. Es ist ein großes Unglück, wenn die Wasserleitung zerbrochen ist. Es ist ein trauriger Anblick, wenn man in der Umgebung von Rom die vielen wundervollen Aquädukte sieht, die der Stadt kein Wasser mehr zuführen können, weil ihre kühnen Bogen zerbrochen sind und ihre großartigen Stützpfeiler in Trümmern liegen. Die Wasserleitung muss instand gehalten werden, wenn sie ihren Zweck erfüllen soll. Ebenso muss der Glaube, der uns direkt mit Gott verbindet, wahr und gesund sein, wenn er unseren Seelen als ein Kanal der Barmherzigkeit dienen soll. Aber ich mache dich noch einmal darauf aufmerksam, dass der Glaube nur der Kanal ist und nicht die Quelle, und dass wir ihn nicht über die göttliche Quelle allen Segens setzen dürfen, die in der Gnade Gottes besteht. Mache niemals einen Christus aus deinem Glauben und halte den Glauben nicht für eine selbständige Quelle deiner Errettung. Unser Leben hängt davon ab, dass wir „aufsehen auf Jesus“ (Hebräer 12, 2), und nicht davon, dass wir aufsehen zu unserem Glauben. Durch Glauben sind uns alle Dinge möglich geworden (vgl. Markus 9, 23), aber die Kraft liegt nicht im Glauben, sondern in Gott, auf den der Glaube sich stützt. Die Gnade ist die Lokomotive, und der Glaube ist die Kette, mit der der Wagen der Seele befestigt ist an der großen bewegenden Kraft. Die Gerechtigkeit des Glaubens besteht nicht in der sittlichen Vortrefflichkeit des Glaubens, sondern es ist die Gerechtigkeit Jesu Christi, die der Glaube erfaßt und sich aneignet. Den Seelenfrieden erlangen wir nicht dadurch, dass wir unseren eigenen Glauben anschauen. Er kommt uns von dem, der unser Friede ist (Epheser 2, 14), dessen Kleidersaum der Glaube anrührt, so dass die Seele mit Kraft erfüllt wird (vgl. Markus 5, 25—34). Darum darfst du wissen, lieber Freund, dass dich die Schwachheit deines Glaubens nicht verderben wird. Auch eine zitternde Hand kann eine goldene Gabe empfangen. Die Errettung durch den Herrn kann uns zuteil werden, auch wenn wir nur Glauben wie ein Senfkorn haben. Die Kraft liegt in der Gnade Gottes und nicht in unserem Glauben. Großartige Botschaften können über dünne Telephondrähte vermittelt werden. Das Friedenszeugnis des Heiligen Geistes kann das Herz erreichen über einen Glauben, dünn wie ein Faden, der kaum sein eignes Gewicht trägt. Denke an den, zu dem du aufblickst. Befasse dich nicht immer mit dem Blick! Du darfst nicht immer an dich denken, während du aufschaust, sondern du sollst nichts als Jesus sehen und die Gnade Gottes, die durch ihn offenbar geworden ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Concerning_Deliverance_from_Sinning/de</id>
		<title>All of Grace/Concerning Deliverance from Sinning/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Concerning_Deliverance_from_Sinning/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:46:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Frei werden vom Sündigen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle möchte ich denen ein paar aufklärende Worte sagen, die zwar die Rechtfertigung durch den Glauben an Jesus Christus erfaßt haben, aber bekümmert sind, weil sie nicht aufhören können zu sündigen. Wir können niemals glücklich, ruhig und geistlich gesund sein, solange wir nicht heilig sind. Wir müssen frei von Sünden werden. Aber wie ist das möglich? Das ist für viele eine Lebensfrage. Unsere alte Natur ist sehr stark, und schon mancher hat versucht, sie zu bändigen und zu bezähmen. Doch sie will sich nicht überwinden lassen, Die Leute, die ängstlich bemüht sind, besser zu werden, stellen schließlich fest, dass es nur schlimmer geworden ist. Das Herz ist so hart, der Wille so widerspenstig, die Leidenschaften so heftig, die Gedanken so flatterhaft, die Einbildungskraft so zügellos und die Begierden so wild, dass der Mensch unter dem Eindruck steht, er beherberge in seinem Inneren ein Rudel wilder Bestien, die ihn eher verschlingen werden, als sich von ihm regieren zu lassen, Wir können von unserer gefallenen Natur sagen, was der Herr zu Hiob über den Leviathan (Nilkrokodil) sagte: „Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Dirnen (Mädchen) anbinden?“ (Hiob 40, 29). Man könnte ebensogut versuchen, den Nordwind in seiner hohlen Hand zu halten, als mit den eignen Kräften jene stürmischen Mächte zu beherrschen, die in unserer gefallenen Natur wohnen. Wer das fertigbringt, hat mehr geleistet als der sagenhafte Herkules. Dazu ist Gott nötig! „Ich könnte schon glauben, dass Jesus die Sünde vergibt“, sagte jemand, „aber meine Not ist, dass ich immer wieder sündige und schreckliche Neigungen zum Bösen in mir spüre. Wie der Stein, der in die Luft geworfen wird, mit Sicherheit bald wieder auf die Erde fällt, so falle ich immer wieder in meinen Zustand der Gleichgültigkeit zurück, auch wenn eine ernste Predigt mich erbaut und zum Himmel erhoben hat. Das Basiliskenauge der Sünde hat es so leicht, mich zu betören und unter ihren Bann zu bringen, dass ich meiner Torheit nicht entrinnen kann.“ Lieber Freund, die Errettung wäre eine traurige und unvollkommene Sache, wenn sie sich nicht auch hierauf bezöge. Wir möchten nicht nur Vergebung erlangen, sondern auch gereinigt werden. Rechtfertigung ohne Heiligung wäre absolut kein Heil. Sie würde den Aussätzigen für rein erklären und ihn doch an seiner Krankheit zugrunde gehen lassen. Sie würde die Emörung vergeben und doch dem Rebellen erlauben, des Königs Feind zu bleiben, Sie würde die Folgen beseitigen, aber die Ursachen übersehen — und damit ständen wir vor einer niemals endenden, hoffnungslosen Aufgabe, Der Strom des Unheils würde für eine Weile gestoppt werden, aber die Quelle der Verschmutzung bliebe offen und würde früher oder später um so intensiver hervorbrechen. Der Herr Jesus kam, um die Sünde in dreifacher Hinsicht hinwegzunehmen. Er wollte uns von der Strafe, der Macht und schließlich auch von der Gegenwart der Sünde befreien. Sofort kannst du die zweite Stufe erreichen; die Macht der Sünde kann augenblicklich gebrochen werden, und du befindest dich auf dem Wege zur dritten Stufe: dass die Gegenwart der Sünde aufgehoben wird. „Und ihr wisset, dass er ist erschienen, auf dass er unsere Sünden wegnehme, und es ist keine Sünde in Ihm“ (1. Johannes 3, 5). Der Engel sagte von unserem Herrn: „Des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen (retten) von ihren Sünden“ (Matthäus 1, 21). Unser Herr Jesus kam, um die Werke des Teufels in uns zu zerstören. Das, was bei der Geburt unseres Herrn angekündigt wurde, wurde bei seinem Tode bestätigt. Als der Kriegsknecht seine Seite durchbohrte, flossen Blut und Wasser heraus, damit wir frei werden von unserem doppelten Leiden: von der Schuld und von der Verunreinigung durch die Sünde. Wenn dich die Macht der Sünde und deine natürlichen Neigungen beunruhigen, was anzunehmen ist, dann gibt es eine Verheißung für dich. Glaube daran, denn diese Verheißung hängt mit dem Gnadenbund zusammen, „der in allem wohlgeordnet gehalten wird“ (2. Samuel 23, 5). Gott, der nicht lügen kann, hat in Hesekiel 36, 26 gesagt: „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.“ Es heißt immerzu: „Ich will“, „ich will“, „ich will“, „ich will geben“, „ich will wegnehmen“. So spricht der König aller Könige, der seinen Willen in jeder Beziehung durchsetzen kann. Keins seiner Worte soll jemals zu Boden fallen. Der Herr weiß wohl, dass du dein Herz nicht ändern und deine Natur nicht bessern kannst. Aber er weiß auch, dass er beides tun kann. Er kann die Haut des Schwarzen verwandeln und die Flecken des Leoparden. Höre und staune! Er kann dich zum zweitenmal erschaffen, er kann dich von neuem geboren werden lassen. Das ist ein Wunder der Gnade. Der Heilige Geist wird es vollbringen. Das wäre ein Wunder, wenn jemand, am Fuße des Niagarafalles stehend, mit einem einzigen Wort den Sankt-Lorenz-Strom plötzlich bergauf fließen lassen würde, zurück über den gewaltigen Abhang, den er jetzt mit donnerndem Getöse hinabstürzt. Nur die Macht Gottes könnte dieses Wunder zuwege bringen. Das ist ein passendes Bild für die völlige Umkehrung deiner Natur. Alle Dinge sind möglich mit Gott! Er kann die Richtung deiner Wünsche umkehren und den Ablauf deines Lebens verändern, so dass du ganz auf Gott eingestellt bist, statt dich von ihm zu entfernen. Das ist es, was der Herr allen verheißen hat, die mit ihm im Bunde sind; und aus der Schrift wissen wir, dass alle Gläubigen diesem Bund angehören. Lesen wir noch einmal Hesekiel 36, 26: „Und ich will ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.“ Was für eine wundervolle Verheißung! Sie ist Ja und Amen in Christus Jesus zur Verherrlichung Gottes durch uns. Laßt uns sie ergreifen, sie als wahr annehmen und sie uns aneignen! Dann wird sie sich an uns erfüllen, und wir werden nach Tagen und Jahren singen können von der wunderbaren Veränderung, die Gott der Herr in seiner Gnade in uns bewirkt hat. Wenn der Herr das steinerne Herz wegnimmt, dann ist diese Tat damit abgeschlossen. Ist sie einmal vollbracht, so kann keine Macht der Welt das neue Herz and den neuen Geist, den Gott uns gibt, wieder wegnehmen. „Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“ (Römer 11, 29). Er nimmt nicht wieder zurück, was er einmal gegeben hat. Lass dich von ihm erneuern, und du wirst ein neuer Mensch sein. Menschliche Erneuerungs- und Läuterungsversuche sind nicht von Dauer. der Hund kehrt wieder zu dem zurück, was er ausgespien hat. Wenn Gott uns ein neues Herz gibt, dann ist es für immer ein neues Herz; es wird nicht mehr zu Stein werden. Er, der es zu Fleisch machte, wird es auch so erhalten. Darüber dürfen wir uns freuen, und wir können für alle Zeit fröhlich sein in dem, was Gott im Reich seiner Gnade schafft. Hast du schon einmal das Beispiel von der Katze und dem Schwein gehört? Ich will es auf meine Weise wiedergeben, um das nachdrückliche Wort unseres Heilands zu erläutern: „Ihr müsst von neuem geboren werden!“ (vgl. Johannes 3, 3. 5). Siehst du die Katze dort? Was für ein reinliches Tier! Wie geschickt putzt sie sich mit ihrer Zunge und mit ihren Pfoten! Wie nett sieht es aus! Hast du schon einmal ein Schwein so etwas tun sehen? Natürlich nicht! Das ist gegen seine Natur. Es wälzt sich lieber im Schlamm. Versuche doch, einem Schwein beizubringen, sich zu waschen, und du wirst bald einsehen, wie wenig Zweck das hat. Es wäre ein großer sanitärer Fortschritt, wenn Schweine sauber wären. Lehre sie nur, sich zu waschen und zu säubern, wie die Katze es getan hat. Ein nutzloses Unterfangen! Du kannst das Schwein mit Gewalt säubern, aber gleich darauf läuft es zum Schlamm zurück und ist so schmutzig wie zuvor. Es gibt nur eine Möglichkeit, ein Schwein dazu zu bringen, sich selber zu waschen: Man muss es in eine Katze verwandeln. Dann wird es sich waschen und sauber halten, aber erst dann! Dann wäre ganz einfach, was vorher so schwierig war. Das Schwein würde sich für dein bestes Zimmer und für deinen Teppich eignen. So ist es mit einem gottlosen Menschen. Du kannst ihn nicht zu dem zwingen, was ein erneuerter Mensch bereitwillig tut. Du kannst ihn belehren und ihm ein gutes Beispiel geben, Aber er kann die Kunst der Heiligkeit nicht erlernen, denn er hat keinen Sinn dafür. Seine Natur drängt ihn in eine andere Richtung. Wenn aber der Herr einen neuen Menschen aus ihm macht, dann sieht alles anders aus. So groß ist die Veränderung, dass ich einmal einen Neubekehrten sagen hörte: „Entweder ist die ganze Welt verändert, oder ich bin es,“ Die neue Natur richtet sich so natürlich nach dem, was recht ist, wie die alte Natur nach dem, was unrecht ist. Was für ein Segen ist es doch, mit einer neuen Natur beschenkt zu werden! Nur der Heilige Geist kann sie geben. Ist es dir schon einmal aufgegangen, was für ein Wunder es ist, wenn der Herr einem Menschen ein neues Herz und einen neuen Geist gibt? Vielleicht hast du schon einmal einen Hummer gesehen, der im Kampf eine Schere verloren hat, an deren Stelle eine neue gewachsen war. Das ist zum Wundern, Aber viel erstaunlicher ist es, wenn einem Menschen ein neues Herz geschenkt wird. Ein solches Wunder übersteigt die Kräfte der Natur. Da steht ein Baum! Wenn du einen seiner Zweige abschneidest, dann wächst ein anderer anstatt dessen. Aber kannst du die Natur eines Baumes ändern? Kannst du sauren Saft süß machen? Kannst du einen Dornenstrauch dazu bringen, Feigen zu tragen. Du kannst eine bessere Sorte aufpfropfen, und das ist ein Gleichnis für das Werk der Gnade, das uns die Natur gibt. Aber den Lebenssaft eines Baumes völlig zu ändern, das wäre in der Tat ein Wunder. Solch ein machtvolles und geheimnisvolles Wunder wirkt Gott in allen, die an Jesus glauben. Wenn du dich seinem göttlichen Wirken hingibst, wird der Herr deine Natur ändern. Er wird die alte Natur überwinden und dir neues Leben einhauchen. Setze dein Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus, so wird er das steinerne Herz hinwegnehmen und dir ein fleischernes geben! Wo alles verhärtet war, soll alles zart werden; wo alles lasterhaft war, soll alles tugendhaft sein; wo alles nach unten strebte, soll alles mit ungestümer Kraft aufwärts streben. Der zornige Löwe soll dem sanftmütigen Lamm weichen; der schmutzige Rabe soll vor der reinen Taube davonfliegen; die betrügerische Schlange soll zertreten werden von der Ferse der Wahrhaftigkeit (vgl. 1. Mose 3, 15). Ich habe mit eigenen Augen so wunderbare Verwandlungen in sittlicher und geistlicher Hinsicht gesehen, dass ich nichts für unmöglich halte. Ich könnte, wenn es angebracht wäre, Frauen nennen, die einmal ehrlos waren und nun so rein sind wie frischer Schnee; Männer, die ehemals lästerten und fluchten und jetzt ihre Umgebung durch ihre innige Frömmigkeit erfreuen. Diebe sind ehrlich geworden, Trunksüchtige nüchtern, Lügner bleiben bei der Wahrheit, und Spötter verzichten auf loses Geschwätz. Immer, wenn die Gnade Gottes einem Menschen erscheint, bringt sie ihn dazu, dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Lüsten abzusagen und zuchtvoll, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben. Dazu kann sie auch dich bringen, lieber Leser. „Ich kann diese Veränderung nicht herbeiführen“, wirfst du ein. Wer hat es denn behauptet? Der Bibelvers, den wir oben zitierten, spricht nicht von dem, was der Mensch tun soll, sondern von dem, was Gott tun will. Es ist eine Verheißung Gottes und Gottes Sache, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Traue ihm zu, dass er sein Wort dir gegenüber halten wird, und es wird geschehen! „Aber wie soll es geschehen?“ Was geht dich das an? Muss der Herr dir seine Mittel und Wege erklären, bevor du glauben willst? Wie er vorgeht, das ist ein großes Geheimnis; der Heilige Geist vollbringt es. Er, der die Verheißung gegeben hat, ist auch für ihre Einlösung verantwortlich. Und er ist dazu in der Lage. Gott, der diese wunderbare Veränderung gegeben hat, wird — das hat er ausdrücklich zugesichert — sie in allen erfüllen, die Jesus annehmen. Denn solchen gibt er Macht, Gottes Kinder zu werden (Römer 8, 14). dass du glauben könntest! Lass dem gnadenreichen Herrn Gerechtigkeit widerfahren und glaube, dass er dies für dich tun kann und auch will. Ein großes Wunder zwar, aber es ist möglich! dass du doch glaubtest, dass Gott nicht lügen kann! dass du ihm vertrautest, dass er dir ein neues Herz und einen neuen Geist schenkt! Er kann es tun. Möge der Herr dir Glauben an seine Verheißung, Glauben an seinen Sohn und Glauben an sich selber geben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Just_and_the_Justifier/de</id>
		<title>All of Grace/Just and the Justifier/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/Just_and_the_Justifier/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:44:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wie können Ungerechte gerechtfertigt werden?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sahen, wie der Gottlose gerecht gemacht wird, und haben uns mit der großen Wahrheit beschäftigt, dass nur Gott Menschen rechtfertigen kann. Wir gehen nun einen Schritt weiter und fragen: Wie kann ein gerechter Gott Menschen rechtfertigen, die schuldig sind? Eine ausreichende Antwort gibt uns Paulus in Römer 3, 21—-26, Dort heißt es: „Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen und auf alle, die da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind all zumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Christus Jesus geschehen ist, welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf dass er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesus.“ Es sei mir erlaubt, ein wenig aus meiner persönlichen Erfahrung zu berichten. Als mich der Heilige Geist von meiner Sünde überführte, wurde ich hellwach für die Gerechtigkeit Gottes. Die Sünde, wie auch andere sich dazu stellen mochten, wurde mir zu einer unerträglichen Last. Ich fürchtete nicht so sehr die Hölle, sondern vielmehr die Sünde. Ich fühlte mich so sehr schuldig, dass ich unter dem Eindruck stand: Wenn Gott mich nicht für meine Sünde straft, dann müßte er es aber eigentlich doch tun. Ich stand unter dem Eindruck, dass der Richter der Welt gezwungen sei, meine Sünde zu verdammen. Ich selber saß auf dem Richterstuhl und fällte mein eignes Todesurteil. Ich bekannte: Wäre ich Gott, so könnte ich nicht anders, als ein sündiges Geschöpf, wie ich es war, in die tiefsten Tiefen der Hölle hinabzuschicken. Die ganze Zeit sorgte ich mich wegen der Ehre des Namens Gottes und der Unverletzlichkeit seiner sittlichen Ordnungen. Ich fühlte, dass es mein Gewissen nicht beruhigen würde, wenn man mir gegen die Tatsachen vergeben würde. Für meine Sünden mußte ich auch bestraft werden! Ich fragte mich: Wie kann Gott gerecht sein und mich, der ich so schuldig war, gerecht machen? Wie kann er gerecht sein und zugleich gerecht machen? Diese Frage bereitete mir viel Not. Ich fand keine Antwort darauf. Ich hätte auch niemals eine Antwort erfinden können, die mein Gewissen befriedigte! Die Botschaft von der Versöhnung ist für mich einer der sichersten Beweise für die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift (vgl. 2. Petri 1, 19—21). Wer hätte sich ausdenken können oder wollen, dass der gerechte Herrscher für die ungerechten Rebellen stirbt, um auf diese Weise mit ihnen Frieden zu machen? Das ist keine von Menschen erdachte Sage und kein Wunschtraum dichterischer Phantasie. Diese Art von Sühne ist den Menschen nur deshalb bekannt, weil sie eine vorgefundene Tatsache ist. Die Dichtung hätte so etwas nicht ausdenken können. Gott selbst hat die Versöhnung so bestimmt. Niemand hätte sie erfinden können. Von Jugend auf war mir der Heilsplan Gottes mit dem Opfer Jesu im Mittelpunkt bekannt. Aber in meinem Herzen wusste ich nicht mehr davon als ein Buschneger. Das Licht war da, aber ich war blind. Der Herr selbst mußte mir die Sache erst deutlich machen. Es kam über mich wie eine neue Offenbarung — so frisch, als hätte ich nie zuvor in der Bibel gelesen, dass Jesus die Versöhnung für die Sünden ist, damit Gott gerecht sein kann. Diese Erkenntnis muß jedem neugeborenen Kind Gottes wie eine Offenbarung erscheinen; nämlich die herrliche Botschaft von der Stellvertretung des Herrn Jesus. Ich lernte begreifen, dass die Errettung möglich ist durch ein stellvertretendes Opfer und dass Gott diese Stellvertretung von Anfang an vorgesehen hatte. Ich erkannte, dass er, der Sohn Gottes (gleichen Wesens und gleich ewig mit dem Vater), von altersher zum Bundeshaupt des auserwählten Volkes bestimmt war, damit er in dieser Eigenschaft für sein Volk leiden und es erretten könnte. Insofern als der Sündenfall nicht in erster Linie unser persönlicher Sündenfall war —- denn wir sündigten in der Person unseres Bundesvertreters, des ersten Adam — konnten wir wieder erlöst werden durch einen zweiten Vertreter, eben durch Christus, der es übernommen hat, das Bundeshaupt seines Volkes und damit der zweite Adam zu sein. Ich erkannte, dass ich durch meinen ersten Vater Adam in die Sünde hineingezogen war, noch ehe ich tatsächlich und persönlich gesündigt hatte; und ich freute mich, dass es mir deshalb mit vollem Recht möglich wurde, mich wieder aufzurichten durch Vermittlung eines zweiten Oberhauptes und eines zweiten Stellvertreters. Der Fall Adams ließ einen Ausweg offen: Ein zweiter Adam kann das Unheil, das der erste anrichtete, wieder aufheben. Als ich mich noch damit abquälte, ob Gott mir vergeben könnte, wenn er gerecht ist, begriff und sah ich im Glauben, dass der Sohn Gottes Mensch geworden ist und meine Sünde persönlich mit seinem Leibe am Kreuz gesühnt hat. Ich erkannte, dass die Strafe auf ihm lag, damit ich Frieden hätte und damit ich durch seine Wunden geheilt würde (vgl. Jesaja 5,3, 4. 5). Lieber Freund, hast du das auch schon erkannt? Hast du schon begriffen, wie Gott durchaus gerecht sein kann, so dass er weder die Strafe erlässt noch die Schneide des Schwertes abstumpft, und dennoch unendlich barmherzig ist und die Gottlosen gerecht macht, die sich an ihn wenden? Gott kann von meinen Sünden absehen, weil sein herrlicher und unübertrefflicher Sohn dem Gesetz Genüge getan hat, indem er meine Strafe auf sich nahm. Das Gesetz Gottes wurde durch den Tod Christi besser erfüllt, als wenn alle Übertreter zur Hölle geschickt worden wären. dass der Sohn Gottes für die Sünder litt war eine großartigere Bestätigung der Herrschaft Gottes, als wenn das ganze Menschengeschlecht gelitten hätte. Jesus hat um unsertwillen die Todesstrafe auf sich genommen. Sieh das Wunder an! Dort hängt er am Kreuz. Einen großartigeren Anblick gibt es nicht. Dort hängt er, der Sohn Gottes und des Menschen Sohn, und erduldet unaussprechliche Schmerzen, um uns zu Gott zu führen — der Gerechte für die Ungerechten. Was für ein überwältigender Anblick! Der Unschuldige erleidet die Strafe! Der Heilige wird verurteilt! Der ewig Hochgelobte wird verflucht! Der ewig Herrliche erduldet den schmachvollen Tod! Je mehr ich auf die Leiden des Sohnes Gottes blicke, desto gewisser bin ich, dass sie mir Hilfe bringen. Warum litt er, wenn nicht zu dem einen Zweck, die Strafe von uns abzuwenden? Wenn er sie nun durch seinen Tod abwendete, so ist sie abgewendet, und die, die an ihn glauben, brauchen sich nicht mehr zu fürchten. Nachdem nun für die Sünde bezahlt worden ist, kann Gott vergeben, ohne seinen Thron zu erschüttern und ohne das Buch seines Gesetzes zu beflecken. Das Gewissen erhält eine ausreichende Antwort auf seine drängende Frage. Der Zorn Gottes gegen die Sünde, gleich worum es sich im einzelnen handelt, muß unvorstellbar furchtbar sein. Mit Recht sagte Moses: „Wer kennt die Macht seines Zornes?“ Aber wenn wir den Herrn der Herrlichkeit ausrufen hören: „Warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15, 34) und ihn den Geist aufgeben sehen, dann spüren wir, dass der Gerechtigkeit Gottes reichlich Genüge getan ist durch den so vollkommenen Gehorsam und so schrecklichen Tod einer so göttlichen Person. Wenn Gott selbst sich vor seinem eigenen Gesetz beugt, was fehlt dann noch? Die Sühne ist mehr wert als alle Sünde und alle Schuld! Der tiefe Abgrund der liebevollen Selbstaufopferung Jesu kann alle Berge unserer Sünde verschlingen. Wegen dieses einen Vertreters der Menschen, der soviel Gutes vollbracht hat, kann der Herr in Gnaden auf die anderen Menschen schauen, so unwürdig sie auch sein mögen. Es war das Wunder aller Wunder, dass der Herr Jesus Christus unseren Platz einnahm und den gerechten Zorn des Vaters ertrug, damit wir davon verschont bleiben. Dieses Wunder ist geschehen: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19, 20). Gott will den Sünder verschonen, weil er seinen eigenen Sohn nicht verschont hat. Gott kann an unseren Übertretungen vorübergehen, weil er sie vor fast zweitausend Jahren auf seinen Sohn legte. Wenn du an Jesus glaubst, und darauf kommt es an, dann hat er deine Sünde hinweggetragen, wie der Sühnebock in alten Zeiten die Sünde der Israeliten in die Wüste trug (vgl. 3. Mose 16, 5—10). Was heißt an ihn glauben? Es genügt nicht zu sagen: „Er ist Gott und der Heiland.“ Wir müssen ihm völlig und ganz vertrauen. Wir müssen ihn annehmen als unser vollkommenes Heil, für diesen Augenblick und für unser ganzes Leben; als den Herrn, als den Meister, als unser alles. Wenn du Jesus haben willst, so hat er dich schon. Wenn du an ihn glaubst, so kannst du nicht verlorengehen, denn sonst würde das Opfer Christi ohne Wirkung sein. Es ist unmöglich, dass ein Opfer angenommen wird und dass die Seele, der es gilt, doch stirbt. Wenn der gläubige Mensch doch verdammt werden kann, wozu dann ein Opfer? Wenn Christus schon für mich gestorben ist, warum soll ich dann auch noch sterben? Jeder Gläubige kann sich darauf berufen, dass das Opfer für ihn tatsächlich schon dargebracht ist. Im Glauben hat er seine Hände darauf gelegt und es sich zu eigen gemacht. Deshalb darf er gewiß sein, dass er niemals umkommt. Der Herr würde dieses Opfer nicht für uns annehmen und uns dann doch zum Tode verurteilen! Der Herr kann nicht unsere Vergebung in dem Blut seines Sohnes geschrieben lesen und uns dann doch bestrafen. Unmöglich! dass dir doch die Gnade geschenkt wird, jetzt sofort auf Jesus zu schauen und den ersten Schritt zu tun mit ihm, der der Urquell der Gnade für die Sünder ist! „Er macht die Gottlosen gerecht“ (Römer 4, 5). „Gott ist es, der gerecht macht“ (Römer 8, 33). Das ist der einzige Grund für die Rechtfertigung. Gott rechtfertigt durch das Versöhnungsopfer seines göttlichen Sohnes. Darum geschieht die Rechtfertigung zu Recht. Niemand kann sie in Frage stellen. Darum ist sie so gründlich, dass an dem letzten, furchtbaren Tage, wenn Himmel und Erde vergehen, niemand die Gültigkeit der Rechtfertigung bestreiten kann, „Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist. Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht!“ (Römer 8, 34. 33). Lieber Leser, willst du dich nicht in dieses Rettungsboot retten, so wie du bist? Hier bist du sicher mitten im Schiffbruch. Nimm die Befreiung an, du kannst dich darauf verlassen. „Ich habe nichts mitzubringen“, sagst du. Du sollst auch nichts mitbringen, Menschen, die ihr Leben retten wollen, lassen selbst ihre Kleider zurück. Springe hinein in das Boot, so wie du bist! Um dich zu ermutigen, will ich noch eine ganz persönliche Bemerkung machen. Meine ganze Hoffnung gründet sich darauf, dass Christus am Kreuz von Golgatha eine vollgültige Versöhnung für die Gottlosen dargebracht hat. Darauf verlasse ich mich restlos. Ich setze nicht die leiseste Hoffnung auf irgend etwas anderes. Du bist in der gleichen Lage wie ich, denn keiner von uns besitzt etwas, auf das er sein Vertrauen setzen könnte. Reiche mir deine Hand, laß uns gemeinsam am Fuß des Kreuzes stehen und unsere Seelen ein für allemal ihm anvertrauen, der sein Blut für die Schuldigen vergoß, Wir wollen beide durch einen und denselben Heiland errettet werden. Wenn du zugrunde gehst, weil du ihm vertraut hast, dann gehe auch ich zugrunde. Könnte ich besser beweisen, wie sehr ich selbst dem Evangelium vertraue, das ich dir verständlich zu machen suche?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/%C3%A2%E2%82%AC%C5%93It_Is_God_That_Justifieth.%C3%A2%E2%82%AC%C2%9D/de</id>
		<title>All of Grace/â€œIt Is God That Justifieth.â€/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/%C3%A2%E2%82%AC%C5%93It_Is_God_That_Justifieth.%C3%A2%E2%82%AC%C2%9D/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:42:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''„Gott ist es, der da gerecht macht“''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine wunderbare Sache, dieses Gerechtfertigt- oder Gerechtgemacht -Werden! Wenn wir niemals die Gesetze Gottes übertreten hätten, brauchten wir es nicht. Dann wären wir aus uns selber gerecht. Wer sein Leben lang das getan hat, was er tun sollte, und niemals etwas tat, was er nicht hätte tun dürfen, der ist gerechtfertigt aufgrund des Gesetzes. Aber auf dich, lieber Leser, trifft das nicht zu; dessen bin ich gewiß. Du bist zu ehrlich, um vorzugeben, dass du ohne Sünde seist, und deshalb bist du darauf angewiesen, gerecht gemacht zu werden. Solltest du dennoch versuchen, dich selber gerecht zu machen, so würdest du dich nur selbst betrügen. Versuche es gar nicht erst! Es ist nicht der Mühe wert. Wenn du deine Mitmenschen, die wie du sterben müssen, bittest, dich gerecht zu machen, was können sie tun? Für einen halben Schilling (englische Münze) werden einige dir ein gutes Zeugnis ausstellen; andere werden dich für weniger hinter deinem Rücken verleumden. Ihr Urteil ist nicht viel wert. Unser Text sagt: „Gott ist es, der da gerecht macht“ (Römer 8, 33), und das entscheidet. Das ist so erstaunlich, dass wir sorgfältig darüber nachdenken sollten. Zunächst: Niemand anders als Gott wäre auf den Gedanken gekommen, die Schuldigen gerecht zu machen. Sie haben offen gegen Gott rebelliert, sie haben mit beiden Händen Böses getan, sie trieben es immer schlimmer, sie kehrten immer wieder in die Sünde zurück, obwohl sie darunter litten und sie deshalb für eine Zeitlang aufgeben mußten. Sie haben das Gesetz übertreten und das Evangelium mit Füßen getreten. Sie wiesen die Botschaft der Gnade zurück und versteiften sich auf ihre Gottlosigkeit. Wie kann ihnen vergeben werden? Wie können sie gerecht gemacht werden? Ihre Mitmenschen haben sie bereits aufgegeben: „Das sind hoffnungslose Fälle.“ Sogar die Christen blicken mehr mit Schmerz als mit Hoffnung auf sie. Aber nicht so ihr Gott! Er, der in seiner herrlichen Gnade einige von ihnen erwählt hat, bevor der Welt Grund gelegt wurde, wird nicht ruhen, bis er sie gerechtfertigt hat und „angenehm gemacht in dem Geliebten“ (Epheser 1, 6). Steht nicht geschrieben: „Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht“ (Römer 8, 30)? Du siehst also, es gibt Menschen, die der Herr gerecht machen will. Warum sollten wir beiden nicht zu ihnen gehören? Niemand außer Gott würde jemals auf den Gedanken gekom men sein, mich zu rechtfertigen. Ich bin mir selbst ein Wunder. Ich zweifle nicht daran, dass die Gnade an anderen ebenso deutlich wird. Sieh dir Saulus von Tarsus an, der wutschnaubend Gottes Diener verfolgte. Wie ein hungriger Wolf versetzte er überall die Lämmer und die Schafe in Schrecken. Aber Gott warf ihn auf seinem Wege nach Damaskus zu Boden, verwandelte sein Herz und machte ihn gerecht, so dass der binnen kurzem zum größten Verkündiger der Rechtfertigung durch den Glauben wurde, der je gelebt hat. Paulus muß sich oft darüber gewundert haben, dass er durch den Glauben an Jesus Christus gerecht geworden war. Denn vormals hatte er mit Entschiedenheit die Meinung vertreten, dass man durch Befolgen des Gesetzes gerettet wird. Niemand außer Gott hätte daran gedacht, einen Verfolger wie Saulus gerechtzumachen. Aber Gott der Herr ist herrlich in seiner Gnade. Aber selbst, wenn ein Mensch oder ein Engel daran gedacht hätte, die Gottlosen zu rechtfertigen, niemand anders als Gott hätte es auch tun können. Es ist ausgeschlossen, dass jemand Beleidigungen vergibt, die ihn nicht betreffen. Hat dir jemand ein großes Unrecht zugefügt, so kannst du ihm vergeben; ich hoffe, dass du es tust. Aber keine dritte Person kann gegen deinen Willen die Vergebung aussprechen. Ist dir Unrecht geschehen, so muss das vergebende Wort auch von dir kommen. Haben wir gegen Gott gesündigt, so kann auch nur Gott vergeben. Denn die Sünde richtet sich gegen ihn, so wie es David in Psalm 51 (Vers 6) sagt: „An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan,“ Gott, unser großer Gläubiger, kann uns unsere Schuld erlassen, wenn es ihm gefällt. Wenn er sie erlässt, so ist sie erlassen. Niemand anders als der große Gott, gegen den wir gesündigt haben, kann die Sünde hinweg nehmen. Darum wollen wir zu ihm gehen und ihn um Barmherzigkeit bitten. Lass dich nicht durch irgendwelche Priester irreführen, die von dir verlangen, dass du ihnen deine Sünden bekennst. Gottes Wort gibt ihnen dazu kein Recht. Aber selbst, wenn sie den Auftrag hätten, im Namen Gottes die Vergebung auszusprechen, wäre es doch viel besser, durch die Vermittlung Jesu Christi zu unserem großen Herrn zu gehen und bei ihm Vergebung zu suchen und zu finden, in der Gewissheit, dass dies der rechte Weg ist. Sich in religiösen Dingen vertreten zu lassen, ist sehr riskant. Wenn es um deine Seele geht, nimm die Dinge selbst in die Hand und überlasse sie nicht anderen. Nur Gott kann die Gottlosen gerecht machen; und er kann es vollkommen tun. Er wirft unsere Sünden hinter sich und streicht sie aus, Er sagt: „Wenn man sie auch suchen wird, so wird doch keine gefunden werden“ (vgl. Jeremia 50, 20). Aus unendlicher Güte, aus keinem anderen Grund, hat er einen herrlichen Weg gefunden, um blutrote Sünden weiß wie Schnee zu machen und unsere Übertretungen von uns sein zu lassen, so weit der Morgen vom Abend ist. Er sagt: „Ich will eurer Sünden nicht mehr gedenken“ (Jeremia 31, 34), Ja, er bereitet unseren Sünden ein Ende, Einer der alten Propheten ruft vor Verwunderung aus: „Wo ist ein solcher Gott, wie du bist, der die Sünden vergibt und erlässt die Missetat den übrigen seines Erbteils, der seinen Zorn nicht ewiglich behält! Denn er ist barmherzig“ (Micha 7, 18). Wir reden jetzt nicht von Gerechtigkeit und auch nicht davon, dass Gott die Menschen behandelt, wie sie es verdienen, Wenn du mit dem Herrn der Gerechtigkeit auf rechtlicher Grundlage verhandeln willst, so droht dir ewiger Zorn; denn das ist es, was du verdienst. Gelobt sei sein Name! Er hat mit uns nicht gehandelt nach unseren Sünden, sondern er behandelt uns im Sinne der freien Gnade und der unendlichen Barmherzigkeit, Er sagt: „Ich will euch gnädig aufnehmen“; „Gern will ich euch lieben“ (Hosea 14, 5), Glaube es, denn es stimmt, dass der große Gott die Schuldigen mit überreicher Barmherzigkeit behandeln kann. Ja, er kann die Gottlosen so behandeln, als seien sie immer schon gottesfürchtig gewesen. Lies aufmerksam das Gleichnis vom verlorenen Sohn, und sieh, wie der Vater dem heimkehrenden Wanderer vergab und ihn mit so viel Liebe aufnahm, als ob er dem Vaterhaus niemals den Rücken gekehrt und sich niemals mit Huren eingelassen hätte. Er ging in seiner Güte so weit, dass der ältere Bruder zu murren begann. Trotzdem entzog der Vater dem Heimgekehrten seine Liebe nicht. Mein Bruder, wie schuldig du auch bist, wenn du nur heimkehrst zu deinem Gott und Vater: Er wird dich annehmen, als ob du niemals Unrecht getan hättest. Er wird dich als gerecht ansehen und dich entsprechend behandeln. Was sagst du dazu? Ich möchte dir gerne ganz klarmachen, was für eine großartige Sache das ist; dass niemand außer Gott es tun kann; dass der Herr allein es fertig bringt. Lies die Herausforderung des Apostels Paulus: „Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht“ (Römer 8, 33). Wenn Gott einen Menschen gerecht macht, dann ist es gut getan, richtig getan, gerecht getan, auf ewig getan. Kürzlich las ich in einer Schrift, die gegen das Evangelium und seine Verkündiger geiferte, wir bildeten uns nur ein, dass die Sünde der Menschen hinweggenommen werden könnte. Aber wir vertreten nicht irgendeine Theorie, wir machen eine Tatsache bekannt. Die großartigste Tatsache unter dem Himmel ist die, dass Christus durch sein kostbares Blut die Sünden tatsächlich hinweg nimmt und dass Gott, der um Christi willen mit den Menschen nach göttlicher Barmherzigkeit verfährt, den Schuldigen vergibt und sie gerecht macht — nicht weil er irgendeinen Wert in ihnen entdeckt hat oder vermutet, sondern nach dem Reichtum seiner Barmherzigkeit, die ihren Grund hat in seinem eigenen Herzen, Das haben wir verkündigt, das verkündigen wir, und das werden wir verkündigen, solange wir leben. „Es ist Gott, der gerecht macht“, der die Gottlosen gerecht macht; er schämt sich nicht, es zu tun; und wir schämen uns nicht, es anderen mitzuteilen. Die Rechtfertigung, die von Gott kommt, muß über allen Zweifel erhaben sein. Wenn der Richter mich freispricht, wer kann mich dann verurteilen? Wenn der Oberste Gerichtshof der Welt mich für gerecht erklärt, wer will mich dann beschuldigen? Rechtfertigung von Gott, das ist eine ausreichende Antwort für ein Gewissen, das aufgewacht ist. Durch die Rechtfertigung verleiht uns der Heilige Geist den Frieden. Wir brauchen uns nicht mehr zu fürchten. Mit dem Hinweis auf die Rechtfertigung können wir das Brüllen und Höhnen Satans und der Gottlosen beantworten. Mit der Rechtfertigung können wir getrost sterben, mit ihr werden wir kühn auferstehen und vor das letzte, große Gericht hintreten. Lieber Freund, der Herr kann alle deine Sünden auslöschen. Ich schieße nicht ins Blaue hinein, wenn ich das sage. „Alle Sünde und Lästerung wird dem Menschen vergeben“ (Matthäus 12,31). Wenn du auch bis an den Hals in Verbrechen steckst, Gott kann mit einem einzigen Wort den Schmutz hinwegnehmen und sagen: „Ich will es tun; sei gereinigt!“ (Matthäus 8, 3). Der Herr ist groß im Vergeben. „Ich glaube an die Vergebung der Sünden“, bekennen wir. Tust du das? Der Herr kann dir jetzt sagen: „Deine Sünden sind dir vergeben; gehe hin in Frieden!“ (Matthäus 9, 2; Lukas 7, 48). Wenn er das tut, kann keine Macht im Himmel oder auf Erden oder unter der Erde dich verdächtigen oder gar dem Zorn ausliefern. Zweifle nicht an der Macht der allmächtigen Liebe! Du könntest deinem Mitmenschen nicht vergeben, wenn er dich so sehr gekränkt hätte, wie du Gott beleidigt hast. Aber du darfst Gottes Korn nicht mit deinem Scheffel messen. Seine Gedanken und Wege sind so viel höher als deine, wie der Himmel höher ist als die Erde. „Gut“, sagst du, „es wäre aber ein großes Wunder, wenn der Herr mir vergeben würde.“ Jawohl, ein großes Wunder! Gerade deshalb ist es wahrscheinlich, dass er es tut; denn er tut „große Dinge, die nicht zu erforschen sind“ (Hiob 5, 9), die wir nicht erwartet haben. Einmal litt ich furchtbar unter dem Bewusstsein meiner Schuld, so dass ich mich ganz elend fühlte. Aber als ich die Aufforderung hörte: „Blickt auf mich (so lautet der englische Text), so werdet ihr selig, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und keiner mehr“ (Jesaja 45, 22), blickte ich, und augenblicklich machte der Herr mich gerecht. Jesus Christus, für mich zur Sünde gemacht, war es, den ich sah, und dieser Anblick verschaffte mir Ruhe. Als die Israeliten, die in der Wüste von feurigen Schlangen gebissen worden waren, die eherne Schlange anblickten, die Mose aufgerichtet hatte, wurden sie sogleich geheilt, und auch ich wurde es, als ich auf den gekreuzigten Heiland blickte. Der Heilige Geist, der mir die Kraft gab zu glauben, schenkte mir auch Frieden durch den Glauben. Ich war der Vergebung so gewiss, wie ich vorher der Verdammung gewiss gewesen war. Ich wußte, dass ich verloren gehen würde, weil Gottes Wort es sagte und mein Gewissen sich dazu stellte. Nachdem der Herr mich gerecht gemacht hatte, schenkten mir dieselben Zeugen wiederum Gewissheit. Der Herr sagt in seinem Wort: „Wer an mich glaubt, der wird nicht verdammt“ (vgl. Johannes 3, 18), und mein Gewissen bestätigt mir, dass ich geglaubt habe und dass Gott gerecht ist, indem er mir vergibt. So habe ich das Zeugnis des Heiligen Geistes und das Zeugnis meines Gewissens, und diese beiden stimmen überein. Wie sehr wünschte ich, dass du Gottes Zeugnis in dieser Sache annähmst. Dann würdest du auch bald das Zeugnis in dir selber haben. Ich wage zu sagen, dass ein Sünder, der von Gott gerechtfertigt ist, auf einem festeren Boden steht als ein Gerechter, der aufgrund seiner eignen Werke gerechtfertigt wird — falls es das überhaupt gäbe! Denn wir könnten niemals sicher sein, dass wir genug gute Werke getan haben. Unser Gewissen wäre ständig unruhig, ob wir am Ende nicht doch zu kurz kämen, und wir müssten uns auf den unsicheren Spruch eines sehr unzulänglichen Richters verlassen. Wenn aber Gott gerecht macht und der Heilige Geist es bezeugt, indem er uns Frieden mit Gott schenkt, spüren wir, dass die Sache gewiß und wohl begründet ist, und kommen bei Gott zu Ruhe. Kein Mensch kann die Ruhe beschreiben, die über uns kommt, wenn wir den Frieden Gottes empfangen haben, der höher ist als alle Vernunft (Philipper 4, 7). Suche diesen Frieden sofort!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/de</id>
		<title>All of Grace/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:40:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Info|Ganz aus Gnaden}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[All of Grace/To You!/de|Ein persönliches Wort]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/What Are We At?/de|Was wir wollen]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/God Justifieth the Ungodly/de|Gott macht die Gottlosen gerecht]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/“It Is God That Justifieth.”/de|&amp;quot;Gott ist es, der da gerecht macht&amp;quot;]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Just and the Justifier/de|Wie können Ungerechte gerechtfertigt werden?]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Concerning Deliverance from Sinning/de|Frei werden vom Sündigen]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/By Grace through Faith/de|Aus Gnaden durch den Glauben]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Faith, What Is It?/de|Was ist Glaube?]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/How May Faith Be Illustrated?/de|Wie lässt sich der Glaube erklären?]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Why Are We Saved by Faith?/de|Warum werden wir durch den Glauben gerettet?]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Alas! I Can Do Nothing!/de|Ich kann nichts tun!]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/The Increase Of Faith/de|Wie der Glaube zunimmt]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Regeneration And The Holy Spirit/de|Wiedergeburt und Heiliger Geist]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/“My Redeemer Livith”/de|&amp;quot;Mein Erlöser lebt!&amp;quot;]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Repentance Must Go With Forgiveness/de|Keine Vergebung ohne Buße]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/How Repentance Is Given/de|Wie Buße geschenkt wird]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/The Fear Of Final Falling/de|Die Furcht wieder abzufallen]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Confirmation/de|Bewahrt werden im Glauben]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Why Saints Perservere/de|Warum die Heiligen durchhalten]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Close/de|Triff mich im Himmel wieder!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/de</id>
		<title>All of Grace/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:35:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Info|Ganz aus Gnaden}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[All of Grace/To You!/de|Ein persönliches Wort]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/What Are We At?/de|Was wir wollen]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/God Justifieth the Ungodly/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/“It Is God That Justifieth.”/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Just and the Justifier/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Concerning Deliverance from Sinning/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/By Grace through Faith/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Faith, What Is It?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/How May Faith Be Illustrated?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Why Are We Saved by Faith?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Alas! I Can Do Nothing!/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/The Increase Of Faith/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Regeneration And The Holy Spirit/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/“My Redeemer Livith”/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Repentance Must Go With Forgiveness/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/How Repentance Is Given/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/The Fear Of Final Falling/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Confirmation/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Why Saints Perservere/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Close/de|German chapter title]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/de</id>
		<title>All of Grace/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:33:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InProcess|user=Ggabriel|date=}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi Guenter, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the page for the table of contents. When you are ready, you can just click on the Edit tab and press the Wikitext button. Then past your translated book title in place of the words &amp;quot;German book title&amp;quot; in the first line under my note. Then, insert each of the translated chapter titles in place of the words &amp;quot;German chapter title&amp;quot; below (near the end of the lines). When you're done you can delete this note and the code above it. Let me know if you have any questions! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thanks! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joya &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Info|German book title}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[All of Grace/To You!/de|Ein persönliches Wort]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/What Are We At?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/God Justifieth the Ungodly/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/“It Is God That Justifieth.”/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Just and the Justifier/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Concerning Deliverance from Sinning/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/By Grace through Faith/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Faith, What Is It?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/How May Faith Be Illustrated?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Why Are We Saved by Faith?/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Alas! I Can Do Nothing!/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/The Increase Of Faith/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Regeneration And The Holy Spirit/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/“My Redeemer Livith”/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Repentance Must Go With Forgiveness/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/How Repentance Is Given/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/The Fear Of Final Falling/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Confirmation/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Why Saints Perservere/de|German chapter title]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
#[[All of Grace/Close/de|German chapter title]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/God_Justifieth_the_Ungodly/de</id>
		<title>All of Grace/God Justifieth the Ungodly/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/God_Justifieth_the_Ungodly/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:30:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''''''Gott macht die Gottlosen gerecht''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel, im fünften Vers des Briefes an die Römer schreibt Paulus: „Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.“ Gib besonders acht auf die Worte: „Der die Gottlosen gerecht macht.“ Für mich sind das wundervolle Worte. Bist du nicht erstaunt darüber, dass so etwas in der Bibel steht? Ich weiß von Leuten, die die Botschaft vom Kreuz hassen und Gott vorwerfen, er errette die Bösen und nehme Menschen übelster Sorte wieder an. Unser Text läßt sich diesen Vorwurf gefallen und gibt offen zu, dass es so ist. Durch den Mund des Paulus und durch den Heiligen Geist bezeichnet sich Gott selbst als den, „der die Gottlosen gerecht macht“. Er macht gerecht die Ungerechten, vergibt den Strafwürdigen und schenkt seine Zuneigung denen, die es nicht wert sind. Du meinst wahrscheinlich, das Heil sei für die guten Menschen da, Gottes Gnade für die Reinen und Heiligen, die ohne Sünde sind. Du hast dir eingebildet, Gott wird dich belohnen, wenn du ein hervorragender Mensch bist. Weil du aber nicht würdig bist, glaubst du keine Möglichkeit zu haben, die Zuneigung Gottes zu erlangen. Bist du nicht überrascht, dass da steht: „Der die Gottlosen gerecht macht?“ Mich wundert das nicht. Obwohl mir die großartige Gnade Gottes wohlbekannt ist, höre ich nicht auf, darüber zu staunen. Klingt es nicht einfach unglaublich, dass ein heiliger Gott einen unheiligen Menschen gerecht machen kann? Von Natur aus betonen wir ständig, wie gut und wie wertvoll wir selber sind, und wir bleiben dabei, dass an uns irgend etwas Gutes sein müsse, damit Gott von uns Notiz nehmen kann. Aber Gott lässt sich nicht täuschen; er weiß, dass an uns gar nichts Gutes ist. Er sagt: „Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer“ (Römer 3, 10). Er weiß: „Alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein unflätiges Kleid“ (Jesaja 64, 5). Deshalb kam der Herr Jesus nicht in die Welt, um Güte und Gerechtigkeit unter den Menschen zu suchen, sondern um Güte und Gerechtigkeit zu bringen und sie solchen Menschen zu verleihen, die keine haben. Er kommt, nicht weil wir gerecht sind, sondern um uns gerecht zu machen. Ein rechtschaffener Verteidiger wird immer den Wunsch haben, einen Unschuldigen zu verteidigen und von der fälschlich gegen ihn erhobenen Anklage zu entlasten. Es sollte Aufgabe jedes Rechtsbeistandes sein, dem Unschuldigen Recht zu verschaffen. Aber er sollte nicht Schuldige zu decken suchen. Kein Mensch hat das Recht oder die Macht, einen wirklich Schuldigen zu rechtfertigen. Das ist ein Wunder, das nur der Herr tun kann. Gott, der unbeschränkte Herr, dessen Gerechtigkeit keine Grenzen kennt, weiß, dass es auf Erden nicht einen Menschen gibt, der gerecht und ohne Sünde ist. Deshalb rechtfertigt er in seiner grenzenlosen göttlichen Machtfülle und in seiner herrlichen und unaussprechlichen Liebe den Gottlosen und nicht den Gerechten. Gott hat Mittel und Wege gefunden, dass der Gottlose gerechter weise vor ihm bestehen kann. Er, der vollkommen Gerechte, kann den Schuldigen so behandeln, als ob er niemals schuldig geworden sei; ja, sogar so, als sei er völlig frei von Sünden. Jesus Christus kam in die Welt, um Sünder zu retten. Das ist etwas sehr Überraschendes. Darüber staunen die am meisten, die es mit Freuden erfahren haben. Für mich ist dies bis auf den heutigen Tag das größte Wunder, das ich kenne: dass Gott ausgerechnet mich gerecht macht! Ich fühle mich, wenn ich einmal absehe von dem Werk der allmächtigen Liebe Gottes an mir, ganz unwürdig, völlig verdorben und überaus sündig. Ich bin absolut gewiss, dass ich gerechtfertigt bin durch den Glauben an Christus Jesus, dass Gott mich ansieht, als sei ich vollkommen gerecht, und dass ich zum Erben Gottes und zum Miterben Christi gemacht bin. Und doch gehöre ich von Natur aus zu den sündigsten Menschen. Ich, der ich es ganz und gar nicht verdiene, bin von Gott angesehen worden, also ob ich es verdiente. Ich bin so geliebt worden, als ob ich stets gottesfürchtig gewesen wäre, während ich doch früher gottlos war. Wer muss darüber nicht staunen? So sehr das nun wirklich zum Staunen ist, beachte bitte, wie das Evangelium dadurch geeignet und passend wird für dich und für mich. Wenn Gott die Gottlosen gerecht macht, dann kann er auch dich rechtfertigen. Bist du etwa nicht gottlos? Wenn du noch nicht bekehrt bist dann trifft diese Bezeichnung auf dich zu. Du hast ohne Gott gelebt, du warst das Gegenteil von gottesfürchtig; kurzum, du warst und bist gottlos. Vielleicht hast du am Sonntag nicht einmal einen Gottesdienst besucht, sondern hast den Tag, das Haus und das Wort Gottes missachtet — das beweist, dass du gottlos bist. Vielleicht versuchtest du sogar, Gottes Existenz zu bezweifeln und hast es auch offen ausgesprochen. Du hast auf dieser schönen Erde gelebt, die voller Zeichen der Gegenwart Gottes ist, und die ganze Zeit über die Augen verschlossen vor den klaren Beweisen seiner Macht und Gottheit. Du lebtest, als ob es keinen Gott gäbe, ja, du wärst sehr froh gewesen, wenn du hättest beweisen können, dass es ihn wirklich nicht gibt. Vielleicht hast du dich längst an diesen Zustand gewöhnt. Gott ist in deinem Leben nicht zu finden. Wenn man dich also gottlos nennt, trifft das ebenso gut zu, wie wenn man vom Meer sagt, dass es salzig ist. Vielleicht bist du anders, als ich es eben dargestellt habe. Du hast dich regelmäßig an kirchlichen Veranstaltungen beteiligt, aber dein Herz war nicht dabei; in Wirklichkeit bist du gottlos gewesen. Obwohl du dich immer wieder mit Menschen Gottes trafst, bist du Gott selber nicht begegnet. Du sangst im Kirchenchor mit, aber du hast den Herrn nicht mit deinem Herzen gepriesen. Du lebtest, ohne eine Spur von Liebe zu Gott in deinem Herzen zu tragen oder ohne die Gebote Gottes zu beachten. Dann gehörst gerade du zu den Menschen, denen diese frohe Botschaft gilt: dass Gott „den Gottlosen gerecht macht“. Das ist erstaunlich, aber diese Botschaft ist so recht für dich geeignet. Wie gerne möchte ich, dass du dies Evangelium annimmst! Wenn du ein einsichtiger und vernünftiger Mensch bist, wirst du die außerordentliche Gnade Gottes erkennen, die für Menschen wie dich sorgt, und dir sagen: „Er macht die Gottlosen gerecht. Warum nicht auch mich, und zwar jetzt sofort?“ Das Heil Gottes muss denen gelten, die es nicht verdienen und nicht darauf vorbereitet sind. Es ist verständlich, dass sich dieser Gedanke in der Bibel findet. Denn nur die haben es nötig, gerecht gemacht zu werden, die keine eigene Gerechtigkeit besitzen. Wer vollkommen gerecht ist, braucht keine Rechtfertigung. Du glaubst, dass du deine Pflicht erfüllst und dass der Himmel dir eigentlich zu Dank verpflichtet ist. Was willst du dann mit einem Heiland oder mit der Gnade? Was willst du mit der Rechtfertigung? Mein Buch wird dich langweilen; es ist für dich ohne Interesse. Solltest du tatsächlich so selbstbewusst und stolz sein, dann höre mich bitte einen Augenblick an. Du wirst verloren gehen, so gewiss, wie du lebst. Ihr Gerechten, die ihr eure Gerechtigkeit selbst erworben habt, ihr seid entweder Betrüger oder Betrogene. Denn die Bibel kann nicht lügen; sie stellt klipp und klar fest: „Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer“ (Römer 3, 10). Jedenfalls habe ich Selbstgerechten kein Evangelium zu bringen — nicht ein Wort! Jesus Christus kam nicht, um die Gerechten zu rufen, und ich werde nicht tun, was er nicht tat. Riefe ich die Gerechten, sie würden doch nicht kommen. Darum will ich mich unter dieser Voraussetzung gar nicht erst an sie wenden. Nein, ich bitte dich, so lange auf deine eigene Gerechtigkeit zu blicken, bis du erkennst, was für eine Täuschung sie ist. Sie ist nicht halb so haltbar wie ein Spinngewebe. Gib sie auf! Flieh davor! Lieber Leser, nur solche Leute haben die Rechtfertigung nötig, die aus sich selber nicht gerecht sind. Für sie muss etwas getan werden, das sie gerecht macht vor dem Richterstuhl Gottes. Verlass dich darauf, der Herr tut das, was notwendig ist. Den gerecht zu machen, der bereits gerecht ist, das ist keine Aufgabe für Gott — das wäre etwas für Narren. Aber den gerecht zu machen, der ungerecht ist, das ist ein Werk für die schrankenlose Liebe und Gnade. Die Gottlosen zu rechtfertigen, das ist ein Wunder, das eines Gottes würdig ist. Nehmen wir einmal an, ein Arzt hätte ausgezeichnete Heilmittel entdeckt, wem wird er sie wohl geben? Gesunden, denen absolut nichts fehlt? Bestimmt nicht! Führe ihn dorthin, wo es keine Kranken gibt, und er wird sich fehl am Platz vorkommen. Da gibt es nichts für ihn zu tun. „Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken“ (Matthäus 9, 12). Ist es nicht ebenso einleuchtend, dass die großartigen Heilmittel der Gnade und der Erlösung nur für solche sind, deren Seele krank ist? Sie können nicht für die Gesunden bestimmt sein, denn für sie wären sie nutzlos. Wenn du fühlst, dass du geistlich krank bist, so ist dein Arzt schon da. Wenn deine Sünde dich vollkommen zugrunde gerichtet hat, so bist du gerade der, auf den der Heilsplan abzielt. Ich behaupte, dass der Gott der Liebe gerade Menschen wie dich im Auge hatte, als er den Gnadenratschluss fasste. Stelle dir vor, ein großmütiger Mann wäre entschlossen, allen seinen Schuldnern die Schuld zu erlassen. Das ginge natürlich nur die an, die ihm etwas schulden. Der eine schuldet ihm tausend Pfund, der andere fünfzig; jeder braucht nur seinen Schuldschein quittieren zu lassen, und er ist die Verpflichtung los. Aber auch der großmütigste Mann kann niemand die Schuld erlassen, der ihm nichts schuldet. Selbst die Allmacht Gottes ist nicht imstande zu vergeben, wo keine Sünde ist. Darum kann es keine Gnade für die geben, die ohne Sünde sind. Gnade gilt nur den Schuldigen. Vergebung kann nur für Sünder sein. Es wäre töricht zu sagen, dass denen vergeben werden soll, die keine Vergebung brauchen, und denen verziehen werden soll, die kein Unrecht taten. Meinst du, dass du verloren gehen musst, weil du ein Sünder bist? Ganz im Gegenteil, gerade deshalb kannst du errettet werden! Weil du dich als ein Sünder erkennst, möchte ich dich ermutigen zu glauben, dass die Gnade für dich bestimmt ist. Einer unserer Dichter wagte zu sagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sünder ist ein heilig Ding; der Heilge Geist macht' ihn dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass Jesus sucht und selig macht, was verloren ist. Er starb und versöhnte wirkliche Sünder. Ich freue mich immer sehr, wenn ich Leuten begegne, die nicht nur mit Worten spielen und sich nicht nur, weil es so üblich ist, „elende Sünder“ nennen. Ich würde mich gerne die ganze Nacht hindurch mit solchen unterhalten, die sich aufrichtig für Sünder halten. Vor ihnen verschließt das Gasthaus zur Barmherzigkeit niemals seine Türen. Unser Herr Jesus starb nicht für eingebildete Sünden. Sein Herzblut wurde vergossen, um die dunkelroten Flecken ab zu waschen, die kein anderes Mittel entfernen kann. Wer schwarz ist von Sünden — gerade für ihn ist Jesus Christus gekommen, um ihn weiß zu machen. Ein Evangelist predigte einmal über den Text: „Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt“ (Matthäus 3, 10). Anschließend sagte einer der Hörer zu ihm: „Man hätte denken können, dass Sie zu Verbrechern sprächen. Sie hätten Ihre Predigt im Bezirksgefängnis halten sollen.“ „Oh nein“, antwortete der Redner, „im Gefängnis würde ich nicht über diesen Text predigen, sondern über das Wort: ,Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort, dass Jesus Christus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen' (1. Timotheus 1, 15).“ Genau so ist es! Das Gesetz ist für Selbstgerechte da, damit sie demütig werden. Das Evangelium gilt den Verlorenen, damit sie nicht länger verzweifeln müssen. Wenn du nicht verloren bist, was willst du dann mit einem Heiland? Soll der Hirte denen nachgehen, die sich nicht verirrt haben? Warum soll die Hausfrau ihr Haus kehren nach Geldstücken, die ihr nicht aus der Börse gefallen sind? Nein, die Medizin ist für die Kranken, Auferweckung für die Toten, Vergebung für die Schuldigen, Befreiung für die Gebundenen da, und nur den Blinden kann das Augenlicht geschenkt werden. Wie kann der Heiland, sein Tod am Kreuz und die frohe Botschaft von der Vergebung anders begründet werden als damit, dass die Menschen schuldig sind und Verurteilung verdient haben? Der Sünder ist der Grund für das Vorhandensein des Evangeliums. Wenn du unwürdig bist, wenn du Hölle und Strafe verdient hast, dann ist das Evangelium für dich bestimmt, verordnet und verkündigt: „Gott macht die Gottlosen gerecht.“ Ich möchte es gerne ganz deutlich machen. Hoffentlich ist es mir bereits gelungen. Aber so klar diese Botschaft auch ist, nur der Herr kann bewirken, dass ein Mensch sie wirklich begreift. Ein von Gott erweckter Mensch wundert sich zunächst meistens darüber, dass die Errettung wirklich für ihn, den Verlorenen und Schuldigen, da ist. Er glaubt, man müsse bußfertig sein, um sie zu erlangen, und vergisst, dass die Buße ein Teil der Errettung ist. Er sagt: „Aber ich muss doch erst einmal so und so sein“ — ganz gewiss, aber er soll so und so werden infolge der Errettung. Die Errettung wird ihm geschenkt, bevor er irgendwelche Ergebnisse der Errettung aufzuweisen hat. Sie wird ihm zuteil, während auf ihn nur diese nackte, bettelhafte, niedrige und abscheuliche Bezeichnung passt: gottlos. Etwas anderes ist er nicht, wenn das Evangelium Gottes zu ihm kommt, um ihn gerecht zu machen, Darf ich deshalb alle, die nichts Gutes an sich haben, die fürchten, absolut nichts aufweisen zu können, das sie bei Gott empfehlen kann, bitten, fest daran zu glauben, dass unser gnädiger Gott fähig und bereit ist, sie ohne jede Empfehlung anzunehmen und ihnen augenblicklich zu vergeben — nicht weil s i e gut sind, sondern weil e r gut ist. Lässt Gott nicht seine Sonne scheinen über die Bösen ebenso wie über die Guten? Schenkt er nicht fruchtbare Zeiten, Regen und Sonnenschein den gottlosesten Völkern? Ja, selbst Sodom hatte seine Sonne und Gomorra seinen Tau. Lieber Leser, die Gnade Gottes übersteigt unser Verständnis, und ich möchte gerne, dass du angemessen von ihr denkst. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch sind Gottes Gedanken über unseren Gedanken. Bei ihm ist viel Vergebung. Jesus Christus kam in die Welt, um die Sünder zu erretten. Begnadigung ist für die Schuldigen da. Versuche nicht, dich heraus zu putzen und dich anders zu machen, als du wirklich bist; sondern komm, wie du bist, zu dem, der die Gottlosen gerecht macht! Vor gar nicht langer Zeit malte ein bekannter Künstler ein Gruppenbild der Stadtbehörde, Aus historischen Gründen wollte er in das Bild bestimmte, in der Stadt wohl bekannte Typen einbeziehen. Da war beispielsweise Platz für einen Straßenkehrer, ungekämmt, völlig zerlumpt und verdreckt, den alle Einwohner gut kannten. Der Künstler sagte zu dem zerlumpten und verkommenen Menschen: „Ich will dich gut bezahlen, wenn du zu mir kommst und dich von mir malen lässt.“ Am anderen Morgen erschien der Straßenkehrer, aber er musste gleich wieder fortgeschickt werden, weil er sein Gesicht gewaschen, sein Haar gekämmt und Sonntagskleidung angezogen hatte. Als Bettler wurde er benötigt, in einer anderen Eigenschaft war er nicht eingeladen worden. Auch das Evangelium wird dich nur aufnehmen, wenn du als Sünder kommst, nicht anders. Warte nicht, bis du besser geworden bist, sondern komm sofort und lass dich retten. „Gott macht die Gottlosen gerecht“ — diese Zusage gilt dir, gleich, wo du jetzt bist. Komm in deiner Alltagskleidung! Ohne Bild gesagt: Komm zu deinem himmlischen Vater mit all deiner Sünde und Sündhaftigkeit. Komm zu Jesus, so wie du bist, aussätzig, schmutzig, nackt, untauglich zum Leben und zum Sterben. Komm, auch wenn du dem Abschaum der Menschheit angehörst; auch wenn du nur noch auf den Tod wartest. Komm, obwohl die Verzweiflung auf dir lastet wie ein böser Alpdruck. Komm und bitte den Herrn, n o c h einen Gottlosen mehr gerecht zu machen. Warum sollte er es nicht tun? Denn die Gnade Gottes ist für Menschen da, wie du einer bist. Ich sage es mit den Worten des Textes, stärker kann ich es nicht ausdrücken: Der Herr, Gott selber, legt sich den gnadenreichen Titel bei: „Der die Gottlosen gerecht macht.“ Er macht die gerecht, die von Natur aus gottlos sind, und sorgt dafür, dass sie entsprechend behandelt werden. Ist das nicht eine wunderbare Botschaft für dich?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/God_Justifieth_the_Ungodly/de</id>
		<title>All of Grace/God Justifieth the Ungodly/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/God_Justifieth_the_Ungodly/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:29:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gott macht die Gottlosen gerecht''''''Bold text''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Kapitel, im fünften Vers des Briefes an die Römer schreibt Paulus: „Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.“ Gib besonders acht auf die Worte: „Der die Gottlosen gerecht macht.“ Für mich sind das wundervolle Worte. Bist du nicht erstaunt darüber, dass so etwas in der Bibel steht? Ich weiß von Leuten, die die Botschaft vom Kreuz hassen und Gott vorwerfen, er errette die Bösen und nehme Menschen übelster Sorte wieder an. Unser Text läßt sich diesen Vorwurf gefallen und gibt offen zu, dass es so ist. Durch den Mund des Paulus und durch den Heiligen Geist bezeichnet sich Gott selbst als den, „der die Gottlosen gerecht macht“. Er macht gerecht die Ungerechten, vergibt den Strafwürdigen und schenkt seine Zuneigung denen, die es nicht wert sind. Du meinst wahrscheinlich, das Heil sei für die guten Menschen da, Gottes Gnade für die Reinen und Heiligen, die ohne Sünde sind. Du hast dir eingebildet, Gott wird dich belohnen, wenn du ein hervorragender Mensch bist. Weil du aber nicht würdig bist, glaubst du keine Möglichkeit zu haben, die Zuneigung Gottes zu erlangen. Bist du nicht überrascht, dass da steht: „Der die Gottlosen gerecht macht?“ Mich wundert das nicht. Obwohl mir die großartige Gnade Gottes wohlbekannt ist, höre ich nicht auf, darüber zu staunen. Klingt es nicht einfach unglaublich, dass ein heiliger Gott einen unheiligen Menschen gerecht machen kann? Von Natur aus betonen wir ständig, wie gut und wie wertvoll wir selber sind, und wir bleiben dabei, dass an uns irgend etwas Gutes sein müsse, damit Gott von uns Notiz nehmen kann. Aber Gott lässt sich nicht täuschen; er weiß, dass an uns gar nichts Gutes ist. Er sagt: „Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer“ (Römer 3, 10). Er weiß: „Alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein unflätiges Kleid“ (Jesaja 64, 5). Deshalb kam der Herr Jesus nicht in die Welt, um Güte und Gerechtigkeit unter den Menschen zu suchen, sondern um Güte und Gerechtigkeit zu bringen und sie solchen Menschen zu verleihen, die keine haben. Er kommt, nicht weil wir gerecht sind, sondern um uns gerecht zu machen. Ein rechtschaffener Verteidiger wird immer den Wunsch haben, einen Unschuldigen zu verteidigen und von der fälschlich gegen ihn erhobenen Anklage zu entlasten. Es sollte Aufgabe jedes Rechtsbeistandes sein, dem Unschuldigen Recht zu verschaffen. Aber er sollte nicht Schuldige zu decken suchen. Kein Mensch hat das Recht oder die Macht, einen wirklich Schuldigen zu rechtfertigen. Das ist ein Wunder, das nur der Herr tun kann. Gott, der unbeschränkte Herr, dessen Gerechtigkeit keine Grenzen kennt, weiß, dass es auf Erden nicht einen Menschen gibt, der gerecht und ohne Sünde ist. Deshalb rechtfertigt er in seiner grenzenlosen göttlichen Machtfülle und in seiner herrlichen und unaussprechlichen Liebe den Gottlosen und nicht den Gerechten. Gott hat Mittel und Wege gefunden, dass der Gottlose gerechter weise vor ihm bestehen kann. Er, der vollkommen Gerechte, kann den Schuldigen so behandeln, als ob er niemals schuldig geworden sei; ja, sogar so, als sei er völlig frei von Sünden. Jesus Christus kam in die Welt, um Sünder zu retten. Das ist etwas sehr Überraschendes. Darüber staunen die am meisten, die es mit Freuden erfahren haben. Für mich ist dies bis auf den heutigen Tag das größte Wunder, das ich kenne: dass Gott ausgerechnet mich gerecht macht! Ich fühle mich, wenn ich einmal absehe von dem Werk der allmächtigen Liebe Gottes an mir, ganz unwürdig, völlig verdorben und überaus sündig. Ich bin absolut gewiss, dass ich gerechtfertigt bin durch den Glauben an Christus Jesus, dass Gott mich ansieht, als sei ich vollkommen gerecht, und dass ich zum Erben Gottes und zum Miterben Christi gemacht bin. Und doch gehöre ich von Natur aus zu den sündigsten Menschen. Ich, der ich es ganz und gar nicht verdiene, bin von Gott angesehen worden, also ob ich es verdiente. Ich bin so geliebt worden, als ob ich stets gottesfürchtig gewesen wäre, während ich doch früher gottlos war. Wer muss darüber nicht staunen? So sehr das nun wirklich zum Staunen ist, beachte bitte, wie das Evangelium dadurch geeignet und passend wird für dich und für mich. Wenn Gott die Gottlosen gerecht macht, dann kann er auch dich rechtfertigen. Bist du etwa nicht gottlos? Wenn du noch nicht bekehrt bist dann trifft diese Bezeichnung auf dich zu. Du hast ohne Gott gelebt, du warst das Gegenteil von gottesfürchtig; kurzum, du warst und bist gottlos. Vielleicht hast du am Sonntag nicht einmal einen Gottesdienst besucht, sondern hast den Tag, das Haus und das Wort Gottes missachtet — das beweist, dass du gottlos bist. Vielleicht versuchtest du sogar, Gottes Existenz zu bezweifeln und hast es auch offen ausgesprochen. Du hast auf dieser schönen Erde gelebt, die voller Zeichen der Gegenwart Gottes ist, und die ganze Zeit über die Augen verschlossen vor den klaren Beweisen seiner Macht und Gottheit. Du lebtest, als ob es keinen Gott gäbe, ja, du wärst sehr froh gewesen, wenn du hättest beweisen können, dass es ihn wirklich nicht gibt. Vielleicht hast du dich längst an diesen Zustand gewöhnt. Gott ist in deinem Leben nicht zu finden. Wenn man dich also gottlos nennt, trifft das ebenso gut zu, wie wenn man vom Meer sagt, dass es salzig ist. Vielleicht bist du anders, als ich es eben dargestellt habe. Du hast dich regelmäßig an kirchlichen Veranstaltungen beteiligt, aber dein Herz war nicht dabei; in Wirklichkeit bist du gottlos gewesen. Obwohl du dich immer wieder mit Menschen Gottes trafst, bist du Gott selber nicht begegnet. Du sangst im Kirchenchor mit, aber du hast den Herrn nicht mit deinem Herzen gepriesen. Du lebtest, ohne eine Spur von Liebe zu Gott in deinem Herzen zu tragen oder ohne die Gebote Gottes zu beachten. Dann gehörst gerade du zu den Menschen, denen diese frohe Botschaft gilt: dass Gott „den Gottlosen gerecht macht“. Das ist erstaunlich, aber diese Botschaft ist so recht für dich geeignet. Wie gerne möchte ich, dass du dies Evangelium annimmst! Wenn du ein einsichtiger und vernünftiger Mensch bist, wirst du die außerordentliche Gnade Gottes erkennen, die für Menschen wie dich sorgt, und dir sagen: „Er macht die Gottlosen gerecht. Warum nicht auch mich, und zwar jetzt sofort?“ Das Heil Gottes muss denen gelten, die es nicht verdienen und nicht darauf vorbereitet sind. Es ist verständlich, dass sich dieser Gedanke in der Bibel findet. Denn nur die haben es nötig, gerecht gemacht zu werden, die keine eigene Gerechtigkeit besitzen. Wer vollkommen gerecht ist, braucht keine Rechtfertigung. Du glaubst, dass du deine Pflicht erfüllst und dass der Himmel dir eigentlich zu Dank verpflichtet ist. Was willst du dann mit einem Heiland oder mit der Gnade? Was willst du mit der Rechtfertigung? Mein Buch wird dich langweilen; es ist für dich ohne Interesse. Solltest du tatsächlich so selbstbewusst und stolz sein, dann höre mich bitte einen Augenblick an. Du wirst verloren gehen, so gewiss, wie du lebst. Ihr Gerechten, die ihr eure Gerechtigkeit selbst erworben habt, ihr seid entweder Betrüger oder Betrogene. Denn die Bibel kann nicht lügen; sie stellt klipp und klar fest: „Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer“ (Römer 3, 10). Jedenfalls habe ich Selbstgerechten kein Evangelium zu bringen — nicht ein Wort! Jesus Christus kam nicht, um die Gerechten zu rufen, und ich werde nicht tun, was er nicht tat. Riefe ich die Gerechten, sie würden doch nicht kommen. Darum will ich mich unter dieser Voraussetzung gar nicht erst an sie wenden. Nein, ich bitte dich, so lange auf deine eigene Gerechtigkeit zu blicken, bis du erkennst, was für eine Täuschung sie ist. Sie ist nicht halb so haltbar wie ein Spinngewebe. Gib sie auf! Flieh davor! Lieber Leser, nur solche Leute haben die Rechtfertigung nötig, die aus sich selber nicht gerecht sind. Für sie muss etwas getan werden, das sie gerecht macht vor dem Richterstuhl Gottes. Verlass dich darauf, der Herr tut das, was notwendig ist. Den gerecht zu machen, der bereits gerecht ist, das ist keine Aufgabe für Gott — das wäre etwas für Narren. Aber den gerecht zu machen, der ungerecht ist, das ist ein Werk für die schrankenlose Liebe und Gnade. Die Gottlosen zu rechtfertigen, das ist ein Wunder, das eines Gottes würdig ist. Nehmen wir einmal an, ein Arzt hätte ausgezeichnete Heilmittel entdeckt, wem wird er sie wohl geben? Gesunden, denen absolut nichts fehlt? Bestimmt nicht! Führe ihn dorthin, wo es keine Kranken gibt, und er wird sich fehl am Platz vorkommen. Da gibt es nichts für ihn zu tun. „Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken“ (Matthäus 9, 12). Ist es nicht ebenso einleuchtend, dass die großartigen Heilmittel der Gnade und der Erlösung nur für solche sind, deren Seele krank ist? Sie können nicht für die Gesunden bestimmt sein, denn für sie wären sie nutzlos. Wenn du fühlst, dass du geistlich krank bist, so ist dein Arzt schon da. Wenn deine Sünde dich vollkommen zugrunde gerichtet hat, so bist du gerade der, auf den der Heilsplan abzielt. Ich behaupte, dass der Gott der Liebe gerade Menschen wie dich im Auge hatte, als er den Gnadenratschluss fasste. Stelle dir vor, ein großmütiger Mann wäre entschlossen, allen seinen Schuldnern die Schuld zu erlassen. Das ginge natürlich nur die an, die ihm etwas schulden. Der eine schuldet ihm tausend Pfund, der andere fünfzig; jeder braucht nur seinen Schuldschein quittieren zu lassen, und er ist die Verpflichtung los. Aber auch der großmütigste Mann kann niemand die Schuld erlassen, der ihm nichts schuldet. Selbst die Allmacht Gottes ist nicht imstande zu vergeben, wo keine Sünde ist. Darum kann es keine Gnade für die geben, die ohne Sünde sind. Gnade gilt nur den Schuldigen. Vergebung kann nur für Sünder sein. Es wäre töricht zu sagen, dass denen vergeben werden soll, die keine Vergebung brauchen, und denen verziehen werden soll, die kein Unrecht taten. Meinst du, dass du verloren gehen musst, weil du ein Sünder bist? Ganz im Gegenteil, gerade deshalb kannst du errettet werden! Weil du dich als ein Sünder erkennst, möchte ich dich ermutigen zu glauben, dass die Gnade für dich bestimmt ist. Einer unserer Dichter wagte zu sagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sünder ist ein heilig Ding; der Heilge Geist macht' ihn dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass Jesus sucht und selig macht, was verloren ist. Er starb und versöhnte wirkliche Sünder. Ich freue mich immer sehr, wenn ich Leuten begegne, die nicht nur mit Worten spielen und sich nicht nur, weil es so üblich ist, „elende Sünder“ nennen. Ich würde mich gerne die ganze Nacht hindurch mit solchen unterhalten, die sich aufrichtig für Sünder halten. Vor ihnen verschließt das Gasthaus zur Barmherzigkeit niemals seine Türen. Unser Herr Jesus starb nicht für eingebildete Sünden. Sein Herzblut wurde vergossen, um die dunkelroten Flecken ab zu waschen, die kein anderes Mittel entfernen kann. Wer schwarz ist von Sünden — gerade für ihn ist Jesus Christus gekommen, um ihn weiß zu machen. Ein Evangelist predigte einmal über den Text: „Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt“ (Matthäus 3, 10). Anschließend sagte einer der Hörer zu ihm: „Man hätte denken können, dass Sie zu Verbrechern sprächen. Sie hätten Ihre Predigt im Bezirksgefängnis halten sollen.“ „Oh nein“, antwortete der Redner, „im Gefängnis würde ich nicht über diesen Text predigen, sondern über das Wort: ,Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort, dass Jesus Christus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen' (1. Timotheus 1, 15).“ Genau so ist es! Das Gesetz ist für Selbstgerechte da, damit sie demütig werden. Das Evangelium gilt den Verlorenen, damit sie nicht länger verzweifeln müssen. Wenn du nicht verloren bist, was willst du dann mit einem Heiland? Soll der Hirte denen nachgehen, die sich nicht verirrt haben? Warum soll die Hausfrau ihr Haus kehren nach Geldstücken, die ihr nicht aus der Börse gefallen sind? Nein, die Medizin ist für die Kranken, Auferweckung für die Toten, Vergebung für die Schuldigen, Befreiung für die Gebundenen da, und nur den Blinden kann das Augenlicht geschenkt werden. Wie kann der Heiland, sein Tod am Kreuz und die frohe Botschaft von der Vergebung anders begründet werden als damit, dass die Menschen schuldig sind und Verurteilung verdient haben? Der Sünder ist der Grund für das Vorhandensein des Evangeliums. Wenn du unwürdig bist, wenn du Hölle und Strafe verdient hast, dann ist das Evangelium für dich bestimmt, verordnet und verkündigt: „Gott macht die Gottlosen gerecht.“ Ich möchte es gerne ganz deutlich machen. Hoffentlich ist es mir bereits gelungen. Aber so klar diese Botschaft auch ist, nur der Herr kann bewirken, dass ein Mensch sie wirklich begreift. Ein von Gott erweckter Mensch wundert sich zunächst meistens darüber, dass die Errettung wirklich für ihn, den Verlorenen und Schuldigen, da ist. Er glaubt, man müsse bußfertig sein, um sie zu erlangen, und vergisst, dass die Buße ein Teil der Errettung ist. Er sagt: „Aber ich muss doch erst einmal so und so sein“ — ganz gewiss, aber er soll so und so werden infolge der Errettung. Die Errettung wird ihm geschenkt, bevor er irgendwelche Ergebnisse der Errettung aufzuweisen hat. Sie wird ihm zuteil, während auf ihn nur diese nackte, bettelhafte, niedrige und abscheuliche Bezeichnung passt: gottlos. Etwas anderes ist er nicht, wenn das Evangelium Gottes zu ihm kommt, um ihn gerecht zu machen, Darf ich deshalb alle, die nichts Gutes an sich haben, die fürchten, absolut nichts aufweisen zu können, das sie bei Gott empfehlen kann, bitten, fest daran zu glauben, dass unser gnädiger Gott fähig und bereit ist, sie ohne jede Empfehlung anzunehmen und ihnen augenblicklich zu vergeben — nicht weil s i e gut sind, sondern weil e r gut ist. Lässt Gott nicht seine Sonne scheinen über die Bösen ebenso wie über die Guten? Schenkt er nicht fruchtbare Zeiten, Regen und Sonnenschein den gottlosesten Völkern? Ja, selbst Sodom hatte seine Sonne und Gomorra seinen Tau. Lieber Leser, die Gnade Gottes übersteigt unser Verständnis, und ich möchte gerne, dass du angemessen von ihr denkst. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch sind Gottes Gedanken über unseren Gedanken. Bei ihm ist viel Vergebung. Jesus Christus kam in die Welt, um die Sünder zu erretten. Begnadigung ist für die Schuldigen da. Versuche nicht, dich heraus zu putzen und dich anders zu machen, als du wirklich bist; sondern komm, wie du bist, zu dem, der die Gottlosen gerecht macht! Vor gar nicht langer Zeit malte ein bekannter Künstler ein Gruppenbild der Stadtbehörde, Aus historischen Gründen wollte er in das Bild bestimmte, in der Stadt wohl bekannte Typen einbeziehen. Da war beispielsweise Platz für einen Straßenkehrer, ungekämmt, völlig zerlumpt und verdreckt, den alle Einwohner gut kannten. Der Künstler sagte zu dem zerlumpten und verkommenen Menschen: „Ich will dich gut bezahlen, wenn du zu mir kommst und dich von mir malen lässt.“ Am anderen Morgen erschien der Straßenkehrer, aber er musste gleich wieder fortgeschickt werden, weil er sein Gesicht gewaschen, sein Haar gekämmt und Sonntagskleidung angezogen hatte. Als Bettler wurde er benötigt, in einer anderen Eigenschaft war er nicht eingeladen worden. Auch das Evangelium wird dich nur aufnehmen, wenn du als Sünder kommst, nicht anders. Warte nicht, bis du besser geworden bist, sondern komm sofort und lass dich retten. „Gott macht die Gottlosen gerecht“ — diese Zusage gilt dir, gleich, wo du jetzt bist. Komm in deiner Alltagskleidung! Ohne Bild gesagt: Komm zu deinem himmlischen Vater mit all deiner Sünde und Sündhaftigkeit. Komm zu Jesus, so wie du bist, aussätzig, schmutzig, nackt, untauglich zum Leben und zum Sterben. Komm, auch wenn du dem Abschaum der Menschheit angehörst; auch wenn du nur noch auf den Tod wartest. Komm, obwohl die Verzweiflung auf dir lastet wie ein böser Alpdruck. Komm und bitte den Herrn, n o c h einen Gottlosen mehr gerecht zu machen. Warum sollte er es nicht tun? Denn die Gnade Gottes ist für Menschen da, wie du einer bist. Ich sage es mit den Worten des Textes, stärker kann ich es nicht ausdrücken: Der Herr, Gott selber, legt sich den gnadenreichen Titel bei: „Der die Gottlosen gerecht macht.“ Er macht die gerecht, die von Natur aus gottlos sind, und sorgt dafür, dass sie entsprechend behandelt werden. Ist das nicht eine wunderbare Botschaft für dich?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/What_Are_We_At%3F/de</id>
		<title>All of Grace/What Are We At?/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/What_Are_We_At%3F/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:27:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Was wir wollen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte einmal eine Geschichte. Ich glaube, sie trug sich im Norden Englands zu. Ein Prediger sprach bei einer armen Frau vor, um ihr zu helfen; es war ihm bekannt, dass sie sehr hilfsbedürftig war. Mit einer halben Krone (englische Münze) in der Hand, klopfte der Geistliche an die Tür, doch niemand öffnete. Er nahm an, die Frau sei nicht zu Hause, und machte sich wieder auf den Weg. Nicht lange danach traf er sie in der Kirche und sagte ihr, dass ihre Not sich ihm aufs Herz gelegt habe. „Ich war bei Ihnen und klopfte mehrmals an. Vermutlich waren Sie nicht zu Hause, denn ich erhielt keine Antwort.“ „Um wie viel Uhr war es, Herr Pastor?“ „Gegen Mittag.“ „Oh weh!“, jammerte die Frau, „ich hörte Sie, Herr Pastor, und es tut mir sehr leid, dass ich nicht öffnete; aber ich dachte, es sei der Mann, der die Miete abholt.“ Ich möchte gerne angehört werden. Darum betone ich ausdrücklich, dass ich nicht wegen der Miete komme. Es ist nicht die Absicht dieses Buches, irgend etwas von dir zu fordern, sondern es will dir sagen, dass die Errettung „ganz aus Gnaden“ geschieht, das heißt: frei, gratis, umsonst. Während wir Prediger uns bemühen, die Aufmerksamkeit zu gewinnen, denkt der Hörer oftmals: „Aha, nun soll ich auf meine Pflichten hingewiesen werden. Der Pastor fordert von mir, was ich Gott schuldig bin, und ich weiß genau, dass ich doch nicht zahlen kann. Darum werde ich mich einfach verleugnen.“ Aber in diesem Buch wird nichts von dir gefordert. Es bringt dir etwas! Wir wollen nicht über Gesetz, Verpflichtungen und Strafe reden, sondern über Liebe, Güte, Vergebung, Gnade und ewiges Leben. Tue darum nicht so, als seist du nicht zu Hause; stelle dich nicht taub und sei nicht gleichgültig. Ich fordere nichts von dir, weder im Namen Gottes noch im Namen von Menschen. Ich komme im Auftrag Gottes, um dir eine Gabe zu bringen, ganz umsonst, die du zu deiner Freude, für Zeit und Ewigkeit, empfangen darfst. Lass mich mein Anliegen vorbringen. „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten (oder: auseinandersetzen), spricht der Herr“ (Jesaja 1, 18). Der Herr selbst lädt dich zu einer Unterredung ein wegen deiner zeitlichen und ewigen Glückseligkeit. Er täte es nicht, wenn er es nicht gut mit dir meinte. Weise den Herrn Jesus nicht ab, der an deine Tür klopft. Er klopft mit der Hand an, die für Leute wie du ans Kreuz geschlagen wurde. Da er nur dein Bestes will und sonst nichts, höre ihn an und komm zu ihm. Gib acht und nimm das gute Wort Gottes in deinem Herzen auf. Vielleicht sollst du jetzt in das neue Leben eintreten, das der Auftakt zum ewigen Leben ist. Der Glaube kommt durch das Hören (vgl. Römer 10, 17); Lesen ist eine Art von Hören. Der Glaube kann dir geschenkt werden, während du liest. Warum auch nicht?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/To_You!/de</id>
		<title>All of Grace/To You!/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/All_of_Grace/To_You!/de"/>
				<updated>2009-02-20T23:25:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ein persönliches Wort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Buch geht es um die Errettung des Lesers. Der Verfasser wäre sehr enttäuscht, wenn es nicht viele zum Herrn Jesus führte. Er lässt das Buch hinausgehen im kindlichen Vertrauen auf Gottes Macht, den Heiligen Geist, dass er es gebraucht zur Bekehrung von Millionen, wenn es ihm gefällt. Sicher werden viele arme und einfache Männer und Frauen nach diesem Büchlein greifen, und der Herr wird sie in Gnaden heimsuchen. Darum bemüht sich der Verfasser um eine möglichst klare Sprache und um gebräuchliche Ausdrücke. Sollten aber wohlhabende und hochstehende Persönlichkeiten einen Blick hineinwerfen, so kann der Heilige Geist auch sie beeindrucken. Denn, was der schlichte Mensch versteht, ist deshalb nicht uninteressant für den Gebildeten. Möchten einige, die das Buch lesen, einmal große Seelengewinner werden! Wer weiß, wie viele Leser den Weg zum Frieden finden? Aber wichtiger ist die Frage, lieber Leser: Wirst du zu ihnen gehören?&lt;br /&gt;
Jemand errichtete einen Röhrenbrunnen am Wege und befestigte daran mit einer Kette einen Becher. Nach einiger Zeit kam ihm zu Ohren, ein berühmter Kunstkritiker habe allerlei an der künstlerischen Ausführung des Brunnens auszusetzen gehabt.&lt;br /&gt;
„Aber“, so fragte der Brunnenbauer, „trinken viele Durstige davon?“ Da berichtete man ihm, dass Tausende von einfachen Menschen — Männer, Frauen und Kinder — ihren Durst an dem Brunnen löschten. Der Brunnenbauer lächelte und erklärte, ihn störe die Kritik des Kunstsachverständigen wenig. Er hoffe nur, dass der Kritiker an einem schwülen Sommertag selbst den Becher füllen und erfrischt den Namen des Herrn preisen möchte.&lt;br /&gt;
Hier ist mein Brunnen, und hier ist mein Becher. Kritisiere nur, wenn du magst, aber trinke von dem Wasser des Lebens. Nur darauf kommt es mir an. Lieber möchte ich dem ärmsten Straßenkehrer oder Lumpensammler zum Segen werden, als einem Adligen gefallen, den ich am Ende doch nicht zu Gott bekehren kann.&lt;br /&gt;
Lieber Leser, ist es dir ernst mit diesem Buch? Wenn ja, dann sind wir uns schon einig. Aber es geht um nichts Geringeres als darum, dass du Christus und den Himmel findest. Wollen wir nicht miteinander auf die Suche gehen? Ich tue es, indem ich dir das Büchlein mit Gebet widme. Willst du nicht mit mir zu Gott aufschauen und ihn bitten, dass er dich segne, während du liest?&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt kein Zufall, dass dir dieses Buch in die Hände gelangt; du hast ein wenig Zeit übrig zum Lesen, und du bist bereit, ihm deine Aufmerksamkeit zu schenken. Das sind gute Zeichen! Wer weiß, ob nicht der Augenblick gekommen ist, dass du gesegnet werden sollst. Jedenfalls sagt der Heilige Geist:&lt;br /&gt;
„Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“ (Hebräer 3, 15).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/A_Brave_New_World/de</id>
		<title>A Brave New World/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/A_Brave_New_World/de"/>
				<updated>2008-09-12T09:59:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Eine schöne neue Welt}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.September 2001, als die USA immer noch die Anschläge der al Qaeda auf New York und Washington D.C. zu bewältigen versuchten, versammelten sich in der nationalen Kathetrale Würdenträger um der Toten zu gedenken und die Entschlossenheit des Landes zu zeigen, gemeinsam gegen seine Angreifer zu stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich angeblich um ein christliches Gotteshaus handelt, vertraten die Geistlichen, die die Gedenkfeier leiteten nicht alle den christlichen Glauben. In der Tat hatten ein Rabbi und ein Imam beide Rollen im „Gottesdienst“, welcher eröffnet wurde mit einem Aufruf, den „Gott Abrahams, Mohammeds und den Vater unseres Herrn Jesus Christus“ anzurufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auffälligste an dieser Gedenkfeier war nicht, dass Nicht-Christen aktiv daran teilnahmen. Vielmehr, dass nur wenige Anhänger der anwesenden Religionen ihre Stimme erhoben gegen die Geistlichen, die während sie da Seite an Seite auf der Bühne saßen, bedingungslos bekräftigten, dass Judentum, Islam und Christentum rechtsgültige Wege zum Schöpfer seien. Fragen, ob eines der drei Systeme richtig oder falsch ist wurden für einen Moment auf die Seite gestellt, jeder objektive Beobachter musste sich fragen ob diese Geistlichen über das was sie taten nachgedacht hatten. Geht man davon aus, dass diese großen Religionen ganz unterschiedliche Sichtweisen von Gott, dem menschlichen Schicksal und der Gottheit Jesu Christi haben, kann ein ernsthafter Gläubiger in jedem dieser Glaubenssysteme niemals akzeptieren, auch nur anzunehmen, dass Juden, Moslems und Christen alle dem gleichen Gott dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;&amp;quot;&amp;gt;Wie auch immer, die Annahme,&lt;br /&gt;
dass alle Religionen gleich wahr und gültig sind ist genau das was&lt;br /&gt;
unsere Gesellschaft täglich versucht jedem von uns einzureden. Im&lt;br /&gt;
Namen der Toleranz erzählt man uns, dass „es keine Rolle spielt,&lt;br /&gt;
was man glaubt, solange man es aufrichtig glaubt.“ Der wahrhaft&lt;br /&gt;
Erleuchtete, sagt man, akzeptiert nicht nur die Existenz des&lt;br /&gt;
Anspruches auf Wahrheit der anderen Religionen, er erklärt sie sogar&lt;br /&gt;
alle als Wege durch die wir unseren Weg den Berg hinauf zu Gott&lt;br /&gt;
finden können, wen auch immer wir uns unter IHM vorstellen.&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Appell an die „Toleranz“ ist die Art und Weise wie unsere säkulare Gesellschaft auf die Wirklichkeit in der wir heute leben antwortet. Wir befinden uns heute in einer schönen neuen Welt. Wenn heutzutage noch keine Moschee in deiner Stadt eröffnet wurde, wird es sehr wahrscheinlich nicht mehr lange dauern bis das Minarett am Horizont erscheint. Vielleicht ist dein Nachbar nebenan heute ein Christ. Sei nicht überrascht, wenn morgen ein praktizierender Buddhist dort einzieht. Kann sein, dass du während du diesen Artikel liest, das Klopfen eines freundlichen Mormonen Missionars an deiner Tür vernimmst. Die Welt mit ihrer enormen religiösen Vielfalt hat in unserer Nachbarschaft Einzug gehalten und allerlei neue wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten eröffnet. Damit wir aus dieser Situation Nutzen ziehen können, müssen wir uns mit denen, die an diesen enorm unterschiedlichen Weltanschauungen festhalten verstehen und der einfachste Weg sich mit diesen Individuen zu verstehen ist „vermeide Ärger“. Tatsächlich besteht die einzige Möglichkeit Ärger zu vermeiden darin, niemals irgendjemandem zu sagen, dass er vielleicht falsch liegen könnte, besonders was die Ausübung seiner Religion angeht. Zum Wohle der Allgemeinheit müssen wir die „tolerieren“, die um uns herum leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bedeutet das Auslegen von Toleranz auf diese Art und Weise, ihren Vorzug gänzlich misszuverstehen. Toleranz ist etwas Gutes, wenn sie richtig praktiziert wird. Zum Beispiel kann ich meinen atheistischen Nachbarn tolerieren indem ich ihm gegenüber hilfsbereit und freundlich bin, ihn als Person achte und ernsthaft danach trachte seine Ansichten zu verstehen und nicht einige Zerrbilder seiner Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es einen klaren Unterschied zwischen Duldung und Zustimmung. Wir haben uns Zustimmung und nicht Duldung zu eigen gemacht, wenn Toleranz meint, dass ich meinem atheistischen Freund nicht mitteilen kann, dass er in Bezug auf Gottes Existenz falsch liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass unsere Kultur tatsächlich Zustimmung betreibt und nicht Duldung kann man an der Empörung sehen, die laut wird immer wenn Christen den Medien erzählen, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist (Joh.14:6). Wenn unsere Gesellschaft wirklich Duldung praktizieren würde, würden die Menschen nicht so emotional auf solche Feststellungen reagieren. Sie mögen nicht mit uns übereinstimmen, aber sie würden sich hüten uns ignorant oder arrogant zu nennen wenn wir der Botschaft unseres Herrn und Retters glauben. Würde unsere Kultur Duldung authentisch praktizieren, würden sie nicht versuchen uns zum Schweigen zu bringen, selbst wenn sie unsere Position nicht annehmen können. Es ist deshalb klar, dass die sogenannte „Toleranz“ die unsere Gesellschaft angenommen hat, eigentlich die heimtückischste Form von Intoleranz ist. Die westliche Kultur im Großen und Ganzen „toleriert“ frei jede Weltanschauung, solange diese Weltanschauung nicht den Anspruch erhebt, dass die anderen Anschauungen falsch sind. Den einzigen Exklusivanspruch, den jemand erheben kann ist, dass niemand einen Exklusivanspruch stellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis solch einer „intoleranten Toleranz“ wird Evangelisation mehr und mehr als das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen. Man könnte dich zum Beispiel als Anti-Semiten abstempeln wenn du andeutest, dass jüdische Männer und Frauen, ebenso wie alle anderen Jesus brauchen um gerettet zu werden. Sehr leicht findet man in jeder Bibliothek anthropologische Bücher in denen bedauert wird, dass sich die Ureinwohner zum Evangelium bekehrt haben oder Anleitungen für den religiösen Dialog, in denen der Verzicht auf den Exklusivanspruch Christi, als der einzigen Möglichkeit, eine authentische Konversation mit Nicht-Christen in unserem Umfeld führen zu können, gefordert wird. Der Druck, die biblische und historische Annahme, dass Errettung alleine eine Folge des persönlichen, entschiedenen Glaubens an Jesus ist, abzulegen, ist gewaltig und wird im Laufe der Jahre nur noch zunehmen, es sei denn wir erleben eine große Erweckung in unserem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter solchen Umständen sind wir versucht eine Abwehrhaltung einzunehmen, uns in unseren Gemeinden zu verstecken und eine „wir gegen sie“ Mentalität anzunehmen, wodurch wir in einem christlichen Ghetto bleiben und nicht mehr angetrieben sind, die Verlorenen in unserer Umgebung aktiv zu kontaktieren. Dies kann ganz sicher nicht unsere Antwort sein. Die allerersten Christen begegneten einer ähnlichen Welt in der unterschiedliche Religionen „toleriert“ wurden solange ihre Anhänger keinen Aufruhr verursachten, aber sie bauten keine Wälle um sich. Stattdessen fuhren sie fort, die Gute Nachricht über Jesus Christus zu verkündigen. Wir haben die gleiche Aufgabe. Trotz der Verwirrung und der Probleme, die daher rühren, dass Menschen mit erheblich unterschiedlichen Weltanschauungen um uns leben, müssen wir zugeben, dass Gott die Nationen zu uns gebracht hat. Wir können nun den Glauben mit Menschen teilen, die aus Ländern kommen, die dem Evangelium gegenüber verschlossen sind. Dies ist ein gewaltiges Privileg und eine Chance für uns einbezogen zu sein in unseres Vaters Plan, einige aus jedem Stamm und jeder Sprache in Sein Reich zu bringen (Offenbarung 7:9-12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können wir unsere Chance, die Welt in unseren Hinterhöfen zu erreichen am besten nutzen? Ich würde fünf Wege vorschlagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass wir ein solides Verständnis von den Grundlagen des christlichen Glaubens haben. Der Erlösungsweg des Evangelium unterscheidet sich gewaltig von dem System, das man in anderen Religionen findet und er steht im Widerspruch zu der Erlösung durch die eigene „gute Werke Mentalität“ zu der die gefallene Menschheit neigt. Wir können niemals genug über unseren Retter wissen und müssen uns beständig an die Kernaussagen der christlichen Lehre erinnern, damit wir in der Lage sind diese genau wieder zu geben. Die Editoren des „Tabletalk“ bemühen sich die Leser jeden Monat mit Artikeln und Quellen zu versorgen, die orthodoxes, biblisches Christentum bejahen, Katechismen, Bücher und unzähliges anderes Material aus allen Zeiten der Kirchengeschichte stehen Online, in Buchläden und Bibliotheken der USA zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens benötigen wir ein gutes Verständnis für die, mit denen wir in den Dialog treten. Während der Diskussion über religiöse Unterschiede kann es leicht geschehen, dass wir die Ansichten derer, die nicht Christus nachfolgen falsch charakterisieren. Solche Fehlcharakterisierungen hindern uns daran andere Weltanschauungen sorgfältig zu untersuchen und zeigen mangelnden Respekt gegenüber Nicht-Christen. Diese beiden Fehler verletzen 1.Petrus 3:15-16, wo wir aufgefordert werden den Glauben freundlich und mit Achtung für die anderen zu verteidigen. Wenn du einen muslimischen Freund hast informiere dich über den Islam und seine Unterschiede zum Christentum. Verstehe die deiner Nachbarin eigene buddhistische Tradition, damit du den Irrtümern, die sie glaubt mit der Wahrheit begegnen kannst. Setze alles daran wahre Begebenheiten mitzuteilen und nicht hastig konstruierte Vogelscheuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens helfen wir dem Ungläubigen, die Annahme, dass der religiöse Glaube weniger absolut sei als Mathematik oder Naturwissenschaften, in Frage zu stellen. Wir sagen auch nicht, dass es für einige richtig sei zu glauben, dass zwei plus zwei vier ist während andere glauben können, dass zwei plus zwei fünf ist. Warum sollten wir mit religiösen Wahrheiten anders umgehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens hilf dem religiösen Pluralisten zu erkennen, dass er auch nicht wirklich glaubt, dass alle Wege zum Himmel führen. Wenn er das täte, dann wäre er nicht entrüstet über Selbstmordattentäter, menschliche Opfer und andere solche Praktiken, die selbst überzeugte religiöse Pluralisten abscheulich finden. Man kann sich nicht mit Überzeugung dem religiösen Pluralismus und Relativismus verschreiben und gleichzeitig bestimmte religiöse Überzeugungen oder Praktiken ablehnen. Wenn Ernsthaftigkeit alles ist was zählt für die Errettung, dann machen religiöse Terroristen, die ernstlich glauben, dass ihr Gott sie auffordert andere zu töten, nichts verkehrt, wenn sie ihm gehorchen. Wenn wir auch nur eine religiöse Überzeugung verurteilen verlangen wir nach einem ultimativen normativen Standard an dem man Religion messen kann, indem wir diesen Standard als die eine wahre Religion etablieren – und es kann nicht eine, wahre Religion für den aufrichtigen religiösen Pluralisten geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss müssen wir die lieben, die in dieser pluralistischen Gesellschaft noch nicht an Christus glauben. Lasst uns für ihre Errettung beten und ihnen das Evangelium verkündigen, doch mögen wir sie nie als unbedeutend oder als bloße Idee, der man widersprechen muss, betrachten. Schließe Freundschaft mit ihnen. Tue ihnen Gutes. Gehe die Extra Meile mit ihnen und verstehe ihre Anliegen, Hoffnungen und Ängste (1. Petrus 2:15). Da Gott uns liebte als wir noch Sünder waren (Römer 5:8), können wir da weniger tun als die lieben, die um uns sind? treten. Während der Diskussion über religiöse Unterschiede kann es leicht geschehen, dass wir die Ansichten derer, die nicht Christus nachfolgen falsch charakterisieren. Solche Fehlcharakterisierungen hindern uns daran andere Weltanschauungen sorgfältig zu untersuchen und zeigen mangelnden Respekt gegenüber Nicht-Christen. Diese beiden Fehler verletzen 1.Petrus 3:15-16, wo wir aufgefordert werden den Glauben freundlich und mit Achtung für die anderen zu verteidigen. Wenn du einen muslimischen Freund hast informiere dich über den Islam und seine Unterschiede zum Christentum. Verstehe die deiner Nachbarin eigene buddhistische Tradition, damit du den Irrtümern, die sie glaubt mit der Wahrheit begegnen kannst. Setze alles daran wahre Begebenheiten mitzuteilen und nicht hastig konstruierte Vogelscheuchen.&amp;lt;br&amp;gt;Drittens helfen wir dem Ungläubigen, die Annahme, dass der religiöse Glaube weniger absolut sei als Mathematik oder Naturwissenschaften, in Frage zu stellen. Wir sagen auch nicht, dass es für einige richtig sei zu glauben, dass zwei plus zwei vier ist während andere glauben können, dass zwei plus zwei fünf ist. Warum sollten wir mit religiösen Wahrheiten anders umgehen?&amp;lt;br&amp;gt;Viertens hilf dem religiösen Pluralisten zu erkennen, dass er auch nicht wirklich glaubt, dass alle Wege zum Himmel führen. Wenn er das täte, dann wäre er nicht entrüstet über Selbstmordattentäter, menschliche Opfer und andere solche Praktiken, die selbst überzeugte religiöse Pluralisten abscheulich finden. Man kann sich nicht mit Überzeugung dem religiösen Pluralismus und Relativismus verschreiben und gleichzeitig bestimmte religiöse Überzeugungen oder Praktiken ablehnen. Wenn Ernsthaftigkeit alles ist was zählt für die Errettung, dann machen religiöse Terroristen, die ernstlich glauben, dass ihr Gott sie auffordert andere zu töten, nichts verkehrt, wenn sie ihm gehorchen. Wenn wir auch nur eine religiöse Überzeugung verurteilen verlangen wir nach einem ultimativen normativen Standard an dem man Religion messen kann, indem wir diesen Standard als die eine wahre Religion etablieren – und es kann nicht eine, wahre Religion für den aufrichtigen religiösen Pluralisten geben.&amp;lt;br&amp;gt;Zum Schluss müssen wir die lieben, die in dieser pluralistischen Gesellschaft noch nicht an Christus glauben. Lasst uns für ihre Errettung beten und ihnen das Evangelium verkündigen, doch mögen wir sie nie als unbedeutend oder als bloße Idee, der man widersprechen muss, betrachten. Schließe Freundschaft mit ihnen. Tue ihnen Gutes. Gehe die Extra Meile mit ihnen und verstehe ihre Anliegen, Hoffnungen und Ängste (1. Petrus 2:15). Da Gott uns liebte als wir noch Sünder waren (Römer 5:8), können wir da weniger tun als die lieben, die um uns sind?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/A_Brave_New_World/de</id>
		<title>A Brave New World/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/A_Brave_New_World/de"/>
				<updated>2008-09-08T21:31:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InProcess|user=Ggabriel|date=30 August 2008}}Am 14.September 2001, als die USA immer noch die Anschläge der al Qaeda auf New York und Washington D.C. zu bewältigen versuchten, versammelten sich in der nationalen Kathetrale Würdenträger um der Toten zu gedenken und die Entschlossenheit des Landes zu zeigen, gemeinsam gegen seine Angreifer zu stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich angeblich um ein christliches Gotteshaus handelt, vertraten die Geistlichen, die die Gedenkfeier leiteten nicht alle den christlichen Glauben. In der Tat hatten ein Rabbi und ein Imam beide Rollen im „Gottesdienst“, welcher eröffnet wurde mit einem Aufruf, den „Gott Abrahams, Mohammeds und den Vater unseres Herrn Jesus Christus“ anzurufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auffälligste an dieser Gedenkfeier war nicht, dass Nicht-Christen aktiv daran teilnahmen. Vielmehr, dass nur wenige Anhänger der anwesenden Religionen ihre Stimme erhoben gegen die Geistlichen, die während sie da Seite an Seite auf der Bühne saßen, bedingungslos bekräftigten, dass Judentum, Islam und Christentum rechtsgültige Wege zum Schöpfer seien. Fragen, ob eines der drei Systeme richtig oder falsch ist wurden für einen Moment auf die Seite gestellt, jeder objektive Beobachter musste sich fragen ob diese Geistlichen über das was sie taten nachgedacht hatten. Geht man davon aus, dass diese großen Religionen ganz unterschiedliche Sichtweisen von Gott, dem menschlichen Schicksal und der Gottheit Jesu Christi haben, kann ein ernsthafter Gläubiger in jedem dieser Glaubenssysteme niemals akzeptieren, auch nur anzunehmen, dass Juden, Moslems und Christen alle dem gleichen Gott dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background: transparent none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;&amp;quot;&amp;gt;Wie auch immer, die Annahme,&lt;br /&gt;
dass alle Religionen gleich wahr und gültig sind ist genau das was&lt;br /&gt;
unsere Gesellschaft täglich versucht jedem von uns einzureden. Im&lt;br /&gt;
Namen der Toleranz erzählt man uns, dass „es keine Rolle spielt,&lt;br /&gt;
was man glaubt, solange man es aufrichtig glaubt.“ Der wahrhaft&lt;br /&gt;
Erleuchtete, sagt man, akzeptiert nicht nur die Existenz des&lt;br /&gt;
Anspruches auf Wahrheit der anderen Religionen, er erklärt sie sogar&lt;br /&gt;
alle als Wege durch die wir unseren Weg den Berg hinauf zu Gott&lt;br /&gt;
finden können, wen auch immer wir uns unter IHM vorstellen.&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Appell an die „Toleranz“ ist die Art und Weise wie unsere säkulare Gesellschaft auf die Wirklichkeit in der wir heute leben antwortet. Wir befinden uns heute in einer schönen neuen Welt. Wenn heutzutage noch keine Moschee in deiner Stadt eröffnet wurde, wird es sehr wahrscheinlich nicht mehr lange dauern bis das Minarett am Horizont erscheint. Vielleicht ist dein Nachbar nebenan heute ein Christ. Sei nicht überrascht, wenn morgen ein praktizierender Buddhist dort einzieht. Kann sein, dass du während du diesen Artikel liest, das Klopfen eines freundlichen Mormonen Missionars an deiner Tür vernimmst. Die Welt mit ihrer enormen religiösen Vielfalt hat in unserer Nachbarschaft Einzug gehalten und allerlei neue wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten eröffnet. Damit wir aus dieser Situation Nutzen ziehen können, müssen wir uns mit denen, die an diesen enorm unterschiedlichen Weltanschauungen festhalten verstehen und der einfachste Weg sich mit diesen Individuen zu verstehen ist „vermeide Ärger“. Tatsächlich besteht die einzige Möglichkeit Ärger zu vermeiden darin, niemals irgendjemandem zu sagen, dass er vielleicht falsch liegen könnte, besonders was die Ausübung seiner Religion angeht. Zum Wohle der Allgemeinheit müssen wir die „tolerieren“, die um uns herum leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bedeutet das Auslegen von Toleranz auf diese Art und Weise, ihren Vorzug gänzlich misszuverstehen. Toleranz ist etwas Gutes, wenn sie richtig praktiziert wird. Zum Beispiel kann ich meinen atheistischen Nachbarn tolerieren indem ich ihm gegenüber hilfsbereit und freundlich bin, ihn als Person achte und ernsthaft danach trachte seine Ansichten zu verstehen und nicht einige Zerrbilder seiner Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es einen klaren Unterschied zwischen Duldung und Zustimmung. Wir haben uns Zustimmung und nicht Duldung zu eigen gemacht, wenn Toleranz meint, dass ich meinem atheistischen Freund nicht mitteilen kann, dass er in Bezug auf Gottes Existenz falsch liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass unsere Kultur tatsächlich Zustimmung betreibt und nicht Duldung kann man an der Empörung sehen, die laut wird immer wenn Christen den Medien erzählen, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist (Joh.14:6). Wenn unsere Gesellschaft wirklich Duldung praktizieren würde, würden die Menschen nicht so emotional auf solche Feststellungen reagieren. Sie mögen nicht mit uns übereinstimmen, aber sie würden sich hüten uns ignorant oder arrogant zu nennen wenn wir der Botschaft unseres Herrn und Retters glauben. Würde unsere Kultur Duldung authentisch praktizieren, würden sie nicht versuchen uns zum Schweigen zu bringen, selbst wenn sie unsere Position nicht annehmen können. Es ist deshalb klar, dass die sogenannte „Toleranz“ die unsere Gesellschaft angenommen hat, eigentlich die heimtückischste Form von Intoleranz ist. Die westliche Kultur im Großen und Ganzen „toleriert“ frei jede Weltanschauung, solange diese Weltanschauung nicht den Anspruch erhebt, dass die anderen Anschauungen falsch sind. Den einzigen Exklusivanspruch, den jemand erheben kann ist, dass niemand einen Exklusivanspruch stellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis solch einer „intoleranten Toleranz“ wird Evangelisation mehr und mehr als das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen. Man könnte dich zum Beispiel als Anti-Semiten abstempeln wenn du andeutest, dass jüdische Männer und Frauen, ebenso wie alle anderen Jesus brauchen um gerettet zu werden. Sehr leicht findet man in jeder Bibliothek anthropologische Bücher in denen bedauert wird, dass sich die Ureinwohner zum Evangelium bekehrt haben oder Anleitungen für den religiösen Dialog, in denen der Verzicht auf den Exklusivanspruch Christi, als der einzigen Möglichkeit, eine authentische Konversation mit Nicht-Christen in unserem Umfeld führen zu können, gefordert wird. Der Druck, die biblische und historische Annahme, dass Errettung alleine eine Folge des persönlichen, entschiedenen Glaubens an Jesus ist, abzulegen, ist gewaltig und wird im Laufe der Jahre nur noch zunehmen, es sei denn wir erleben eine große Erweckung in unserem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter solchen Umständen sind wir versucht eine Abwehrhaltung einzunehmen, uns in unseren Gemeinden zu verstecken und eine „wir gegen sie“ Mentalität anzunehmen, wodurch wir in einem christlichen Ghetto bleiben und nicht mehr angetrieben sind, die Verlorenen in unserer Umgebung aktiv zu kontaktieren. Dies kann ganz sicher nicht unsere Antwort sein. Die allerersten Christen begegneten einer ähnlichen Welt in der unterschiedliche Religionen „toleriert“ wurden solange ihre Anhänger keinen Aufruhr verursachten, aber sie bauten keine Wälle um sich. Stattdessen fuhren sie fort, die Gute Nachricht über Jesus Christus zu verkündigen. Wir haben die gleiche Aufgabe. Trotz der Verwirrung und der Probleme, die daher rühren, dass Menschen mit erheblich unterschiedlichen Weltanschauungen um uns leben, müssen wir zugeben, dass Gott die Nationen zu uns gebracht hat. Wir können nun den Glauben mit Menschen teilen, die aus Ländern kommen, die dem Evangelium gegenüber verschlossen sind. Dies ist ein gewaltiges Privileg und eine Chance für uns einbezogen zu sein in unseres Vaters Plan, einige aus jedem Stamm und jeder Sprache in Sein Reich zu bringen (Offenbarung 7:9-12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können wir unsere Chance, die Welt in unseren Hinterhöfen zu erreichen am besten nutzen? Ich würde fünf Wege vorschlagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass wir ein solides Verständnis von den Grundlagen des christlichen Glaubens haben. Der Erlösungsweg des Evangelium unterscheidet sich gewaltig von dem System, das man in anderen Religionen findet und er steht im Widerspruch zu der Erlösung durch die eigene „gute Werke Mentalität“ zu der die gefallene Menschheit neigt. Wir können niemals genug über unseren Retter wissen und müssen uns beständig an die Kernaussagen der christlichen Lehre erinnern, damit wir in der Lage sind diese genau wieder zu geben. Die Editoren des „Tabletalk“ bemühen sich die Leser jeden Monat mit Artikeln und Quellen zu versorgen, die orthodoxes, biblisches Christentum bejahen, Katechismen, Bücher und unzähliges anderes Material aus allen Zeiten der Kirchengeschichte stehen Online, in Buchläden und Bibliotheken der USA zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens benötigen wir ein gutes Verständnis für die, mit denen wir in den Dialog treten. Während der Diskussion über religiöse Unterschiede kann es leicht geschehen, dass wir die Ansichten derer, die nicht Christus nachfolgen falsch charakterisieren. Solche Fehlcharakterisierungen hindern uns daran andere Weltanschauungen sorgfältig zu untersuchen und zeigen mangelnden Respekt gegenüber Nicht-Christen. Diese beiden Fehler verletzen 1.Petrus 3:15-16, wo wir aufgefordert werden den Glauben freundlich und mit Achtung für die anderen zu verteidigen. Wenn du einen muslimischen Freund hast informiere dich über den Islam und seine Unterschiede zum Christentum. Verstehe die deiner Nachbarin eigene buddhistische Tradition, damit du den Irrtümern, die sie glaubt mit der Wahrheit begegnen kannst. Setze alles daran wahre Begebenheiten mitzuteilen und nicht hastig konstruierte Vogelscheuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens helfen wir dem Ungläubigen, die Annahme, dass der religiöse Glaube weniger absolut sei als Mathematik oder Naturwissenschaften, in Frage zu stellen. Wir sagen auch nicht, dass es für einige richtig sei zu glauben, dass zwei plus zwei vier ist während andere glauben können, dass zwei plus zwei fünf ist. Warum sollten wir mit religiösen Wahrheiten anders umgehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens hilf dem religiösen Pluralisten zu erkennen, dass er auch nicht wirklich glaubt, dass alle Wege zum Himmel führen. Wenn er das täte, dann wäre er nicht entrüstet über Selbstmordattentäter, menschliche Opfer und andere solche Praktiken, die selbst überzeugte religiöse Pluralisten abscheulich finden. Man kann sich nicht mit Überzeugung dem religiösen Pluralismus und Relativismus verschreiben und gleichzeitig bestimmte religiöse Überzeugungen oder Praktiken ablehnen. Wenn Ernsthaftigkeit alles ist was zählt für die Errettung, dann machen religiöse Terroristen, die ernstlich glauben, dass ihr Gott sie auffordert andere zu töten, nichts verkehrt, wenn sie ihm gehorchen. Wenn wir auch nur eine religiöse Überzeugung verurteilen verlangen wir nach einem ultimativen normativen Standard an dem man Religion messen kann, indem wir diesen Standard als die eine wahre Religion etablieren – und es kann nicht eine, wahre Religion für den aufrichtigen religiösen Pluralisten geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss müssen wir die lieben, die in dieser pluralistischen Gesellschaft noch nicht an Christus glauben. Lasst uns für ihre Errettung beten und ihnen das Evangelium verkündigen, doch mögen wir sie nie als unbedeutend oder als bloße Idee, der man widersprechen muss, betrachten. Schließe Freundschaft mit ihnen. Tue ihnen Gutes. Gehe die Extra Meile mit ihnen und verstehe ihre Anliegen, Hoffnungen und Ängste (1. Petrus 2:15). Da Gott uns liebte als wir noch Sünder waren (Römer 5:8), können wir da weniger tun als die lieben, die um uns sind? treten. Während der Diskussion über religiöse Unterschiede kann es leicht geschehen, dass wir die Ansichten derer, die nicht Christus nachfolgen falsch charakterisieren. Solche Fehlcharakterisierungen hindern uns daran andere Weltanschauungen sorgfältig zu untersuchen und zeigen mangelnden Respekt gegenüber Nicht-Christen. Diese beiden Fehler verletzen 1.Petrus 3:15-16, wo wir aufgefordert werden den Glauben freundlich und mit Achtung für die anderen zu verteidigen. Wenn du einen muslimischen Freund hast informiere dich über den Islam und seine Unterschiede zum Christentum. Verstehe die deiner Nachbarin eigene buddhistische Tradition, damit du den Irrtümern, die sie glaubt mit der Wahrheit begegnen kannst. Setze alles daran wahre Begebenheiten mitzuteilen und nicht hastig konstruierte Vogelscheuchen.&amp;lt;br&amp;gt;Drittens helfen wir dem Ungläubigen, die Annahme, dass der religiöse Glaube weniger absolut sei als Mathematik oder Naturwissenschaften, in Frage zu stellen. Wir sagen auch nicht, dass es für einige richtig sei zu glauben, dass zwei plus zwei vier ist während andere glauben können, dass zwei plus zwei fünf ist. Warum sollten wir mit religiösen Wahrheiten anders umgehen?&amp;lt;br&amp;gt;Viertens hilf dem religiösen Pluralisten zu erkennen, dass er auch nicht wirklich glaubt, dass alle Wege zum Himmel führen. Wenn er das täte, dann wäre er nicht entrüstet über Selbstmordattentäter, menschliche Opfer und andere solche Praktiken, die selbst überzeugte religiöse Pluralisten abscheulich finden. Man kann sich nicht mit Überzeugung dem religiösen Pluralismus und Relativismus verschreiben und gleichzeitig bestimmte religiöse Überzeugungen oder Praktiken ablehnen. Wenn Ernsthaftigkeit alles ist was zählt für die Errettung, dann machen religiöse Terroristen, die ernstlich glauben, dass ihr Gott sie auffordert andere zu töten, nichts verkehrt, wenn sie ihm gehorchen. Wenn wir auch nur eine religiöse Überzeugung verurteilen verlangen wir nach einem ultimativen normativen Standard an dem man Religion messen kann, indem wir diesen Standard als die eine wahre Religion etablieren – und es kann nicht eine, wahre Religion für den aufrichtigen religiösen Pluralisten geben.&amp;lt;br&amp;gt;Zum Schluss müssen wir die lieben, die in dieser pluralistischen Gesellschaft noch nicht an Christus glauben. Lasst uns für ihre Errettung beten und ihnen das Evangelium verkündigen, doch mögen wir sie nie als unbedeutend oder als bloße Idee, der man widersprechen muss, betrachten. Schließe Freundschaft mit ihnen. Tue ihnen Gutes. Gehe die Extra Meile mit ihnen und verstehe ihre Anliegen, Hoffnungen und Ängste (1. Petrus 2:15). Da Gott uns liebte als wir noch Sünder waren (Römer 5:8), können wir da weniger tun als die lieben, die um uns sind?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/A_Brave_New_World/de</id>
		<title>A Brave New World/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/A_Brave_New_World/de"/>
				<updated>2008-09-08T21:28:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InProcess|user=Ggabriel|date=30 August 2008}}Am 14.September 2001, als die USA immer noch die Anschläge der al Qaeda auf New York und Washington D.C. zu bewältigen versuchten, versammelten sich in der nationalen Kathetrale Würdenträger um der Toten zu gedenken und die Entschlossenheit des Landes zu zeigen, gemeinsam gegen seine Angreifer zu stehen. &amp;lt;br&amp;gt;Obwohl es sich angeblich um ein christliches Gotteshaus handelt, vertraten die Geistlichen, die die Gedenkfeier leiteten nicht alle den christlichen Glauben. In der Tat hatten ein Rabbi und ein Imam beide Rollen im „Gottesdienst“, welcher eröffnet wurde mit einem Aufruf, den „Gott Abrahams, Mohammeds und den Vater unseres Herrn Jesus Christus“ anzurufen.&amp;lt;br&amp;gt;Das Auffälligste an dieser Gedenkfeier war nicht, dass Nicht-Christen aktiv daran teilnahmen. Vielmehr, dass nur wenige Anhänger der anwesenden Religionen ihre Stimme erhoben gegen die Geistlichen, die während sie da Seite an Seite auf der Bühne saßen, bedingungslos bekräftigten, dass Judentum, Islam und Christentum rechtsgültige Wege zum Schöpfer seien. Fragen, ob eines der drei Systeme richtig oder falsch ist wurden für einen Moment auf die Seite gestellt, jeder objektive Beobachter musste sich fragen ob diese Geistlichen über das was sie taten nachgedacht hatten. Geht man davon aus, dass diese großen Religionen ganz unterschiedliche Sichtweisen von Gott, dem menschlichen Schicksal und der Gottheit Jesu Christi haben, kann ein ernsthafter Gläubiger in jedem dieser Glaubenssysteme niemals akzeptieren, auch nur anzunehmen, dass Juden, Moslems und Christen alle dem gleichen Gott dienen.&amp;lt;br&amp;gt;Wie auch immer, die Annahme, dass alle Religionen gleich wahr und gültig sind ist genau das was unsere Gesellschaft täglich versucht jedem von uns einzureden. Im Namen der Toleranz erzählt man uns, dass „es keine Rolle spielt, was man glaubt, solange man es aufrichtig glaubt.“ Der wahrhaft Erleuchtete, sagt man, akzeptiert nicht nur die Existenz des Anspruches auf Wahrheit der anderen Religionen, er erklärt sie sogar alle als Wege durch die wir unseren Weg den Berg hinauf zu Gott finden können, wen auch immer wir uns unter IHM vorstellen.&amp;lt;br&amp;gt;Dieser Appell an die „Toleranz“ ist die Art und Weise wie unsere säkulare Gesellschaft auf die Wirklichkeit in der wir heute leben antwortet. Wir befinden uns heute in einer schönen neuen Welt. Wenn heutzutage noch keine Moschee in deiner Stadt eröffnet wurde, wird es sehr wahrscheinlich nicht mehr lange dauern bis das Minarett am Horizont erscheint. Vielleicht ist dein Nachbar nebenan heute ein Christ. Sei nicht überrascht, wenn morgen ein praktizierender Buddhist dort einzieht. Kann sein, dass du während du diesen Artikel liest, das Klopfen eines freundlichen Mormonen Missionars an deiner Tür vernimmst. Die Welt mit ihrer enormen religiösen Vielfalt hat in unserer Nachbarschaft Einzug gehalten und allerlei neue wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten eröffnet. Damit wir aus dieser Situation Nutzen ziehen können, müssen wir uns mit denen, die an diesen enorm unterschiedlichen Weltanschauungen festhalten verstehen und der einfachste Weg sich mit diesen Individuen zu verstehen ist „vermeide Ärger“. Tatsächlich besteht die einzige Möglichkeit Ärger zu vermeiden darin, niemals irgendjemandem zu sagen, dass er vielleicht falsch liegen könnte, besonders was die Ausübung seiner Religion angeht. Zum Wohle der Allgemeinheit müssen wir die „tolerieren“, die um uns herum leben.&amp;lt;br&amp;gt;Tatsächlich bedeutet das Auslegen von Toleranz auf diese Art und Weise, ihren Vorzug gänzlich misszuverstehen. Toleranz ist etwas Gutes, wenn sie richtig praktiziert wird. Zum Beispiel kann ich meinen atheistischen Nachbarn tolerieren indem ich ihm gegenüber hilfsbereit und freundlich bin, ihn als Person achte und ernsthaft danach trachte seine Ansichten zu verstehen und nicht einige Zerrbilder seiner Ideen.&amp;lt;br&amp;gt;Allerdings gibt es einen klaren Unterschied zwischen Duldung und Zustimmung. Wir haben uns Zustimmung und nicht Duldung zu eigen gemacht, wenn Toleranz meint, dass ich meinem atheistischen Freund nicht mitteilen kann, dass er in Bezug auf Gottes Existenz falsch liegt.&amp;lt;br&amp;gt;Dass unsere Kultur tatsächlich Zustimmung betreibt und nicht Duldung kann man an der Empörung sehen, die laut wird immer wenn Christen den Medien erzählen, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist (Joh.14:6). Wenn unsere Gesellschaft wirklich Duldung praktizieren würde, würden die Menschen nicht so emotional auf solche Feststellungen reagieren. Sie mögen nicht mit uns übereinstimmen, aber sie würden sich hüten uns ignorant oder arrogant zu nennen wenn wir der Botschaft unseres Herrn und Retters glauben. Würde unsere Kultur Duldung authentisch praktizieren, würden sie nicht versuchen uns zum Schweigen zu bringen, selbst wenn sie unsere Position nicht annehmen können. Es ist deshalb klar, dass die sogenannte „Toleranz“ die unsere Gesellschaft angenommen hat, eigentlich die heimtückischste Form von Intoleranz ist. Die westliche Kultur im Großen und Ganzen „toleriert“ frei jede Weltanschauung, solange diese Weltanschauung nicht den Anspruch erhebt, dass die anderen Anschauungen falsch sind. Den einzigen Exklusivanspruch, den jemand erheben kann ist, dass niemand einen Exklusivanspruch stellen kann.&amp;lt;br&amp;gt;Als Ergebnis solch einer „intoleranten Toleranz“ wird Evangelisation mehr und mehr als das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen. Man könnte dich zum Beispiel als Anti-Semiten abstempeln wenn du andeutest, dass jüdische Männer und Frauen, ebenso wie alle anderen Jesus brauchen um gerettet zu werden. Sehr leicht findet man in jeder Bibliothek anthropologische Bücher in denen bedauert wird, dass sich die Ureinwohner zum Evangelium bekehrt haben oder Anleitungen für den religiösen Dialog, in denen der Verzicht auf den Exklusivanspruch Christi, als der einzigen Möglichkeit, eine authentische Konversation mit Nicht-Christen in unserem Umfeld führen zu können, gefordert wird. Der Druck, die biblische und historische Annahme, dass Errettung alleine eine Folge des persönlichen, entschiedenen Glaubens an Jesus ist, abzulegen, ist gewaltig und wird im Laufe der Jahre nur noch zunehmen, es sei denn wir erleben eine große Erweckung in unserem Land.&amp;lt;br&amp;gt;Unter solchen Umständen sind wir versucht eine Abwehrhaltung einzunehmen, uns in unseren Gemeinden zu verstecken und eine „wir gegen sie“ Mentalität anzunehmen, wodurch wir in einem christlichen Ghetto bleiben und nicht mehr angetrieben sind, die Verlorenen in unserer Umgebung aktiv zu kontaktieren. Dies kann ganz sicher nicht unsere Antwort sein. Die allerersten Christen begegneten einer ähnlichen Welt in der unterschiedliche Religionen „toleriert“ wurden solange ihre Anhänger keinen Aufruhr verursachten, aber sie bauten keine Wälle um sich. Stattdessen fuhren sie fort, die Gute Nachricht über Jesus Christus zu verkündigen. Wir haben die gleiche Aufgabe. Trotz der Verwirrung und der Probleme, die daher rühren, dass Menschen mit erheblich unterschiedlichen Weltanschauungen um uns leben, müssen wir zugeben, dass Gott die Nationen zu uns gebracht hat. Wir können nun den Glauben mit Menschen teilen, die aus Ländern kommen, die dem Evangelium gegenüber verschlossen sind. Dies ist ein gewaltiges Privileg und eine Chance für uns einbezogen zu sein in unseres Vaters Plan, einige aus jedem Stamm und jeder Sprache in Sein Reich zu bringen (Offenbarung 7:9-12).&amp;lt;br&amp;gt;Wie können wir unsere Chance, die Welt in unseren Hinterhöfen zu erreichen am besten nutzen? Ich würde fünf Wege vorschlagen:&amp;lt;br&amp;gt;Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass wir ein solides Verständnis von den Grundlagen des christlichen Glaubens haben. Der Erlösungsweg des Evangelium unterscheidet sich gewaltig von dem System, das man in anderen Religionen findet und er steht im Widerspruch zu der Erlösung durch die eigene „gute Werke Mentalität“ zu der die gefallene Menschheit neigt. Wir können niemals genug über unseren Retter wissen und müssen uns beständig an die Kernaussagen der christlichen Lehre erinnern, damit wir in der Lage sind diese genau wieder zu geben. Die Editoren des „Tabletalk“ bemühen sich die Leser jeden Monat mit Artikeln und Quellen zu versorgen, die orthodoxes, biblisches Christentum bejahen, Katechismen, Bücher und unzähliges anderes Material aus allen Zeiten der Kirchengeschichte stehen Online, in Buchläden und Bibliotheken der USA zur Verfügung.&amp;lt;br&amp;gt;Zweitens benötigen wir ein gutes Verständnis für die, mit denen wir in den Dialog &amp;lt;meta content=&amp;quot;text/html; charset=utf-8&amp;quot; http-equiv=&amp;quot;CONTENT-TYPE&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/meta&amp;gt; &amp;lt;title&amp;gt;&amp;lt;/title&amp;gt; &amp;lt;meta content=&amp;quot;OpenOffice.org 2.4  (Linux)&amp;quot; name=&amp;quot;GENERATOR&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/meta&amp;gt; &amp;lt;style type=&amp;quot;text/css&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;lt;!-- @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --&amp;amp;gt; &amp;lt;/style&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am 14.September 2001, als die USA immer noch die Anschläge der al Qaeda auf New York und Washington D.C. zu bewältigen versuchten, versammelten sich in der nationalen Kathetrale Würdenträger um der Toten zu gedenken und die Entschlossenheit des Landes zu zeigen, gemeinsam gegen seine Angreifer zu stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich angeblich um ein christliches Gotteshaus handelt, vertraten die Geistlichen, die die Gedenkfeier leiteten nicht alle den christlichen Glauben. In der Tat hatten ein Rabbi und ein Imam beide Rollen im „Gottesdienst“, welcher eröffnet wurde mit einem Aufruf, den „Gott Abrahams, Mohammeds und den Vater unseres Herrn Jesus Christus“ anzurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auffälligste an dieser Gedenkfeier war nicht, dass Nicht-Christen aktiv daran teilnahmen. Vielmehr, dass nur wenige Anhänger der anwesenden Religionen ihre Stimme erhoben gegen die Geistlichen, die während sie da Seite an Seite auf der Bühne saßen, bedingungslos bekräftigten, dass Judentum, Islam und Christentum rechtsgültige Wege zum Schöpfer seien. Fragen, ob eines der drei Systeme richtig oder falsch ist wurden für einen Moment auf die Seite gestellt, jeder objektive Beobachter musste sich fragen ob diese Geistlichen über das was sie taten nachgedacht hatten. Geht man davon aus, dass diese großen Religionen ganz unterschiedliche Sichtweisen von Gott, dem menschlichen Schicksal und der Gottheit Jesu Christi haben, kann ein ernsthafter Gläubiger in jedem dieser Glaubenssysteme niemals akzeptieren, auch nur anzunehmen, dass Juden, Moslems und Christen alle dem gleichen Gott dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;background: transparent none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;&amp;quot;&amp;gt;Wie auch immer, die Annahme,&lt;br /&gt;
dass alle Religionen gleich wahr und gültig sind ist genau das was&lt;br /&gt;
unsere Gesellschaft täglich versucht jedem von uns einzureden. Im&lt;br /&gt;
Namen der Toleranz erzählt man uns, dass „es keine Rolle spielt,&lt;br /&gt;
was man glaubt, solange man es aufrichtig glaubt.“ Der wahrhaft&lt;br /&gt;
Erleuchtete, sagt man, akzeptiert nicht nur die Existenz des&lt;br /&gt;
Anspruches auf Wahrheit der anderen Religionen, er erklärt sie sogar&lt;br /&gt;
alle als Wege durch die wir unseren Weg den Berg hinauf zu Gott&lt;br /&gt;
finden können, wen auch immer wir uns unter IHM vorstellen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Appell an die „Toleranz“ ist die Art und Weise wie unsere säkulare Gesellschaft auf die Wirklichkeit in der wir heute leben antwortet. Wir befinden uns heute in einer schönen neuen Welt. Wenn heutzutage noch keine Moschee in deiner Stadt eröffnet wurde, wird es sehr wahrscheinlich nicht mehr lange dauern bis das Minarett am Horizont erscheint. Vielleicht ist dein Nachbar nebenan heute ein Christ. Sei nicht überrascht, wenn morgen ein praktizierender Buddhist dort einzieht. Kann sein, dass du während du diesen Artikel liest, das Klopfen eines freundlichen Mormonen Missionars an deiner Tür vernimmst. Die Welt mit ihrer enormen religiösen Vielfalt hat in unserer Nachbarschaft Einzug gehalten und allerlei neue wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten eröffnet. Damit wir aus dieser Situation Nutzen ziehen können, müssen wir uns mit denen, die an diesen enorm unterschiedlichen Weltanschauungen festhalten verstehen und der einfachste Weg sich mit diesen Individuen zu verstehen ist „vermeide Ärger“. Tatsächlich besteht die einzige Möglichkeit Ärger zu vermeiden darin, niemals irgendjemandem zu sagen, dass er vielleicht falsch liegen könnte, besonders was die Ausübung seiner Religion angeht. Zum Wohle der Allgemeinheit müssen wir die „tolerieren“, die um uns herum leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bedeutet das Auslegen von Toleranz auf diese Art und Weise, ihren Vorzug gänzlich misszuverstehen. Toleranz ist etwas Gutes, wenn sie richtig praktiziert wird. Zum Beispiel kann ich meinen atheistischen Nachbarn tolerieren indem ich ihm gegenüber hilfsbereit und freundlich bin, ihn als Person achte und ernsthaft danach trachte seine Ansichten zu verstehen und nicht einige Zerrbilder seiner Ideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es einen klaren Unterschied zwischen Duldung und Zustimmung. Wir haben uns Zustimmung und nicht Duldung zu eigen gemacht, wenn Toleranz meint, dass ich meinem atheistischen Freund nicht mitteilen kann, dass er in Bezug auf Gottes Existenz falsch liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass unsere Kultur tatsächlich Zustimmung betreibt und nicht Duldung kann man an der Empörung sehen, die laut wird immer wenn Christen den Medien erzählen, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist (Joh.14:6). Wenn unsere Gesellschaft wirklich Duldung praktizieren würde, würden die Menschen nicht so emotional auf solche Feststellungen reagieren. Sie mögen nicht mit uns übereinstimmen, aber sie würden sich hüten uns ignorant oder arrogant zu nennen wenn wir der Botschaft unseres Herrn und Retters glauben. Würde unsere Kultur Duldung authentisch praktizieren, würden sie nicht versuchen uns zum Schweigen zu bringen, selbst wenn sie unsere Position nicht annehmen können. Es ist deshalb klar, dass die sogenannte „Toleranz“ die unsere Gesellschaft angenommen hat, eigentlich die heimtückischste Form von Intoleranz ist. Die westliche Kultur im Großen und Ganzen „toleriert“ frei jede Weltanschauung, solange diese Weltanschauung nicht den Anspruch erhebt, dass die anderen Anschauungen falsch sind. Den einzigen Exklusivanspruch, den jemand erheben kann ist, dass niemand einen Exklusivanspruch stellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis solch einer „intoleranten Toleranz“ wird Evangelisation mehr und mehr als das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen. Man könnte dich zum Beispiel als Anti-Semiten abstempeln wenn du andeutest, dass jüdische Männer und Frauen, ebenso wie alle anderen Jesus brauchen um gerettet zu werden. Sehr leicht findet man in jeder Bibliothek anthropologische Bücher in denen bedauert wird, dass sich die Ureinwohner zum Evangelium bekehrt haben oder Anleitungen für den religiösen Dialog, in denen der Verzicht auf den Exklusivanspruch Christi, als der einzigen Möglichkeit, eine authentische Konversation mit Nicht-Christen in unserem Umfeld führen zu können, gefordert wird. Der Druck, die biblische und historische Annahme, dass Errettung alleine eine Folge des persönlichen, entschiedenen Glaubens an Jesus ist, abzulegen, ist gewaltig und wird im Laufe der Jahre nur noch zunehmen, es sei denn wir erleben eine große Erweckung in unserem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter solchen Umständen sind wir versucht eine Abwehrhaltung einzunehmen, uns in unseren Gemeinden zu verstecken und eine „wir gegen sie“ Mentalität anzunehmen, wodurch wir in einem christlichen Ghetto bleiben und nicht mehr angetrieben sind, die Verlorenen in unserer Umgebung aktiv zu kontaktieren. Dies kann ganz sicher nicht unsere Antwort sein. Die allerersten Christen begegneten einer ähnlichen Welt in der unterschiedliche Religionen „toleriert“ wurden solange ihre Anhänger keinen Aufruhr verursachten, aber sie bauten keine Wälle um sich. Stattdessen fuhren sie fort, die Gute Nachricht über Jesus Christus zu verkündigen. Wir haben die gleiche Aufgabe. Trotz der Verwirrung und der Probleme, die daher rühren, dass Menschen mit erheblich unterschiedlichen Weltanschauungen um uns leben, müssen wir zugeben, dass Gott die Nationen zu uns gebracht hat. Wir können nun den Glauben mit Menschen teilen, die aus Ländern kommen, die dem Evangelium gegenüber verschlossen sind. Dies ist ein gewaltiges Privileg und eine Chance für uns einbezogen zu sein in unseres Vaters Plan, einige aus jedem Stamm und jeder Sprache in Sein Reich zu bringen (Offenbarung 7:9-12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können wir unsere Chance, die Welt in unseren Hinterhöfen zu erreichen am besten nutzen? Ich würde fünf Wege vorschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass wir ein solides Verständnis von den Grundlagen des christlichen Glaubens haben. Der Erlösungsweg des Evangelium unterscheidet sich gewaltig von dem System, das man in anderen Religionen findet und er steht im Widerspruch zu der Erlösung durch die eigene „gute Werke Mentalität“ zu der die gefallene Menschheit neigt. Wir können niemals genug über unseren Retter wissen und müssen uns beständig an die Kernaussagen der christlichen Lehre erinnern, damit wir in der Lage sind diese genau wieder zu geben. Die Editoren des „Tabletalk“ bemühen sich die Leser jeden Monat mit Artikeln und Quellen zu versorgen, die orthodoxes, biblisches Christentum bejahen, Katechismen, Bücher und unzähliges anderes Material aus allen Zeiten der Kirchengeschichte stehen Online, in Buchläden und Bibliotheken der USA zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens benötigen wir ein gutes Verständnis für die, mit denen wir in den Dialog treten. Während der Diskussion über religiöse Unterschiede kann es leicht geschehen, dass wir die Ansichten derer, die nicht Christus nachfolgen falsch charakterisieren. Solche Fehlcharakterisierungen hindern uns daran andere Weltanschauungen sorgfältig zu untersuchen und zeigen mangelnden Respekt gegenüber Nicht-Christen. Diese beiden Fehler verletzen 1.Petrus 3:15-16, wo wir aufgefordert werden den Glauben freundlich und mit Achtung für die anderen zu verteidigen. Wenn du einen muslimischen Freund hast informiere dich über den Islam und seine Unterschiede zum Christentum. Verstehe die deiner Nachbarin eigene buddhistische Tradition, damit du den Irrtümern, die sie glaubt mit der Wahrheit begegnen kannst. Setze alles daran wahre Begebenheiten mitzuteilen und nicht hastig konstruierte Vogelscheuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens helfen wir dem Ungläubigen, die Annahme, dass der religiöse Glaube weniger absolut sei als Mathematik oder Naturwissenschaften, in Frage zu stellen. Wir sagen auch nicht, dass es für einige richtig sei zu glauben, dass zwei plus zwei vier ist während andere glauben können, dass zwei plus zwei fünf ist. Warum sollten wir mit religiösen Wahrheiten anders umgehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens hilf dem religiösen Pluralisten zu erkennen, dass er auch nicht wirklich glaubt, dass alle Wege zum Himmel führen. Wenn er das täte, dann wäre er nicht entrüstet über Selbstmordattentäter, menschliche Opfer und andere solche Praktiken, die selbst überzeugte religiöse Pluralisten abscheulich finden. Man kann sich nicht mit Überzeugung dem religiösen Pluralismus und Relativismus verschreiben und gleichzeitig bestimmte religiöse Überzeugungen oder Praktiken ablehnen. Wenn Ernsthaftigkeit alles ist was zählt für die Errettung, dann machen religiöse Terroristen, die ernstlich glauben, dass ihr Gott sie auffordert andere zu töten, nichts verkehrt, wenn sie ihm gehorchen. Wenn wir auch nur eine religiöse Überzeugung verurteilen verlangen wir nach einem ultimativen normativen Standard an dem man Religion messen kann, indem wir diesen Standard als die eine wahre Religion etablieren – und es kann nicht eine, wahre Religion für den aufrichtigen religiösen Pluralisten geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss müssen wir die lieben, die in dieser pluralistischen Gesellschaft noch nicht an Christus glauben. Lasst uns für ihre Errettung beten und ihnen das Evangelium verkündigen, doch mögen wir sie nie als unbedeutend oder als bloße Idee, der man widersprechen muss, betrachten. Schließe Freundschaft mit ihnen. Tue ihnen Gutes. Gehe die Extra Meile mit ihnen und verstehe ihre Anliegen, Hoffnungen und Ängste (1. Petrus 2:15). Da Gott uns liebte als wir noch Sünder waren (Römer 5:8), können wir da weniger tun als die lieben, die um uns sind?&lt;br /&gt;
treten. Während der Diskussion über religiöse Unterschiede kann es leicht geschehen, dass wir die Ansichten derer, die nicht Christus nachfolgen falsch charakterisieren. Solche Fehlcharakterisierungen hindern uns daran andere Weltanschauungen sorgfältig zu untersuchen und zeigen mangelnden Respekt gegenüber Nicht-Christen. Diese beiden Fehler verletzen 1.Petrus 3:15-16, wo wir aufgefordert werden den Glauben freundlich und mit Achtung für die anderen zu verteidigen. Wenn du einen muslimischen Freund hast informiere dich über den Islam und seine Unterschiede zum Christentum. Verstehe die deiner Nachbarin eigene buddhistische Tradition, damit du den Irrtümern, die sie glaubt mit der Wahrheit begegnen kannst. Setze alles daran wahre Begebenheiten mitzuteilen und nicht hastig konstruierte Vogelscheuchen.&amp;lt;br&amp;gt;Drittens helfen wir dem Ungläubigen, die Annahme, dass der religiöse Glaube weniger absolut sei als Mathematik oder Naturwissenschaften, in Frage zu stellen. Wir sagen auch nicht, dass es für einige richtig sei zu glauben, dass zwei plus zwei vier ist während andere glauben können, dass zwei plus zwei fünf ist. Warum sollten wir mit religiösen Wahrheiten anders umgehen?&amp;lt;br&amp;gt;Viertens hilf dem religiösen Pluralisten zu erkennen, dass er auch nicht wirklich glaubt, dass alle Wege zum Himmel führen. Wenn er das täte, dann wäre er nicht entrüstet über Selbstmordattentäter, menschliche Opfer und andere solche Praktiken, die selbst überzeugte religiöse Pluralisten abscheulich finden. Man kann sich nicht mit Überzeugung dem religiösen Pluralismus und Relativismus verschreiben und gleichzeitig bestimmte religiöse Überzeugungen oder Praktiken ablehnen. Wenn Ernsthaftigkeit alles ist was zählt für die Errettung, dann machen religiöse Terroristen, die ernstlich glauben, dass ihr Gott sie auffordert andere zu töten, nichts verkehrt, wenn sie ihm gehorchen. Wenn wir auch nur eine religiöse Überzeugung verurteilen verlangen wir nach einem ultimativen normativen Standard an dem man Religion messen kann, indem wir diesen Standard als die eine wahre Religion etablieren – und es kann nicht eine, wahre Religion für den aufrichtigen religiösen Pluralisten geben.&amp;lt;br&amp;gt;Zum Schluss müssen wir die lieben, die in dieser pluralistischen Gesellschaft noch nicht an Christus glauben. Lasst uns für ihre Errettung beten und ihnen das Evangelium verkündigen, doch mögen wir sie nie als unbedeutend oder als bloße Idee, der man widersprechen muss, betrachten. Schließe Freundschaft mit ihnen. Tue ihnen Gutes. Gehe die Extra Meile mit ihnen und verstehe ihre Anliegen, Hoffnungen und Ängste (1. Petrus 2:15). Da Gott uns liebte als wir noch Sünder waren (Römer 5:8), können wir da weniger tun als die lieben, die um uns sind?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/Only_One_Way/de</id>
		<title>Only One Way/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/Only_One_Way/de"/>
				<updated>2008-07-22T21:56:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Nur ein Weg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Anschauungen wetteifern heutzutage um die Frage ob Christus der einzige Weg zur Errettung ist. Unterscheiden kann man sie an der Antwort auf die beiden folgenden fundamentalen Fragen: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, ist Jesus der einzige Retter? Oder anders ausgedrückt: Ist das sündlose Leben Christi, sein Sühnetod und seine Auferstehung das einzige Mittel durch das die Strafe für die Sünde bezahlt und womit die Macht der Sünde zunichte gemacht wurde? &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, ist Glaube an Christus notwendig um gerettet zu werden? Oder anders ausgedrückt: Ist die Kenntnis über Christi Tod und Auferstehung für Sünden und expliziter Glaube an Christus für jeden notwendig um Gewinn aus Christi Sühnewerk zu erlangen und so gerettet zu werden?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pluralismus beantwortet beide Fragen mit “nein”. Ein Pluralist, wie John Hick glaubt, dass es mehrere Wege zu Gott gibt und Jesus lediglich einer davon ist. Da Errettung durch andere Religionen oder religiöse Führer möglich ist, folgt daraus notwendigerweise, dass die Menschen nicht an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inklusivismus beantwortet die erste Frage mit “ja” und die zweite Frage mit “nein”. Für einen Inklusivisten wie Clark Pinnock können Menschen, obwohl Jesus das Werk vollbracht hat, das notwendig war um uns zu Gott zurück zu bringen, trotzdem gerettet werden, indem sie positiv auf Gottes Offenbarung in der Schöpfung antworten oder vielleicht in Aspekten ihrer eigenen Religionen. Und obgleich Christus der einzige Retter ist, müssen die Menschen Christus nicht kennen oder an ihn glauben um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exklusivismus beantwortet beide Fragen mit „ja“. Ein Exklusivist, wie der späte Ronald H. Nash glaubt, dass die Bibel beide Wahrheiten bestätigt; erstens, dass Jesus alleine das Sühnewerk vollbracht hat, das notwendig ist Sünder zu erretten und zweitens, dass die Kenntnis darüber und der Glaube an Christus für jeden notwendig ist, um gerettet zu werden. Das Folgende ist eine kurze Zusammenfassung einiger Grundlagen für diese beiden Behauptungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jesus ist der einzige Retter'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommen wir darauf, dass Jesus der einzige Retter ist? Von allen Menschen, die je gelebt haben oder jemals leben werden, qualifiziert Jesus sich in seiner Person und in seinem Werk als der Einzige, der in der Lage ist für die Sünden der Welt Sühnung zu tun. Denke über die folgenden Punkte nach, in denen der Anspruch Jesus, der einzige Retter zu sein, dargelegt wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, Nur Christus wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren (Jes. 7:14; Matth. 1:18-25; Lukas 1:26-38); aus diesem Grund kann nur ER beanspruchen Retter zu sein. Warum ist das wichtig? Nur weil der Heilige Geist den Platz des menschlichen Vaters bei Jesus Zeugung eingenommen hat, kann es sein, dass das Gezeugte sowohl völlig Gott als auch völlig Mensch ist. Christus musste sowohl Gott als auch Mensch sein, um für Sünden zu sühnen (siehe unten), damit das aber geschehen konnte, musste Er vom Heiligen Geist gezeugt und von einer menschlichen Jungfrau geboren werden. Niemand sonst in der Menschheitsgeschichte wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Mutter, die Jungfrau war, geboren. Deshalb ist nur Jesus geeignet um Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, Christus alleine ist Gott im Fleisch (Joh. 1:1–18; Hebr. 1:1–3; 2:14–18; Phil. 2:5–11; 1. Tim. 2:5–6); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt um Retter zu sein. Wie Anselm im 11. Jahrhundert argumentierte, musste unser Retter vollkommen Mensch werden, um den Platz der Menschen ein zu nehmen und an ihrer Stelle zu sterben, und er musste vollkommen Gott sein, um durch den Wert Seiner Opfergabe die Ansprüche unseres unendlich heiligen Gottes zufrieden zu stellen. Mensch musste ER sein, aber ein Mensch allein konnte diesen unermesslichen Preis für die Sünde nicht bezahlen. Niemand in der Geschichte der Welt ist sowohl vollkommener Gott als auch vollkommener Mensch. Deshalb besitzt Jesus alleine den Anspruch Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, nur Christus lebte ein sündloses Leben (2. Kor. 5:21; Heb. 4:15; 7:23–28; 9:13–14; 1. Petr. 2:21–24); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Wie wir im 3. Buch Mose sehen, durften nur Tiere geopfert werden, die ohne Fehl waren. Dieses deutete auf das Opfer von Christus hin, der, weil sündlos, dazu in der Lage war für die Sünden anderer zu sterben und nicht für sich selbst. Niemand sonst in der Geschichte der Welt hat jemals ein vollkommen sündloses Leben gelebt. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens, Christus alleine trug die Strafe und starb stellvertretend (Jes. 53:4–6; Römer 3:21–26; 2. Kor. 5:21; Gal. 3:10–14); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6:23). Und weil Christus ein sündloses Leben lebte, hatte Er den Tod nicht verdient. Der Grund für Seinen Tod war vielmehr, dass der Vater Ihm unsere Sünden zur Last legte. Den Tod, den er starb, starb er an unserer Stelle. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals gestorben, weil er die Sünden anderer getragen hat anstelle des Gerichtes für seine eigenen Sünden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünftens, Christus alleine stand triumphierend über die Sünde vom Tod wieder auf (Apg. 2:22–24; Römer 4:25; 1. Kor. 15:3–8, 16–23). Aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Die Bibel bezeugt, dass einige andere Personen außer Christus vom Tode auferweckt wurden (1. Könige 17:17–24; Joh. 11:38–44), aber nur Christus ist aus den Toten auferstanden, um niemals wieder zu sterben indem er über die Sünde triumphierte. Der Lohn der Sünde ist der Tod und die größte Macht der Sünde ist der Tod. Durch die Auferstehung Christi von den Toten wurde somit bewiesen, dass Sein Sühnetod für Sünden sowohl die Bezahlung des vollen Preises der Strafe für Sünde als auch den vollkommenen Sieg über die größte Macht der Sünde vollbrachte. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals triumphierend über die Sünde aus dem Tod auferstanden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt ohne Frage zu dem Schluss: Nur Christus eignet sich als Retter und Christus alleine ist der Retter. Jesus eigene Worte könnten nicht klarer sein: &amp;quot;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich&amp;quot; (Joh. 14:6). Und der Apostel Petrus bestätigt: &amp;quot;Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.&amp;quot; (Apg. 4:12). Diese Ansprüche treffen auf niemanden sonst in der Weltgeschichte zu. Ja wirklich, nur Jesus ist der Retter.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Glaube an den Christus ist notwendig um gerettet zu werden''&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum denken wir, dass der Glaube an Christus notwendig ist um gerettet zu werden? Die Lehre der Apostel ist klar, der Inhalt des Evangeliums bezieht sich jetzt (seit dem Kommen Christi) direkt auf den Sühnetod und die Auferstehung Christi und dass durch den Glauben an Christus dem Menschen seine Sünden vergeben werden und ihm ewiges Leben zugesprochen wird. Betrachte die folgenden Stellen, die bestätigen, dass Menschen alleine dadurch gerettet werden, dass sie Christus kennen und ihm als ihrem Retter vertrauen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, Jesus eigenes Lehren verdeutlicht, dass die Nationen es nötig haben zu hören und um zukehren, um gerettet zu werden (Lukas 24:44-49). Jesus ordnet an, dass &amp;quot;Buße und Vergebung der Sünden in Seinem Namen allen Nationen, anfangend von Jerusalem verkündigt werden sollte.&amp;quot; (Lukas 24:47). Die Menschen, die Jesus hier beschreibt waren sowohl unbußfertig als auch unversöhnlich. Um Vergebung zu erlangen mussten sie Buße tun.&amp;lt;br&amp;gt;Aber um Buße tun zu können mussten Sie die Verkündigung des Werkes Christi in Seinem Namen hören.&amp;lt;br&amp;gt;Und das gilt für alle Nationen, einschließlich Juden, die Christus nicht geglaubt haben. Jesus sieht die &amp;quot;Nationen&amp;quot; nicht als solche, die bereits die Offenbarung über die Errettung besitzen. Vielmehr müssen Gläubige die Botschaft von Christus allen Nationen verkündigen, damit die Menschen in diesen Nationen errettet werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, Paulus lehrt, dass selbst gottesfürchtige Juden und jedermann sonst hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Römer 10:1-4, 13-15). Seines Herzens Wunsch und Gebet war die Errettung seiner jüdischen Volksgenossen. Obwohl sie Eifer für Gott haben, wissen sie nicht, dass Gottes Gerechtigkeit alleine durch den Glauben an Christus kommt. So sind diese Juden, obwohl gottesfürchtig, nicht gerettet. Denn jeder, der den Namen Christi anrufen wird (siehe Römer 10:9, 13) wird gerettet werden. Aber dazu braucht es solche, die es ihnen erzählen. Und das erfordert, dass diese gesandt sind. Mission ist also notwendig, denn die Menschen müssen das Evangelium von Christus hören um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, Kornelius Geschichte zeigt, dass selbst gottesfürchtige Heiden hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Apg. 10:1–2, 38–43; 11:13–18; 15:7–9). Wie einige glauben, war Kornelius ein gottesfürchtiger Heide (Apg. 10:2), der weit davon entfernt war, gerettet zu sein bevor Petrus zu ihm kam und der notwendigerweise von Christus hören und an Christus glauben musste, um gerettet zu werden. Als Petrus über die Bekehrung der Heiden berichtet, macht er deutlich, dass durch sein predigen Kornelius die Botschaft hörte, die er hören musste, um &amp;quot;gerettet&amp;quot; zu werden (Apg. 11:14; siehe auch 15:8-9). Ungeachtet seiner Frömmigkeit musste Kornelius die Botschaft des Evangeliums des Christus hören, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum steht fest: Jesus ist der einzige Retter und die Menschen müssen Christus erkennen und an ihn glauben, um gerettet zu werden. Lasst uns Christus und das Evangelium ehren und unser Vertrauen in Gottes Wort fest machen indem wir diese beiden Wahrheiten festhalten und entsprechend unserem Bekenntnis dazu leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.gospeltranslations.org/wiki/Only_One_Way/de</id>
		<title>Only One Way/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.gospeltranslations.org/wiki/Only_One_Way/de"/>
				<updated>2008-07-22T21:56:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ggabriel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Nur ein Weg}}Nur ein Weg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Anschauungen wetteifern heutzutage um die Frage ob Christus der einzige Weg zur Errettung ist. Unterscheiden kann man sie an der Antwort auf die beiden folgenden fundamentalen Fragen: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, ist Jesus der einzige Retter? Oder anders ausgedrückt: Ist das sündlose Leben Christi, sein Sühnetod und seine Auferstehung das einzige Mittel durch das die Strafe für die Sünde bezahlt und womit die Macht der Sünde zunichte gemacht wurde? &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, ist Glaube an Christus notwendig um gerettet zu werden? Oder anders ausgedrückt: Ist die Kenntnis über Christi Tod und Auferstehung für Sünden und expliziter Glaube an Christus für jeden notwendig um Gewinn aus Christi Sühnewerk zu erlangen und so gerettet zu werden?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pluralismus beantwortet beide Fragen mit “nein”. Ein Pluralist, wie John Hick glaubt, dass es mehrere Wege zu Gott gibt und Jesus lediglich einer davon ist. Da Errettung durch andere Religionen oder religiöse Führer möglich ist, folgt daraus notwendigerweise, dass die Menschen nicht an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inklusivismus beantwortet die erste Frage mit “ja” und die zweite Frage mit “nein”. Für einen Inklusivisten wie Clark Pinnock können Menschen, obwohl Jesus das Werk vollbracht hat, das notwendig war um uns zu Gott zurück zu bringen, trotzdem gerettet werden, indem sie positiv auf Gottes Offenbarung in der Schöpfung antworten oder vielleicht in Aspekten ihrer eigenen Religionen. Und obgleich Christus der einzige Retter ist, müssen die Menschen Christus nicht kennen oder an ihn glauben um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exklusivismus beantwortet beide Fragen mit „ja“. Ein Exklusivist, wie der späte Ronald H. Nash glaubt, dass die Bibel beide Wahrheiten bestätigt; erstens, dass Jesus alleine das Sühnewerk vollbracht hat, das notwendig ist Sünder zu erretten und zweitens, dass die Kenntnis darüber und der Glaube an Christus für jeden notwendig ist, um gerettet zu werden. Das Folgende ist eine kurze Zusammenfassung einiger Grundlagen für diese beiden Behauptungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jesus ist der einzige Retter'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommen wir darauf, dass Jesus der einzige Retter ist? Von allen Menschen, die je gelebt haben oder jemals leben werden, qualifiziert Jesus sich in seiner Person und in seinem Werk als der Einzige, der in der Lage ist für die Sünden der Welt Sühnung zu tun. Denke über die folgenden Punkte nach, in denen der Anspruch Jesus, der einzige Retter zu sein, dargelegt wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, Nur Christus wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren (Jes. 7:14; Matth. 1:18-25; Lukas 1:26-38); aus diesem Grund kann nur ER beanspruchen Retter zu sein. Warum ist das wichtig? Nur weil der Heilige Geist den Platz des menschlichen Vaters bei Jesus Zeugung eingenommen hat, kann es sein, dass das Gezeugte sowohl völlig Gott als auch völlig Mensch ist. Christus musste sowohl Gott als auch Mensch sein, um für Sünden zu sühnen (siehe unten), damit das aber geschehen konnte, musste Er vom Heiligen Geist gezeugt und von einer menschlichen Jungfrau geboren werden. Niemand sonst in der Menschheitsgeschichte wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Mutter, die Jungfrau war, geboren. Deshalb ist nur Jesus geeignet um Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, Christus alleine ist Gott im Fleisch (Joh. 1:1–18; Hebr. 1:1–3; 2:14–18; Phil. 2:5–11; 1. Tim. 2:5–6); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt um Retter zu sein. Wie Anselm im 11. Jahrhundert argumentierte, musste unser Retter vollkommen Mensch werden, um den Platz der Menschen ein zu nehmen und an ihrer Stelle zu sterben, und er musste vollkommen Gott sein, um durch den Wert Seiner Opfergabe die Ansprüche unseres unendlich heiligen Gottes zufrieden zu stellen. Mensch musste ER sein, aber ein Mensch allein konnte diesen unermesslichen Preis für die Sünde nicht bezahlen. Niemand in der Geschichte der Welt ist sowohl vollkommener Gott als auch vollkommener Mensch. Deshalb besitzt Jesus alleine den Anspruch Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, nur Christus lebte ein sündloses Leben (2. Kor. 5:21; Heb. 4:15; 7:23–28; 9:13–14; 1. Petr. 2:21–24); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Wie wir im 3. Buch Mose sehen, durften nur Tiere geopfert werden, die ohne Fehl waren. Dieses deutete auf das Opfer von Christus hin, der, weil sündlos, dazu in der Lage war für die Sünden anderer zu sterben und nicht für sich selbst. Niemand sonst in der Geschichte der Welt hat jemals ein vollkommen sündloses Leben gelebt. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens, Christus alleine trug die Strafe und starb stellvertretend (Jes. 53:4–6; Römer 3:21–26; 2. Kor. 5:21; Gal. 3:10–14); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6:23). Und weil Christus ein sündloses Leben lebte, hatte Er den Tod nicht verdient. Der Grund für Seinen Tod war vielmehr, dass der Vater Ihm unsere Sünden zur Last legte. Den Tod, den er starb, starb er an unserer Stelle. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals gestorben, weil er die Sünden anderer getragen hat anstelle des Gerichtes für seine eigenen Sünden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünftens, Christus alleine stand triumphierend über die Sünde vom Tod wieder auf (Apg. 2:22–24; Römer 4:25; 1. Kor. 15:3–8, 16–23). Aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Die Bibel bezeugt, dass einige andere Personen außer Christus vom Tode auferweckt wurden (1. Könige 17:17–24; Joh. 11:38–44), aber nur Christus ist aus den Toten auferstanden, um niemals wieder zu sterben indem er über die Sünde triumphierte. Der Lohn der Sünde ist der Tod und die größte Macht der Sünde ist der Tod. Durch die Auferstehung Christi von den Toten wurde somit bewiesen, dass Sein Sühnetod für Sünden sowohl die Bezahlung des vollen Preises der Strafe für Sünde als auch den vollkommenen Sieg über die größte Macht der Sünde vollbrachte. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals triumphierend über die Sünde aus dem Tod auferstanden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt ohne Frage zu dem Schluss: Nur Christus eignet sich als Retter und Christus alleine ist der Retter. Jesus eigene Worte könnten nicht klarer sein: &amp;quot;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich&amp;quot; (Joh. 14:6). Und der Apostel Petrus bestätigt: &amp;quot;Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.&amp;quot; (Apg. 4:12). Diese Ansprüche treffen auf niemanden sonst in der Weltgeschichte zu. Ja wirklich, nur Jesus ist der Retter.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Glaube an den Christus ist notwendig um gerettet zu werden''&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum denken wir, dass der Glaube an Christus notwendig ist um gerettet zu werden? Die Lehre der Apostel ist klar, der Inhalt des Evangeliums bezieht sich jetzt (seit dem Kommen Christi) direkt auf den Sühnetod und die Auferstehung Christi und dass durch den Glauben an Christus dem Menschen seine Sünden vergeben werden und ihm ewiges Leben zugesprochen wird. Betrachte die folgenden Stellen, die bestätigen, dass Menschen alleine dadurch gerettet werden, dass sie Christus kennen und ihm als ihrem Retter vertrauen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, Jesus eigenes Lehren verdeutlicht, dass die Nationen es nötig haben zu hören und um zukehren, um gerettet zu werden (Lukas 24:44-49). Jesus ordnet an, dass &amp;quot;Buße und Vergebung der Sünden in Seinem Namen allen Nationen, anfangend von Jerusalem verkündigt werden sollte.&amp;quot; (Lukas 24:47). Die Menschen, die Jesus hier beschreibt waren sowohl unbußfertig als auch unversöhnlich. Um Vergebung zu erlangen mussten sie Buße tun.&amp;lt;br&amp;gt;Aber um Buße tun zu können mussten Sie die Verkündigung des Werkes Christi in Seinem Namen hören.&amp;lt;br&amp;gt;Und das gilt für alle Nationen, einschließlich Juden, die Christus nicht geglaubt haben. Jesus sieht die &amp;quot;Nationen&amp;quot; nicht als solche, die bereits die Offenbarung über die Errettung besitzen. Vielmehr müssen Gläubige die Botschaft von Christus allen Nationen verkündigen, damit die Menschen in diesen Nationen errettet werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, Paulus lehrt, dass selbst gottesfürchtige Juden und jedermann sonst hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Römer 10:1-4, 13-15). Seines Herzens Wunsch und Gebet war die Errettung seiner jüdischen Volksgenossen. Obwohl sie Eifer für Gott haben, wissen sie nicht, dass Gottes Gerechtigkeit alleine durch den Glauben an Christus kommt. So sind diese Juden, obwohl gottesfürchtig, nicht gerettet. Denn jeder, der den Namen Christi anrufen wird (siehe Römer 10:9, 13) wird gerettet werden. Aber dazu braucht es solche, die es ihnen erzählen. Und das erfordert, dass diese gesandt sind. Mission ist also notwendig, denn die Menschen müssen das Evangelium von Christus hören um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, Kornelius Geschichte zeigt, dass selbst gottesfürchtige Heiden hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Apg. 10:1–2, 38–43; 11:13–18; 15:7–9). Wie einige glauben, war Kornelius ein gottesfürchtiger Heide (Apg. 10:2), der weit davon entfernt war, gerettet zu sein bevor Petrus zu ihm kam und der notwendigerweise von Christus hören und an Christus glauben musste, um gerettet zu werden. Als Petrus über die Bekehrung der Heiden berichtet, macht er deutlich, dass durch sein predigen Kornelius die Botschaft hörte, die er hören musste, um &amp;quot;gerettet&amp;quot; zu werden (Apg. 11:14; siehe auch 15:8-9). Ungeachtet seiner Frömmigkeit musste Kornelius die Botschaft des Evangeliums des Christus hören, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum steht fest: Jesus ist der einzige Retter und die Menschen müssen Christus erkennen und an ihn glauben, um gerettet zu werden. Lasst uns Christus und das Evangelium ehren und unser Vertrauen in Gottes Wort fest machen indem wir diese beiden Wahrheiten festhalten und entsprechend unserem Bekenntnis dazu leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ggabriel</name></author>	</entry>

	</feed>